Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Alles rund um die Seychellen
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naizit
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von naizit »

Curry Dog hat geschrieben: 14 Mär 2022 15:21 Passen die letzten Beiträge nicht besser in den "Wiedereröffnungsthread"?
Sorry, war mir nicht sicher. Die letzten Infos wurden auch hier gepostet. Bitte um Verzeihung.
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knuffi
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von knuffi »

naizit hat geschrieben: 14 Mär 2022 13:43 Neue Einreisebestimmungen: kein PCR-Test mehr für Geimpfte und Genesene vor Einreise. Außer war war 2-12 Wochen vor Einreise infiniziert.
https://www.facebook.com/photo/?fbid=32 ... 9643172187
Auf der Seite des AA steht aber noch nichts darüber, kommt hoffentlich noch bald.

Edit: ich habe nicht ordentlich gelesen... :O ...gilt ab 15.3., wird dann noch kommen
Seychellen 2008( Mahe, Praslin, La Digue), 2010(Praslin, La Digue), 2011(Praslin), 2015(Praslin, La Digue), 2017(Praslin), next stop: 2021 Praslin und Mahe-->2022
Weitere besuchte Inseln: Curieuse, Cousin, Aride, Sisters, Coco, St. Pierre.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Auf La Digue ist nun ein einjähriges Kind von (vermutlich) einem Transporter angefahren worden. Die Untersuchungen laufen noch, das Kind befindet sich in einem kritischen Zustand:

https://www.facebook.com/seypoliceforce ... 2976754483

Das wird die politischen Aktivitäten bezüglich des einzudämmenden Straßenverkehrs auf der autofreien Insel sicherlich beschleunigen.

Über 100 Autos. :(

http://www.seychellesnewsagency.com/art ... XT-VPpl8_k
Wenn du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

https://s12.directupload.net/images/210215/bx7vkcag.jpg
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Visitor card?
Vergesst es!!!

Auf Praslin bekommt man eine rein weisse Karte. Dass es diese huebsch bedruckten Karten, die man als Souvenir mitnehmen kann, wirklich gibt, glaube ich erst, wenn jemand so eine Karte in den Haenden haelt.

250 Rs kostet es. Auf der Karte sind 16 Fahrten je 12 Rs gespeichert. Der Preis pro Fahrt ist also identisch mit dem Preis, wenn man jede Fahrt mit Bargeld bezahlt.

Hinzu kommen 58 Rs fuer die Karte an sich, also der aktuelle Preis fuer 2 Seybrew. Die sind wohl futsch, wenn man die Karte komplett leerfaehrt?

Aufladen per SPTC App, das war der einzige Hinweis im Busdepot.
Nach dem Download von ca. 25 MB die Ernuechterung, dass die App keine Registrierfunktion hat, nur eine Loginfunktion. Und fuer die braucht man Customer-ID und Passwort. Die Customer-ID steht auf jedem Ticket, aber ein (Start)Passwort ist auf dem Kaufbeleg nicht vorhanden.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Der Allerletzte:

http://www.seychellesnewsagency.com/art ... 2C+he+says

Das letzte Mal sind wir 2011 mit einem Ochsenkarren gefahren, das passierte aber auch nur noch, weil der Veranstalter das auf unseren Wunsch extra organisiert hatte, sonst wäre es damals schon ein Taxi geworden. Den Ochsenkarren führte damals Danny Jeanne und als ich ihn fragte, ob dies denn nun der letzte Karren wäre, da man sonst ja keine mehr sähe, antwortete er etwas unwirsch, es gebe schon noch mehrere. Offenbar hat er ja dann inzwischen auch aufgegeben, denn der Besitzer des nun offenbar wirklich allerletzten Karrens ist laut Artikel ja ein Radegonde.

Daß das Verschwinden der Ochsenkarren auch mit den Beschwerden von besorgten Tierfreunden zu tun hat, war mir neu. 2008, als die Karren noch überall auf der Insel herumfuhren, habe ich nie gesehen, daß da ein Tier geprügelt oder sonstwie schlecht behandelt wurde. Das war immer alles total entspannt, was natürlich nichts heißen will, andere Leute mögen anderes erlebt haben. Und sie haben natürlich alle einen Nasenpflock, das allein kann schon brutal wirken, wenn man das nicht kennt.
Die letzten Pferde im l'Union Estate damals, die sahen gegen die Ochsen wirklich erbarmungswürdig aus.

Ich glaube ja eher, daß die Behörden deshalb so zögerlich mit der Lizenzvergabe für neue Karren sind, weil die Taxi- bzw. Golfwägelchenlobby bestimmt was gegen das lahmarschige Treibgut hat, das ihnen da die Küstenstrasse versperrt und obendrein mit Fladen vollpflastert. :lol:
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mr.minolta
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von mr.minolta »

Bild
Es scheint, daß es neben der Republik der Seychellen auf der Welt kein zweites Land gibt, das für sich selbst derart ausdrücklich mit besonderem Umweltschutz wirbt und in der Realität so unfaßbar dreist das absolute Gegenteil davon praktiziert.
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Danny hat dem Tier durchaus mal eine mit der Gerte verpasst, aber nie so, dass man es Pruegeln nennen konnte. Und wenn er waehrend der Fahrt mit der Damenwelt geflirtet hat, durfte es durchaus eine langsamere Geschwindigkeit sein.

Die Zufriedenheit mit den Elektrogbuggies haelt sich wohl in Grenzen. Die Kisten fallen anscheinend oefters aus, haben Batterieprobleme bei den Temperaturen.
naizit
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von naizit »

Danny flirtet immer. Und das Langsame ist einfach Entschleunigung die man halt immer spürt wenn nicht zur Rush-Hour so viele Autos unterwegs sind. ;-) Also von Problemen mit Elektro-Buggies habe ich nichts wirklich mitbekommen. Die sind immerhin noch besser als die Diesel-Laster die leider oft rücksichtslos unterwegs sind.
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

naizit hat geschrieben: 01 Apr 2022 14:12 Also von Problemen mit Elektro-Buggies habe ich nichts wirklich mitbekommen. Die sind immerhin noch besser als die Diesel-Laster die leider oft rücksichtslos unterwegs sind.
Hat mir Jemand erzaehlt, dessen Gaestehaus aufgrund der Zimmeranzahl von der Buggypflicht nicht betroffen ist. Also Hoerensagen.

Es fahren auch immer noch Elektrobuggies herum. Koennen also nicht alle defekt sein.

Rein von der Technik kann ich es mir durchaus vorstellen. 34 Grad im Schatten, wenn der Buggy in der prallen Sonnennsteht, wird es schwierig, den Akku zu laden. Ob die Akkubloecke eine Kuehlung haben, wie bei einem ePkw, weiss ich nicht.
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

In der Nase bohren?
Nein, im Meer bohren. Nach Öl.

http://www.seychellesnewsagency.com/art ... +of+agenda
http://www.seychellesnewsagency.com/art ... ted+in+May

Anscheinend soll es wieder losgehen. Und es verwundert nicht, dass von Präsidenten solche Aussagen kommen: "We firmly believe that we can do both: conserve and develop at the same time."

We have a duty to explore all projects that could bring wealth to our people ... Öl fördern, verbrennen, den CO2-Gehalt der Luft erhöhen. Wen interessiert der Klimawandel, wenn er seine Taschen mit Geld füllen kann. :(
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Working with an influencer would mean that to a very large extent, the Tourism department will be paying for the accommodation, meals, transfers, excursions and tours as well as other ground logistics to ensure the guest has a memorable stay on our islands. And in return for this, we expect the commitment and coverage or exposure they have promised. There is always an agreement between the department and the guest to ensure that the sponsorship or hosting of the trip is clear for both partners.
https://www.nation.sc/articles/13567/to ... influencer
Ist wohl keine große Überraschung, dass neben Reiseveranstaltern auch die Regierung irgendwelche Infuenzer bezahlt.

Aber das hier
It added that Akinyemi had been promised accommodation but as the travel date neared, she didn't receive any confirmation that a hotel had been booked. She travelled to Seychelles to find out her accommodation had not been sorted and as such had to "scramble to find a place to stay at the last minute."
erstaunt mich.
Müssen Influenzer kein STA ausfüllen und Hotelvoucher hochladen???
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Devika Vidot (Minister for Investment, Entrepreneurship and Industry): "... there is a need to increase the amount of money that tourists spend during their stay."

aus http://www.seychellesnewsagency.com/art ... ister+says
naizit
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von naizit »

Aha. Sporttourism. Und überhaupt alles für Tourism. Wenn sie so weiter machen wird es immer schlechter. Wenn ein paar Leute spreaden was da gerade wirklich abgeht. Nummer 1 wäre die offizielle Tötung der Stray Dogs. Manchmal nur kurz, wegen einer nicht erlaubten Drohne die zerstört wurde, manchmal flächendeckend auf allen 3 Hauptinseln. Nr. 2: Zerstörung von Obstständen weil in der Nähe plötzlich neue Shops aufmachen und die Genehmigung dafür ganz kurzfristig erteilt wurde. Wie hieß es so schön?: Save the Locals and the nature!
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

naizit hat geschrieben: 30 Jun 2022 22:58 Aha. Sporttourism. Und überhaupt alles für Tourism.
Eher alles von den Touristen, nämlich ihr Geld.
Wenn ich diesen Quatsch lese, die Touristen würden nicht genügend Geld auf den Inseln lassen, dann bekomme ich einen dicken Hals!

Der Indian Ocean Triathlon auf Mauritus (https://www.indianoceantriathlon.com/) ist durchaus ein begehrtes Laufevent, aber aus gutem Grund auf 250 Teilnehmer bgrenzt.

Zum Vergleich: beim Ironman Frankfurt gibt es 2000 Startplätze (in manchen Jahren waren es auch 3000). Die Läufer müssen ca. 670 € (Startgebühren, Lizenz usw.) bezahlen. Bekannte Profis erhalten dagegen bis zu 100.000 €, wenn sie antreten. Die kämpfen dann um die 150.000 Dollar Preisgeld.
Dazu kommen lt. Wikipedia 30 Ärzte, 200 Sanitäter, 2 Tauchertrupps, 10 Motorboote, 200 Polizisten, 18 Einsatzwagen, 4300 freiwilligen Helfer, 3200 Verkehrszeichen , 144 Tonnen Absperrmaterial. In den besten Jahren haben Sponsoren ca. 2 Mio € dafür locker gemacht, heute sind es nur noch 800.000 € plus ca. 300.000 € durch die Stadt Frankfurt.

Wir hatten hier vor einigen Jahren den Unfug mit dem Lauf durch den Morne Seychellois Nationalpark diskutiert.
Die Idee, durch wenige Läufer die geringeren Touristenzahlen im Mai ausgleichen zu wollen, ist völlig absurd.
Den Anfang des Casse Dent-Trail hatte ich mir im April 2022 angesehen, ein Desaster! Und seit 3 Jahren lässt man alles verrotten!!!
Der nördliche Zugang zum Mare aux Cochons über Dans Bernard soll lt. Aussage eines Guides ebenfalls völlig heruntergekommen sein. Über Niol? Keine Ahnung, wie es dort aussieht. Bevor so ein Lauf überhaupt stattfinden kann, muss erstmal viel Geld in die Hand genommen werden.

Von einer Minsterin, die früher mal Buchhalterin war, würde ich erwarten, dass sie zu einer Kosten-Nutzen-Analyse fähig ist. Bei dem, was in der Presse steht, habe ich eher den Eindruck, im Kabinett läuft seit Jahren - unabhängig davon, wer an der Regierung ist - ein Wettbewerb, wer nach Genuss eines Joint die verrücktesten Ideen aus dem Hut zaubern kann.


naizit hat geschrieben: 30 Jun 2022 22:58 Nummer 1 wäre die offizielle Tötung der Stray Dogs. Manchmal nur kurz, wegen einer nicht erlaubten Drohne die zerstört wurde, manchmal flächendeckend auf allen 3 Hauptinseln.
Welche Alternativen gibt es auf Dauer?
Die Tierheime in Deutschland sind voll, wer einen Hund haben will, kann dort hingehen, hat die Möglichkeit, einen Hund beim Gassigehen kennen zu lernen, bevor er/sie sich entscheidet. Wozu also Hunde von den Seychellen "importieren"?
naizit hat geschrieben: 30 Jun 2022 22:58 Nr. 2: Zerstörung von Obstständen weil in der Nähe plötzlich neue Shops aufmachen und die Genehmigung dafür ganz kurzfristig erteilt wurde.
Kann ich nichts zu sagen, wundert mich auch nicht.
An einem Shop auf La Digue hatte sich die Aufkleberfolie abgelöst, darunter kam der Spar-Schriftzug zum Vorschein. Lief wohl nicht so toll? Der Gästehausbetreiber meinte, die Leute kaufen lieber bei Einheimischen?
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foto-k10
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Seychellen ---> Malediven

Beitrag von foto-k10 »

Nun bekommen die Seychellen endlich auch ein Hotel mit Wasservillen, so wie es auf den Malediven schon lange üblich ist. I)

http://www.seychellesnewsagency.com/art ... ment+plans
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