Der menschengemachte Klimawandel

Alles abseits der Seychellen...
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Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

Der menschengemachte Klimawandel
von Dr. plagiatus Jürgen III Dry
- abgeschrieben aus dem Internet -


WARNUNG: Der nachfolgene Text kann beim Lesen zu vielfältigen Problemen wie Müdigkeit oder gesteigerte Aggressivität führen.
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foto-k10
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

1. Geologische Einflüsse

Pangaea war der letzte Superkontinent, der sämtliche Landmassen vereinte (aus Laurussia und Gondwana) und von 325 Mio. bis 150 Mio. Jahren exitierte, also spätes Karbon bis zum Jura.

Davor - also 1,1 Mrd. bis 800 Mio Jahre - soll es einen Superkontinent Rodinia gegeben haben, zu dem ebenfalls Godwana gehört hat. Ansonsten streiten sich die Wissenschaftler über die Lage der einzelnen Bestandteile. Und noch weiter davor - 1,8 bis 1,6 Mrd Jahre - wird über einen hypothetischen Superkontinent Columbia spekuliert.

Als gesichert gilt die Existenz von Gondwana. Die zeitweilige Lage über dem Südpol führte zur Vergletscherung und Absinken des Meeresspiegels. Am Ende des Karbons starke Klimaschwankung mit CO2-Werten in der Luft zwischen 150 und 700/800 ppm (in der Spitze also doppelt so viel wie heute).

Durch den Zerfall und das Driften der indischen Landmasse an Asien hat sich der Himalaya aufgefaltet. Die entstehende Drakestraße zwischen Südamerika und der Antarktis führte zur Bildung des antarktische Zirkumpolarstroms und Abkühlung der Antarktis. Die Schließung der Lücke zwischen Nord- und Südamerika bei Panama führte zur Bildung des Golfstromes. Umstritten ist, inwiweit dies zur arktischen Vergletscherung führte.

Der Kontinentaldrift hat deutlichen Einfluß auf Meeresströmungen und Windrichtungen. Hinzu kommen Vulkanausbrüche und Impaktereignisse. Am bekanntesten dürfte das Aussterben der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit bedingt durch eines Asteroiden sein. Die Wissenschaft benennt weitere Massenausterben oder Faunenwechsel.

Der Kontinentaldrift ist nicht zum Stillstand gekommen: die Eurasische Kontinentalplatte und die Nordamerikanischen Platte bewegen sich derzeit 2 cm pro Jahr auseinander. An anderen Stellen beträgt der Kontinentaldrift bis zu 10 cm pro Jahr. Es ist also möglich, dass in 60 Mio Jahren Australien an Asien anstößt und sich in 300 Mio wieder ein neuer Superkontinent bildet. Das Klima der Erde wird dann anders sein als heute.
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

2. Astronomische Effekte

Die Erdachse ist gegenüber der Bahnebene geneigt, dadurch enstehen die Jahreszeiten. Allerdings eiert die Erde um diese Achse, das ist die Präzession mit einem Zyklus von ca. 25.800 Jahren. Dieser Kreisbahn sind weitere Schwankungen überlagert (Nutation).

Weitere astronomische Effekte sind die Apsidendrehung der elliptischen Umlaufbahn mit einem Zyklus von 112.000 Jahren, die Variation des Neigungswinkel der Erdachse mit einem Zyklus von 41.000 Jahren und die Änderung der Exzentrizität mit einem Zyklus von 100.000 Jahren. Wer sich dafür interessiert, möge bei Wikipedia suchen. Eine Grafik kann die Sachverhalte besser darstellen als viele Worte.

Diese Effekte werden unter dem Begriff Milanković-Zyklen zusammengefasst. Insbesondere durch die Präzession kommt es zu deutlichen Schwankungen der Strahlungsbilanz der Erde. Mit den Milanković-Zyklen kann man zu einem großen Anteil die abwechselnden Kalt- und Warmzeiten des Pleistozän (2,5 Mio bis 11.000 Jahre) erklären.

Um Missverständnissen vorzubeugen: das Ende einer Kaltzeit wird durch geänderte Bahnparameter der Erdumlaufbahn eingeleitet. Die Erwärmung der Ozeane führt zu einer Abgabe von CO2, was den Effekt verstärkt.
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

3. Nacheiszeitalter

Mit dem Ende der Weichsel- oder Würm-Kaltzeit vor etw 11.000 Jahren beginnt das Holozän. Man geht davon aus, dass das Atlantikum (7200 - 3700 v. Chr.) die höchsten Temperaturen in der aktuellen Warmzeit hatte, seitdem sollte die Erde sich eigentlich wieder auf die nächste Kaltzeit zubewegen.

Die Existenz einer mittelalterliche Klimaanomalie gilt nicht als gesichert, wohl aber eine kleine Eiszeit ab 1600 (Ausbruch u.a. des Laki) und das "Jahr ohne Sommer" 1816, dass auf den Ausbruch des Tambora zurückgeführt wird.

Die CO2-Konzentration der Atmosphäre in den letzten 400.000 Jahren schwankte zwischen 190 ppm und 290 ppm und korrespondiert mit den Temperaturen der abwechselten Kalt- und Warmzeiten. 2015 betrug die Konzentration bereits 400 ppm. Das klingt wenig im Vergleich zu den 1700 ppm in der Kreidezeit und Trias bzw. 4500 ppm im Kambrium und Silur. Manch einem dürfte eine Verschiebung der nächsten Eiszeit ganz Recht sein.
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

4. Fazit

Hat überhaupt jemand alles gelesen und verstanden?

Zum Ende der letzten Kaltzeit waren die Menschen noch Nomaden und folgten den Tierherden oder verließen Gebiete, in denen die Lebensbedingungen zu schlecht wurden. Dann wurden Menschen sesshaft und Ackerbau und Viehzucht begannen. Heute hat allein Deutschland 83 Mio. Einwohner, die mit Lebensmitteln versorgt werden müssen. Wenn Kartoffeln und Getreide auf den Feldern verdorren, können wir nicht einfach auswandern.

An einer Diskussion um die Klimasensivität bzw. den Effekt von Rückkopplungen beteilige ich mich nicht. Anscheinend können Wissenschaftler nur mit einfachen plakativen Zahlen in die Köpfe von Politikern vordringen. Klar ist aber: die Menscheit erhöht den CO2-Anteil der Luft deutlich über das, was innerhalb des Erdneuzeitalters üblich war. Oder gibt es eine nachvollziehbare Erklräung dafür, wieso dieser Anstieg nicht durch das "Verheizen" fossiler Brennstoffe, das Abholzen von Wäldern usw. ensteht? Ist es wirklich klug, abzuwarten, welche Folgen tatsächlich eintreten werden?

Der Erde macht auch das 10fache der heutigen CO2-Menge in der Atmosphäre nichts aus. Die Evolution wird dann sicher andere Pflanzen und Tiere hervorbringen. Die Menschheit gibt es dann nicht mehr.
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Anubis
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von Anubis »

Das wusste ich noch nicht: Grundschleppnetzfischerei erzeugt größere Klimaschäden als die Fliegerei: https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 405fb15a19
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

Auch auf den Seychellen gibt es Leute, die den Klimawandel leugnen: https://www.nation.sc/articles/8923/cli ... t-man-made
Sogar mit Nachschlag über Aliens, Dinosaurier und den ganzen Rest: https://www.nation.sc/articles/9070/que ... -answered-
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Re: Der menschengemachte Klimawandel

Beitrag von foto-k10 »

Anubis hat geschrieben: 21 Mär 2021 19:32 Das wusste ich noch nicht: Grundschleppnetzfischerei erzeugt größere Klimaschäden als die Fliegerei: https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 405fb15a19
Und der Reisanbau verursacht Methanabgabe in die Umwelt: https://www.fr.de/zukunft/storys/ernaeh ... 57699.html
Von allen Nutzpflanzen hat Reis eine der schlechtesten Klimabilanzen. Für den Anbau ist sehr viel Wasser nötig und es entsteht eine Menge Methan: 100 Millionen Tonnen weltweit pro Jahr. Das Treibhausgas ist 25-mal schädlicher als CO2 und trägt somit erheblich dazu bei, dass die Erde wärmer wird.
...
Der meiste Reis wird auf gefluteten Feldern angebaut. Das Problem: Das Wasser unterbindet den Zustrom von Sauerstoff in den Boden, wodurch Methan entsteht.
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