Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Alles rund um die Seychellen
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Neben dem unausgegorenen Verlauf des fraglichen Hotelprojekts an der Police Bay und der ja nur aufgrund der Umstände aufgeschobenen Massenveranstaltung an der Anse la Mouche, gibt es ja noch mehr so Großprojekte, die es irgendwie am ja eigentlich bestehenden Moratorium vorbeigeschafft haben.

Die Anlage, die so ungefähr die Ausmaße des Raffles auf Praslin haben dürfte, war schon 2017 im Entstehen, ich hab damals schon Fotos gemacht von der riesigen Baustelle, die sich oberhalb vom Beau Vallon den Berg hinaufzieht, und die auch in meinem Reisebericht gezeigt, glaube ich jedenfalls.

Über sein 2017 erschienenes Buch https://www.seychellen-forum.de/viewtop ... c3#p109908 (nebenbei schnell mal bißchen Werbung machen :wink: ) und später durch das gemeinsame Interesse an der Abwendung der Militärbasis auf Assomption, habe ich die Bekanntschaft von Robert Grandcourt gemacht, einen der Betroffenen im Artikel. Durch den Kontakt konnte ich schon seit einigen Jahren seinen Kampf gegen das russische Hotel verfolgen. Nun hat es die Angelegenheit auch in die Presse geschafft. Die Bilder von der Anlage sprechen wohl für sich, wenn man sich die Naturzerstörung ausmalen möchte und wie es sein muß, dort zu leben.

https://m.facebook.com/story.php?story_ ... 9135232569
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naizit
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von naizit »

Sorry, ich kenne leider Einige Erkrankte, Verstorbene und Leute mit Folgeschäden. Auch Bekannte die an der Front arbeiten. Das ist kein Spaß – auch wenn Viele bisher verschont blieben. Ich nehm das Ganze sehr ernst. Vor allem könnte es wirklich verheerend werden wenn es so wie in Europa auf die Seychellen überschwappt. Wenn man die Seychellen liebt, trotz aller Dinge die dort schief laufen, sollte man gerade nicht reisen. Und ich hoffe, dass sie sich wegen den paar Einnahmen gerade aus dem Tourismus nicht alles kaputt machen was sie haben. Und Umdenken. Nicht mehr so abhängig vom Tourismus zu sein. Und andere Wege finden unabhängiger zu sein. Und ich hoffe auch dass es andere Lösungen gibt wie die aktuellen Impfungen. Im Moment ist mir das in die Hände gefallen. Finde ich interessanter... was denkt ihr?

https://www.fr.de/wissen/corona-medikam ... cdGEqFMfVY
naizit
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von naizit »

mr.minolta hat geschrieben: 17 Dez 2020 22:08
Pfeiffersches Drüsenfieber
Alter Schwede, da können wir ja 'nen Club aufmachen! :shock:
Bei mir ist es 11 Jahre her. Und leider kenne ich 2 gute Freunde, die immer noch damit kämpfen. Trotz privater Krankenversicherung auf höchstem Niveau. Ich sehr lange nach der Infektion. Habe mich selbst entlassen aus dem Krankenhaus und mir jeden Tag Infusionen von meinem Heilpraktiker geben lassen. Ich hatte 20 Kilo Wasser eingelagert innerhalb 1 Woche. Wichtige Organe wie Leber, Milz, Nieren 2-3 fach vergrößert... Hab mich schlimmer gefühlt als am Ende meiner Schwangerschaften. ;-) Ich hab's überlebt. Hatte die Jahre danach ein paar Rückschläge. Und jetzt ist es zwar immer noch nachweisbar. Aber mir geht es richtig gut. Bin 51. Gesundheitlich on top. Dafür halt die 2 Unfälle in den letzten Jahren auf La Digue. Die Gesundheitsversorgung dort ist auf dem Stand Afrika outside. Überlieferung in Eigeninitiave nach Mahé macht es nicht besser. Aber ich hab wohl einige Schutzengel die mit mir reisen. Frage mich, wann die nicht mehr wollen... :-P
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

A change is gonna come:

https://www.facebook.com/todayinsey/pos ... 9751528809

Ich finde die Formulierungen in der Ansprache zu diesem Zeitpunkt eher unglücklich, denn daß die Anzahl der Sozialhilfeempfänger so stark angestiegen ist nun mit der Äußerung (sinngemäß) "man könne zukünftig nicht mehr so einfach den Job aufgeben und in die Sozialleistungen einmünden" in der gegenwärtigen Situation zu verknüpfen... wäre ich ein Seychellois, der aufgrund der pandemiebedingten Schließungen seinen Job verloren hat, wäre ich wohl, eher nicht angetan von solchen Sprüchen.

Ein paar mehr Worte zur zukünftigen Korruptionsfreiheit seines öffentlichen Dienstes wären da vielleicht auch angebracht gewesen.

Und was den Drogenkram angeht, naja, was ich von der Marihuana-Strafverfolgung halte, habe ich ja schon mehrfach geäußert. Aber vermutlich ist das mit einem Präsidenten nicht zu machen, der in Interviews von sich sagt, er sei zu allererst Priester und die Politik komme danach.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

Air Seychelles ist sehr wahrscheinlich bald so gut wie Geschichte. Der Präsident möchte nur die inländische Sparte und das Bodenpersonal belassen, die internationale Sparte soll abgewickelt werden. Noch ist es nicht entschieden, im Anschluß an die Rede wird jetzt erst noch angehört und abgestimmt, aber anhand der Zahlen, die er vorhin vorgerechnet hat, bleibt ihnen angesichts des Staatshaushalts ja gar nichts anderes übrig. Keine Aldabra, Amirantes, Silhouette und Vallée de Mai mehr. ;(

http://www.seychellesnewsagency.com/art ... s%27+fleet
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eichenweg
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von eichenweg »

Ja, das wird echt hart für die gesamte Insel. Meine Freunde auf LaDigue berichten mir regelmäßig wie das Leben derzeit ist. Touristen sind praktisch nicht vorhanden und deshalb lässt auch die Stimmung zu wünschen übrig. Da ständig "Horrorzahlen" aus den potenziellen Touristenländern kommen, sehen sie schon sehr, sehr betrübt in die Zukunft. Noch dazu, eigenartige Maßnahmen der Regierung, wie Impfnachweis und Tests für Einreisende usw.
Wenn man bedenkt, dass den Seychellen absolut keine Schuld oder Versäumnisse haben was Corona anbelangt. Vom wirtschaftlich florierenden Land Afrikas, nun zu......
Ob es möglich sein wird, den Urlaub dort zu verbringen, steht in den Sternen. Außer man verfügt über einen Privatjet.....Wer weiß was den EU-Regierungen noch alles so einfällt, um das Reisen zu unterbinden. Schon darf man mancherorts den 15 km Radius nicht überqueren...
Wenn nun auch noch die Airlines ihre Flüge reduzieren, Strecken aufgeben und Impfnachweise fordern - Ade Urlaub.
Es gäbe dann nur noch die Möglichkeit mit dem Segelboot....aber das kostet Zeit und auch nicht jedermanns Sache. Sind sie die Verntwortlichen
bei uns eigentlich bewußt, was sie mit ihrer Panikmache in anderen Ländern anrichten? Hauptsache, man präsentiert sich als starker Mann, der alles im Griff hat, wie ein gewisser M.S.
Und was ist dann, falls sie der Impfhype als Flop erweisen sollte? Manche Anzeichen sprechen schon dafür. Zuhausebleiben auf Lebenszeit? Oder, reisen nur für Priviligierte? Ich fürchte, so etwas wird kein Staat, der auf Tourismus angewiesen ist, überleben. Und von solchen Staaten gibt es viele.
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foto-k10
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Im Spiegel gibt es seit wenigen Tagen einen Artikel über den chinesisichen Impfstoff - allerdings hinter der Paywall. Man kann nur die ersten Zeilen lesen:
SpiegelOnline hat geschrieben: Probleme bei Sinovac
Chinas Impfstoffdebakel
Im Rennen mit Biontech und Moderna liegt Chinas Pharmaindustrie zurück. Nun versuchen Staatsmedien, den Wettbewerb mit Desinformation zu beeinflussen – auch mit unwahren Horrorstorys aus Deutschland.
Nun berichtet auch die Frankfurter Rundschau: der chinesischen Impfstoff ist anscheinend weniger wirksam. Schon die 79%, die der Hersteller angibt, sind weniger als bei Biontech und Moderna. In Indonesien scheint der Wert bei 65% zu liegen und in Brasilien - je nachdem welche Krankheitsveräufe berücksichtigt - zwischen 50,4 bis 78%:

https://www.fr.de/politik/corona-china- ... 77721.html

Da haben die Seychellen sich möglicherweise den falschen Impfstoff schenken lassen?
eichenweg
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von eichenweg »

Wenn mich jemand frägt: Ich vertrete die Ansicht, dass es sich mit den Impfstoffen um eine großangelegte "Feldversuchsreihe" der Pharma handelt.
Durch den weltweiten politischen Druck, sind die Entwickler gezwungen, alles rauszuhauen was noch irgendwie nach Hilfe gegen das Virus riecht.
Es gab in der Geschichte ja noch nie, dass ein Wirkstoff in so kurzer Zeit auf dem Markt kam, zum Zeitpunkt wo man auch noch nicht genau wusste, wie das Virus eigentlich genau funktioniert, woher der kommt usw. Ein Wettlauf der Konzerne, egal ob das Zeug wirklich wirkt, oder gravierende Folgeschäden beinhaltet. Es geht um Geld, viel Geld. Schließlich ist bei einer Pandemie die gesamte Menschheit betroffen. Cui bono....
Falls die Seychellen einen Impfnachweis für die Einreise verlangen - dann war's das für uns zumindest.
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Klara »

eichenweg hat geschrieben: 23 Jan 2021 10:10 Wenn mich jemand frägt: Ich vertrete die Ansicht, dass es sich mit den Impfstoffen um eine großangelegte "Feldversuchsreihe" der Pharma handelt.
Durch den weltweiten politischen Druck, sind die Entwickler gezwungen, alles rauszuhauen was noch irgendwie nach Hilfe gegen das Virus riecht.
Es gab in der Geschichte ja noch nie, dass ein Wirkstoff in so kurzer Zeit auf dem Markt kam, zum Zeitpunkt wo man auch noch nicht genau wusste, wie das Virus eigentlich genau funktioniert, woher der kommt usw. Ein Wettlauf der Konzerne, egal ob das Zeug wirklich wirkt, oder gravierende Folgeschäden beinhaltet. Es geht um Geld, viel Geld. Schließlich ist bei einer Pandemie die gesamte Menschheit betroffen. Cui bono....
Das sehe ich auch so. Die ganze Dramaturgie der Corona-Berichterstattung läßt mich schon schaudern.
Täglich gemeldete Todeszahlen, die beim geneigten Leser den Eindruck erwecken sollen, die wären alle tatsächlich an dem Meldetag gestorben,... jetzt noch Lichtfenster für die Coronatoten, ich finde, es wird immer grotestker.
LG
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Zumindest der Impfstoff von AstraZeneca ist ein Nachfolger eines Impfstoffes gegen SARS oder MERS - ich habe keine Lust, danach zu googlen. Ich habe in Erinnerung, dass Tierversuche damit erfolgreich abgeschlossen waren. Dann wurde die Entwicklung eingestellt, denn das Virus war verschwunden.

Pharmaindustrie ist Kapitalismus pur.
Diese Firmen sind nur bereit, tätig zu werden, wenn es ordentlich Geld zu verdienen gibt. Würde Malaria in Nordamerika und Europa grasieren, dann gäbe es dagegen auch eine Imfpung. Aber Afrika? Da gibt es nichts zu verdienen.

Bei Cocid19 gibt es aber genug zu verdienen und zwar weltweit. Dazu noch finanzielle Unterstützung bei der Entwicklund und garantierte Abnahmemengen, bevor überhaupt klar war, ob die Impfung wirkt. Da leuchten die Dollar- und Eurozeichen in den Pupillen der Pharmamanager!

Im übrigen: Covid19 ist nicht das einzige Coronavirus auf der Erde. Es gibt etliche und die sind mehr oder weniger gut erforscht. Der Andockmechanismus ist sehr wohl bekannt. Und damit auch der Weg klar, wie man das menschliche Immunsystem auf solche Viren "trainiert".



Und was die Chinesen angeht:
- melaminverseuchten Tierfutter (u.a. in die USA exportiert)
- melaminverseuchte Milchpulver (daran sind wohl nur chineische Säuglinge verstorben)
- Verwendung von chormverseuchter Industriegelatine füpr Medizinkapseln
- verseuchtes Heparin (auch nach Nordamerika und Europa exportiert)
- unwirksamer Tollwutimpfstoff u.a.
Es gibt also gute Gründe, der chinesischen Pharmaindustrie zu misstrauen. Die Zetralregierung tut hinterher immer so, als würde sie mit Todesurteilen die Verantwortlichen streng bestarfen. Zuvor haben sie bei der Überwachung der Betriebe aber regelmäßig gepennt. Und einer derjeinigen, die am Milchpulverskandal beteiligt waren, ist inziwschen eine große Nummer im Gehundheitsministerium.
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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse »

eichenweg hat geschrieben: 23 Jan 2021 10:10
Durch den weltweiten politischen Druck, sind die Entwickler gezwungen, alles rauszuhauen was noch irgendwie nach Hilfe gegen das Virus riecht.
Es gab in der Geschichte ja noch nie, dass ein Wirkstoff in so kurzer Zeit auf dem Markt kam, zum Zeitpunkt wo man auch noch nicht genau wusste, wie das Virus eigentlich genau funktioniert, woher der kommt usw. Ein Wettlauf der Konzerne, egal ob das Zeug wirklich wirkt, oder gravierende Folgeschäden beinhaltet. Es geht um Geld, viel Geld. Schließlich ist bei einer Pandemie die gesamte Menschheit betroffen. Cui bono....
Falls die Seychellen einen Impfnachweis für die Einreise verlangen - dann war's das für uns zumindest.
Daß die Seychellen derzeit Risikogebiet sind, daran sind sie schon auch ein bißchen selbst mit schuld. Die Touristen aus Liste 1-Ländern monatelang nur mit einem Test vor Anreise gleich nach Ankunft im Land herumlaufen zu lassen, fand ich von Anfang an nicht schlau.

Bezüglich der Impfstoffe, da stimme ich zu, was den russischen und chinesischen Impfstoff anbetrifft. Bei den Russen ist das (glaube ich) ein "Kalter Krieg"-Reflex, die ersten sein zu müssen, die auf dem Impfmond landen und die meisten Impfmedaillen in der Corona-Olympiade kassieren. Bei den Chinesen ist es vielleicht ähnlich, aber da besteht eben auch der Druck, in einem Land mit einer Milliarden-Bevölkerung die Kontrolle zu behalten, das muß einfach funktionieren, und nichts anderes darf behauptet werden.

Daß der Sinovac-Impfstoff nicht so gut wirkt, war durch die brasilianischen Meldungen schon klar, bevor die Impfkampagne auf den Seychellen überhaupt begonnen hat, aber was sollte der Präsident denn machen. Die sind und werden in den kommenden Jahren noch so abhängig von den Saudibrüdern sein, da guckt man dem geschenkten Gaul doch nicht ins Maul und ablehnen hätte er das Geschenk auch nicht können, ohne sie zu verärgern. Und jetzt kommt ja sowieso Covishield, was ja sozusagen Biontech/Pfizer unter indischem Markennamen ist, und da besteht ja dann doch noch Hoffnung, daß die Bevölkerung langfristig geschützt ist und sie an ihren Plänen der Grenzöffnung wie geäußert festhalten können.

In die Pfizer- und Moderna-Impfstoffe habe ich durchaus Vertrauen. Die Hintergründe der beschleunigten Entwicklung sind ja nun ausführlich durchgekaut worden, auch in laienverständlichen Artikeln in verschiedenen Medien. Es ist auch durchaus nicht richtig, daß es sowas noch nie gegeben hätte, ein ganz aktuelles Beispiel ist der Ebola-Impfstoff, das war den Pharmakonzernen, obwohl relativ wenig daran zu verdienen ist, sogar so wichtig, daß man überlegt hat, die Phase II-Studien gleich ganz zu überspringen. Das hinterfragt niemand, und ich denke, der Grund ist, daß für jeden medizinischen Laien ganz offenkundig ist, wie tödlich Ebola ist. Da sieht man einmal Bilder von Patienten, deren innere Organe sich auflösen und ihnen in Strömen aus sämtlichen Körperöffnungen laufen, da fragt keiner auch nur ein zweitesmal, ob der Impfstoff denn nicht ein bißchen fix entwickelt wurde. Dagegen nimmt Covid-19 sich halt harmlos aus und so kommen dann die Fragen und Diskussionen nach der Sinnhaftigkeit des Ganzen. Jeder muß da für sich persönlich sein Fazit ziehen und dann auch mit den Folgen leben, und nicht reisen können halte ich persönlich da noch für die unwichtigste.

Links zu dem was ich geschrieben habe, kann sich jeder selbst raussuchen, wenn er Bock hat. :wink:
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von naizit »

Additional restrictive measures are to take effect as of today to try and stop the spread of the COVID-19 virus in the country.
As of tonight, from 8pm, a curfew is in place, until 4am, as noone is allowed to be on the road.
As of tomorrow, there will be new closing time for all shops.
During week days, shops will close at 6pm and during the week end, the closing time is at 3pm.
For now, schools will remain closed until further notice.
Another new restrictive measure is gathering among family members. From now on, gatherings should be limited to only those living in a home, or one household.
Restrictive measures announced previously are still in place.
The restrictive measures are to be in place up to 15th February.
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Klara hat geschrieben: 23 Jan 2021 10:56 Das sehe ich auch so. Die ganze Dramaturgie der Corona-Berichterstattung läßt mich schon schaudern.
Täglich gemeldete Todeszahlen, die beim geneigten Leser den Eindruck erwecken sollen, die wären alle tatsächlich an dem Meldetag gestorben,...
  Binnen eines Tages wurden xxx Neuinfektionen gemeldet.
Das ist der typische Wortlaut, mit dem die Sprecher der ZDF heute-Sendung um 19 Uhr die Zahlen "verkünden".
Dass alle Personen am den Tag oder in der Nacht gestorben sind, wird nicht behauptet. Und es wurde auch öfters hingewiesen, dass an Wochenenden nicht alle Gesundheitämter an das RKI melden und die Montagswerte deshalb häufig niedriger sind. Sowohl im Fernsehen als auch in Zeitungen.

Erschaudern lässt mich eher die Tatsache, dass Meldungen 2020 per Fax versendet wurden (ist das immer noch so steinzeitmäßig?). Und dass manche Mitarbeiter damit beschäftigt waren, diese Faxe - die alle als TELEFAX.TIF im Postfach landen - sinnvoll umzubenennen, damit sie überhaupt in einem Ordner gesspeichert werden konnten.

Klara hat geschrieben: 23 Jan 2021 10:56 jetzt noch Lichtfenster für die Coronatoten, ich finde, es wird immer grotestker.
Es sei dem Bundespräsidenten unbenommen, eine Kerze in eines seiner vielen Fenster zu stellen.
Ob man das für eine nette Geste hält oder denkt "das macht die Leute nicht wieder lebendig" muss jeder für sich entscheiden. Genauso kann man den Applaus für Krankenpfleger im Frühjahr 2020 zynisch finden. Schlecht bezahlt und vom Arbeitspensum am Limit sind sie seit Jahren. Mehr als eine Einmalprämie fällt den Politikern nicht ein und dann wird auch noch geknausert, weil die betreuten Coronakranken nicht alle in dem gewünschten Zeitraum im Krankenhaus waren oder weil es eine kranke Person zu wenig waren.
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Klara »

sorry fürs Schreddern, aber das wollte ich jetzt doch noch loswerden.
foto-k10 hat geschrieben: 23 Jan 2021 12:04
Klara hat geschrieben: 23 Jan 2021 10:56 Das sehe ich auch so. Die ganze Dramaturgie der Corona-Berichterstattung läßt mich schon schaudern.
Täglich gemeldete Todeszahlen, die beim geneigten Leser den Eindruck erwecken sollen, die wären alle tatsächlich an dem Meldetag gestorben,...
  Binnen eines Tages wurden xxx Neuinfektionen gemeldet.
Das ist der typische Wortlaut, mit dem die Sprecher der ZDF heute-Sendung um 19 Uhr die Zahlen "verkünden".
Dass alle Personen am den Tag oder in der Nacht gestorben sind, wird nicht behauptet. Und es wurde auch öfters hingewiesen, dass an Wochenenden nicht alle Gesundheitämter an das RKI melden und die Montagswerte deshalb häufig niedriger sind. Sowohl im Fernsehen als auch in Zeitungen.
Das weiß ich auch, aber ich bin mir sicher, man will einen Effekt erzielen, indam man Tag + Todeszahl koppfelt. Im ntv gab es ein Beispiel (natürlich auch effektvoll gewählt) 14. oder 15. 1. Tagesmeldung so um die 1100 Tote mit Corona, am Tag starben aber wohl 15 oder so mit Corona (Bericht finde ich nicht mehr), bei den restlichen Fallzahlen waren vom 27.12. an welche dabei. Also was soll den der tägliche Bericht.
foto-k10 hat geschrieben: 23 Jan 2021 12:04 Erschaudern lässt mich eher die Tatsache, dass Meldungen 2020 per Fax versendet wurden (ist das immer noch so steinzeitmäßig?). Und dass manche Mitarbeiter damit beschäftigt waren, diese Faxe - die alle als TELEFAX.TIF im Postfach landen - sinnvoll umzubenennen, damit sie überhaupt in einem Ordner gesspeichert werden konnten.
Nee, da erschaudere ich nicht, da fühle ich mich bestätigt , so kenne ich die hiesigen Gesundheitsämter :mrgreen: nette, kluge Mitarbeiter, aber eben bisher nicht "industrieller Hektik"
ausgesetzt.

Hier im Ländle bemüht man sich ja sehr, die Pflegekräfte zur Impfung zu bewegen. In einer Pflegheimgesellschaft bekommt impfwilliges Personal 1 Flasche Eierlikör vom Chef. Würde schon wirken, von 2000 wollen sich "schon" heißt es im Text über 650 impfen lassen. Man könnte natürlich auch immer noch nur 33% sagen, aber käme wohl nicht so gut.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... r-100.html ab 0:45
Also, läuft bei mir auch unter Stimmungsmache.

Von Hotels aus Dubai kriege ich hingegen inzwischen Mails darüber, dass ihr Personal schon geimpft ist oder dass die Impfung angelaufen ist,...
Schon komische Zeiten.
LG
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 »

Klara hat geschrieben: 24 Jan 2021 14:31 Hier im Ländle bemüht man sich ja sehr, die Pflegekräfte zur Impfung zu bewegen. In einer Pflegheimgesellschaft bekommt impfwilliges Personal 1 Flasche Eierlikör vom Chef. Würde schon wirken, von 2000 wollen sich "schon" heißt es im Text über 650 impfen lassen. Man könnte natürlich auch immer noch nur 33% sagen, aber käme wohl nicht so gut.
Vielleicht hätte die Heimleitung eine Flasche Trollinger ausloben sollen? :lol:
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