Planänderung: Oktober zu März bis April

Alles rund um die Seychellen
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Ronny2
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Ronny2 » 01 Sep 2020 09:35

Hi Fabian,
Das Hainetz gab es letztes Jahr im April nicht mehr.

Der einzige Strand wo wir wirklich ohne Bedenken baden konnten war der sehr sehr schöne Strand beim "Dr.Haus" auf Curieuse Island. Am besten am Nachmittag mit nem Taxiboot rüber bringen lassen und am späten Nachmittag (16 Uhr) sind irgendwann die Tour-Touris weg, hatten dann den Strand fast für uns allein.

Baden im "Becken" an der Anse Coco war eigentlich zu unserer Zeit immer gut möglich, war unser Lieblingsplatz auf La Digue. Wasser nicht vergessen mitzunehmen!
Wenn man Frühaufsteher ist, so hat man den wunderbaren Ort für sich allein. Schau Dir die kleinen Haie (Zitronenhaie) im Flachwasser am anderen Ende der Anse Coco an, dafür brauchst Du nicht mal zu schnorcheln.
:wink:
Vg,
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Suse
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Suse » 01 Sep 2020 11:36

Ronny2 hat geschrieben:
01 Sep 2020 09:35

Das Hainetz gab es letztes Jahr im April nicht mehr.
Echt? Das ist ja super. Als ich Ende 2017 dort war, war es nämlich wieder da, ich hab da sogar noch Fotos. Der Taxifahrer hat mir erzählt, das alte Netz sei sogar durch ein stabileres ersetzt worden. Zusätzlich gabs Rettungsschwimmer, die angestrengt den Horizont anstarrten, aber ohne Haiturm oder etwas anderes, wovon sie wirklich einen Ausblick gehabt hätten, so daß das eigentlich genauso sinnlos war wie das Netz. Das Ganze war von Anfang an Schwachsinn.
Fabian.B hat geschrieben:
01 Sep 2020 00:13
Es gibt in Berlin spezielle Arztpraxen, bei denen man sich testen lassen kann. Hier die Liste: https://www.kvberlin.de/30patienten/39c ... index.html
Außerdem kann man sich als Erzieher*in oder Lehrer*in, jeder Zeit, sofern symptomfrei, kostenlos testen lassen. :D Das hätten wir dann wahrscheinlich genutzt.
Weitere Infos zu den Testmöglichkeiten in Berlin gibts hier: https://www.berlin.de/corona/untersuchungsstellen/
Danke für die Links, die meisten kannte ich allerdings schon und kommen für uns nicht in Frage. Weder sind wir Lehrer, Erzieher noch medizinisches Personal. Ich glaube, die Arztpraxen sollen dabei auch nur die anderen Hausarztpraxen entlasten, mein Hausarzt z.B. macht auch keine Coronatests. Die Testzentren, die unter dem letzten Link genannt sind, sind die, die ich meinte, das, auf das ich gucke, ist auch in der Liste. Die sind nur für Leute, die Kontakt zu Infizierten hatten.

Naja, wenn der BER (oder wie immer das Projekt sich inzwischen schimpft) tatsächlich dieses Jahr noch öffnen sollte, vielleicht gibt's dann im nächsten Jahr dort eine Teststelle. Hoffen wirs mal.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Klara » 01 Sep 2020 14:50

mr.minolta hat geschrieben:
31 Aug 2020 00:08
- Mahé ohne Mietwagen geht gar nicht.
Geht, aber anders. Als wir 2016 auf Mahé waren und keinen Mietwagen hatten, da ich das Linksfahren nicht so erquicklich finde, haben wir halt nicht wie bei einem vorherigen Aufenthalt alles mögliche gesehen, aber im Regen unter einem Baum stehend hielt plötzlich ein schnieker, blitzeblanker schwarzer Suv und der nette Fahrer (Pilot der Air Seychelles) fragte, ob er uns nicht ein Stück mitnehemn solle. Stolz erzählte er, dass sie ja bald auch Düsseldorf anfliegen würden,... ich hatte so das Gefühl, da sieht man, wo die Entwicklung Berg auf und wo Berg ab geht. Naja, inzwischen auch Vergangenheit :wink: . Aber was ich sagen will, man hat halt andere Erlebnisse als mit dem Mietwagen, ist weitaus weniger bequem, aber unterhaltsam und wenn es einem nicht drum geht "alles" zu sehen sonder eher eine eindrucksreiche Zeit zu verbringen, ist das ohne Mietwagen nicht schlecht, zumal man mit dem Auto ja auch immer das Problem des Parkens hat. So manchen Ausblick haben wir mit Auto schon verworfen, da wir nicht zurücklaufen wollten :lol: .
LG
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Ronny2 » 01 Sep 2020 16:04

Klara hat geschrieben:
01 Sep 2020 14:50
mr.minolta hat geschrieben:
31 Aug 2020 00:08
- Mahé ohne Mietwagen geht gar nicht.
Geht, aber anders. Als wir 2016 auf Mahé waren und keinen Mietwagen hatten, da ich das Linksfahren nicht so erquicklich finde, haben wir halt nicht wie bei einem vorherigen Aufenthalt alles mögliche gesehen, aber im Regen unter einem Baum stehend hielt plötzlich ein schnieker, blitzeblanker schwarzer Suv und der nette Fahrer (Pilot der Air Seychelles) fragte, ob er uns nicht ein Stück mitnehemn solle. Stolz erzählte er, dass sie ja bald auch Düsseldorf anfliegen würden,... ich hatte so das Gefühl, da sieht man, wo die Entwicklung Berg auf und wo Berg ab geht. Naja, inzwischen auch Vergangenheit :wink: . Aber was ich sagen will, man hat halt andere Erlebnisse als mit dem Mietwagen, ist weitaus weniger bequem, aber unterhaltsam und wenn es einem nicht drum geht "alles" zu sehen sonder eher eine eindrucksreiche Zeit zu verbringen, ist das ohne Mietwagen nicht schlecht, zumal man mit dem Auto ja auch immer das Problem des Parkens hat. So manchen Ausblick haben wir mit Auto schon verworfen, da wir nicht zurücklaufen wollten :lol: .
LG
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Da hast Du recht, bei uns wars auf Praslin, wurden letztes Jahr auch mehrere Male per Anhalter mitgenommen. Von der Anse Lazio z.B. jemanden zu finden der einen mitnimmt war gar kein Problem da fast alle in die gleiche Richtung fuhren. Lustig wars mit nem indischen Pärchen auf Hochzeitsreise, er fuhr und sie musste ihm immer mal zwischendurch dezent sagen auf welcher Strassenseite er fahren solle. Er hatte den Führerschein erst kurze Zeit und in Indien fährt er wohl kaum (oder nicht!?). Aber er versicherte, dass er uns sicher nach Hause bringen werde. Da er meistens 10 kmh (!) fuhr und wir angeschnallt waren machten wir uns keine größeren Sorgen... :wink:
Zuletzt geändert von Ronny2 am 01 Sep 2020 18:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 01 Sep 2020 16:12

Klara hat geschrieben:
01 Sep 2020 14:50
mr.minolta hat geschrieben:
31 Aug 2020 00:08
- Mahé ohne Mietwagen geht gar nicht.
Geht, aber anders. Als wir 2016 auf Mahé waren und keinen Mietwagen hatten, da ich das Linksfahren nicht so erquicklich finde, haben wir halt nicht wie bei einem vorherigen Aufenthalt alles mögliche gesehen, aber im Regen unter einem Baum stehend hielt plötzlich ein schnieker, blitzeblanker schwarzer Suv und der nette Fahrer (Pilot der Air Seychelles) fragte, ob er uns nicht ein Stück mitnehemn solle.
Ob er euch heute auch mitgenommen hätte?
Klara hat geschrieben:
01 Sep 2020 14:50
... zumal man mit dem Auto ja auch immer das Problem des Parkens hat. So manchen Ausblick haben wir mit Auto schon verworfen, da wir nicht zurücklaufen wollten :lol: .
Wenn ein Taxi nicht an der Stelle anhalten kann, weil die Straße zu eng ist, müsst auch laufen.
Und für den Sundowner-Cocktail darf man auch den Tag über etwas laufen.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von eichenweg » 01 Sep 2020 16:19

....für den auf den Seychellen überflüssigen Wunsch, sich selbst versorgen zu wollen.
Da bin ich nicht dieser Meinung. Wir verbringen jedes Jahr einen Monat auf La Digue und machen einen Mix. Etwa 80% selber kochen, Rest in den Restaurants. Vor vielen Jahren mussten wir noch liebgewordene Lebensmitteln mitschleppen, aber mittlerweilen gibt es fast alles auch auf der Insel.
Seit 2018 gibt auch einen kleinen "Spar-Markt". Uns hat das Schild am Eingang sehr amüsiert: Eintritt mit Feuerwaffen verboten :D :D
IMG_20191129_112743.JPG
IMG_20191129_112743.JPG (94.42 KiB) 2207 mal betrachtet

Liegt auch wahrscheinlich daran, dass ich leidenschaftlich gerne koche und dies keine "Arbeit" für mich darstellt, im Gegenteil. Wenn es einmal ganz schnell gehen sollte, dann hole ich auch was beim Takeaway und "verfeinere" das Ganze dann in der Küche.
Da wir auch immer Buch über die Ausgaben führen (meine Frau ist Bankerin.... :D ), kann ich nur sagen, mit selber kochen belastet man das Urlaubsbudget wesentlich weniger als ein täglicher Restaurantbesuch.
Gut, wenn man nur einige Tage verweilt, sieht die Sache natürlich anders aus.
Ob wir heuer wieder dort sein werden? Sooo viele Unbekannte in der Rechnung. Aber die Hoffnung stirbt am Schluß.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 02 Sep 2020 08:33

eichenweg hat geschrieben:
01 Sep 2020 16:19
Seit 2018 gibt auch einen kleinen "Spar-Markt". Uns hat das Schild am Eingang sehr amüsiert: Eintritt mit Feuerwaffen verboten :D :D
Dass Einheimische bei einer hitzigen Diskussion ihre Argumente durch Fuchteln mit einer Machete unterstützen, habe ich schon gesehen.
Aber selbst die darf man abends doch nicht dabei haben?

eichenweg hat geschrieben:
01 Sep 2020 16:19
Da wir auch immer Buch über die Ausgaben führen (meine Frau ist Bankerin.... :D ), kann ich nur sagen, mit selber kochen belastet man das Urlaubsbudget wesentlich weniger als ein täglicher Restaurantbesuch.
In Deutschland sind die Lohnkosten und -nebenkosten hoch.
Aber was ist der Preistreiber auf den Seychellen? Die Lohnkosten für Koch und Kellner dürften deultich niedriger sein. Bei den Lebensmittelpreisen kenne ich mich weniger aus. Getränke - egal ob Mineralwasser, Saft oder Bier - scheinen deutlich teurer als in Deutschland zu sein. Habe nie wirklich darauf geachtet, was Reis, Linsen, Fleisch dort kosten.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von mr.minolta » 02 Sep 2020 18:51

Das typische Warenangebot eines Krämerladens auf La Digue sah zwischen 1997 und 2001 etwas so aus:

- Kekse
- Corned Beef
- Seybrew

Fortschritte gab es dann ab 2008:

- Kekse und Kuchen
- Corned Beef und Luncheon Meat
- Seybrew und Wodka

Ab 2011 ging es dann richtig zur Sache. Aus den Krämerläden wurden kleine Supermärkte! Und das Warenangebot nahm ungeahnte Dimensionen an:

- Kekse, Kuchen und Chips
- Corned Beef, Luncheon Meat und Linsen in Dosen
- Seybrew, Heineken, Limonade in Plastikeinwegflaschen und 34 Sorten Wodka

Nun war ich schon ein paar Jahre nicht mehr auf der Insel, aber der Versuch, dort heutzutage ein Schweineschnitzel oder Rindersteak zu erwerben, dürfte immer noch ein absolut hoffnungsloses Unterfangen sein.
Wir werden alle sterben.

Nicht an Corona, sondern an der Dummheit der Politik.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 03 Sep 2020 05:51

Limonaden jenes Konzerns aus Atlanta gab es schon 2008 - zumindest auf Praslin. Auf La Digue 2009.
Und irgendwo muss das Fleisch für Schweinecurry und Rindercurry herkommen. Das sollte es auch Schnitzel und Steak geben. Oder ist das in Wirklichkeit 'streunender Hund'? :wink:

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Fabian.B
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Fabian.B » 04 Sep 2020 22:22

mr.minolta hat geschrieben:
01 Sep 2020 01:36
Sind die Netze auch in der Nähe der Felsen an der Lazio?
Nein, das Netz liegt vorne im Bereich der überfüllten Strandrestaurants. Und Suse hat das ironisch gemeint. Es hat rein gar keine Funktion, es soll nur psychologisch wirksam sein. Weder schützt es vor Haien, noch vor Strömungen oder Wellen.
Ronny2 hat geschrieben:
01 Sep 2020 09:35
Hi Fabian,
Das Hainetz gab es letztes Jahr im April nicht mehr.
Na das ist doch gut. Sah bestimmt auch nicht so schön aus.

Die Netze waren also nutzlos und sollten nur gefühlte Sicherheit geben?

Ich frag mich auch, ob die schrecklichen Unglücke an der Anse Lazio nicht durch richtiges Verhalten hätten vermieden werden können.
Wenn vor Schreck wild gezappelt wurde oder versucht wurde schnell wegzuschwimmen, dann ist doch klar, dass der Hai potentielle Beute gewittert hat.

Aber ist auch immer leicht zu sagen aus der Ferne. Wüsste nicht, wie ich reagieren würde, wenn beim Schnorcheln plötzlich ein riesiger Tigerhai auftauchen würde... :shock: Habe größten Respekt vor diesen Tieren und find es beeindruckend, dass es hier Leute gibt, die selbst mit großen Haien tauchen. Weiß nicht, ob ich dafür die Nerven hätte.

Wo genau ist das eigentlich dort passiert? Gab es dazu mehr Infos? Also ist es weiter draußen passiert oder doch in unmittelbarer Strandnähe?
Ronny2 hat geschrieben:
01 Sep 2020 09:35

Der einzige Strand wo wir wirklich ohne Bedenken baden konnten war der sehr sehr schöne Strand beim "Dr.Haus" auf Curieuse Island. Am besten am Nachmittag mit nem Taxiboot rüber bringen lassen und am späten Nachmittag (16 Uhr) sind irgendwann die Tour-Touris weg, hatten dann den Strand fast für uns allein.

Baden im "Becken" an der Anse Coco war eigentlich zu unserer Zeit immer gut möglich, war unser Lieblingsplatz auf La Digue. Wasser nicht vergessen mitzunehmen!
Wenn man Frühaufsteher ist, so hat man den wunderbaren Ort für sich allein. Schau Dir die kleinen Haie (Zitronenhaie) im Flachwasser am anderen Ende der Anse Coco an, dafür brauchst Du nicht mal zu schnorcheln.
:wink:
Vg,
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Danke für die Tipps! : )
foto-k10 hat geschrieben:
01 Sep 2020 07:35
Jedes Hotel ist direkt nach der Eröffnung, nach einer Renorierung oder unter neuem Management "in Topform". In der Nähe von salzhaltigen Wasser und bei tropischen Temperaturen verrottet die Bausubstanz schneller als hier in Deutschland. Wenn man Bewertungen liest, fängt man sinnvollerweise mit den aktuellsten an. Man achtet auf den Schreibstil, ob da jemand "über den Klee lobt" oder sich auskotzen will. Aus der Summe dessen, was man gelesen hat, macht man sich ein Bild über die Unterkunft. Als Pauschalurlauber kann man auch seinen Reiseveranstalter befragen. Gerade diejenigen, die sich auf die Seychellen spezialisert haben, kennen die Gästehäuser und Hotels entweder selber oder haben Leute vor Ort.

Ich habe vor etlichen Jahren auch eine Bewertung gelesen, in der sich jemand über das Meeresrauschen beschwert hatte. I)
Manche Leute gibts... :lol:
mr.minolta hat geschrieben:
02 Sep 2020 18:51
Nun war ich schon ein paar Jahre nicht mehr auf der Insel, aber der Versuch, dort heutzutage ein Schweineschnitzel oder Rindersteak zu erwerben, dürfte immer noch ein absolut hoffnungsloses Unterfangen sein.
Man brauch ja auch nicht unbedingt immer Fleisch! :wink:

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von mr.minolta » 05 Sep 2020 01:26

Fabian.B hat geschrieben:
04 Sep 2020 22:22
Die Netze waren also nutzlos und sollten nur gefühlte Sicherheit geben?

Ich frag mich auch, ob die schrecklichen Unglücke an der Anse Lazio nicht durch richtiges Verhalten hätten vermieden werden können.

Wo genau ist das eigentlich dort passiert? Gab es dazu mehr Infos? Also ist es weiter draußen passiert oder doch in unmittelbarer Strandnähe?

Auszüge der Diskussion von 2017:
mr.minolta hat geschrieben:
21 Nov 2017 23:03
Cherry hat geschrieben:Damit ich das jetzt richtig verstehe - bereits 2 Wochen vor dem tödlichen Haiangriff auf den britischen Bräutigam an der Anse Laizo kam dort auch ein Franzose bei einem Haiangriff ums Leben...
Ja.
...und just dieser Vorfall wurde nicht in den Medien publiziert?
Das wurde er.

Verfälscht und heruntergespielt zum "Bootsunfall", zum unglücklichen Zufall. Von einem Haiangriff könne "keine Rede sein", dafür gäbe es "keine Beweise", so hieß es. "Geht alle mal schön schwimmen, auf den Seychellen gibt es keine Haie!"

Also auch nicht öffentlich davor gewarnt, dort ins Meer zu gehen?
Nein. Es wurde nicht gewarnt. Es wurde dazu eingeladen.
mr.minolta hat geschrieben:
22 Nov 2017 03:43
Hier mal der Link zu dem Video, in dem der Eigentümer des Bonbon Plume, von Reportern überrascht, sichtlich nervös zu den tödlichen Haiattacken Auskunft zu geben versucht. Er behauptet dabei unter anderem, daß es nach dem ersten Vorfall Warnungen gegeben habe und daß Polizisten seitdem am Strand gewesen seien, um Urlauber vom Baden abzuhalten. Das ist nachweislich falsch, wenn man den zahlreichen damaligen Zeugenaussagen (auch von Forumsmitgliedern) Glauben schenken will.

Ich selbst war wenige Wochen später vor Ort. Nichts und niemand warnte an der Lazio vor möglichen Haiangriffen.

Das Video war schon damals sehr umstritten und galt vielen als Beleg für die von Behörden und Geschäftsleuten verbreitete Unwahrheit. Man achte nur auf den Gesichtsausdruck des Mannes, der nun seine Felle davonschwimmen sieht. Der spricht Bände. Und bevor er sich überhaupt zu den Vorwürfen äußert, vergißt er nicht, erst mal eine Lobeshymne auf die Schönheit seines Strandes zu halten. Eine Beileidsbekundung? Nein, die gab es nicht:


https://www.youtube.com/watch?v=lnEpO7XbR9A
mr.minolta hat geschrieben:
20 Nov 2017 21:54
Cherry hat geschrieben:... das Netz ...http://www.seychellesnewsagency.com/art ... k+attackst
Neu oder alt, das ist alles Augenwischerei. Die Netze dienen lediglich als Alibi und sollen die Gemüter beruhigen. Sie erfüllen ansonsten rein gar keine Funktion. Einen Hai könnten sie nicht davon abhalten, erneut Menschen zu töten. Ebenso wenig könnten dies die Rettungsschwimmer, es sei denn, die würden tatsächlich permanent die Bucht observieren und bei Annäherung des Tieres die Leute rechtzeitig aus dem Wasser pfeifen.

In dem von Dir verlinkten Artikel wird manipulativ berichtet und gelogen, daß sich die Balken biegen. Von "Maßnahmen" ist die Rede. Die einzige, die wirksam gewesen wäre, hätte in der Sperrung des Strandes bestanden. Das aber hat man wohlweislich unterlassen. Stattdessen hat man den ersten tödlichen Vorfall kleingeredet und die Leute weiter zum Schwimmen und Baden animiert, bis es einen weiteren Toten gab. Die Parallelen zum Spielberg-Film waren damals offensichtlich und das Handeln der Behörden entsprechend verachtenswert.
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Ronny2 » 05 Sep 2020 11:13

Fabian.B hat geschrieben:
04 Sep 2020 22:22


Man brauch ja auch nicht unbedingt immer Fleisch! :wink:
Sehe ich auch so, haben auf den Seychellen hervorragend Fisch gegessen.
Falls Du selbst kochen möchtest, so bekommst Du frischen Fisch auch vorort zu kaufen.

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Anubis
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Anubis » 05 Sep 2020 11:36

Ronny2 hat geschrieben:
05 Sep 2020 11:13
Fabian.B hat geschrieben:
04 Sep 2020 22:22


Man brauch ja auch nicht unbedingt immer Fleisch! :wink:
Sehe ich auch so, haben auf den Seychellen hervorragend Fisch gegessen.
Falls Du selbst kochen möchtest, so bekommst Du frischen Fisch auch vorort zu kaufen.
Ich bin ganz eurer Meinung. Die Fleischindustrie verursacht mehr CO2 als alle Autos, Flugzeuge und Kraftwerke zusammen. Am besten ist es den Fleischkonsum einzustellen, am zweitbesten diesen wenigstens zu reduzieren, schon allein dem Planeten zuliebe.
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 05 Sep 2020 12:54

Anubis hat geschrieben:
05 Sep 2020 11:36
Die Fleischindustrie verursacht mehr CO2 als alle Autos, Flugzeuge und Kraftwerke zusammen.
Das ist Unfug!

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Ronny2 » 05 Sep 2020 13:11

Anubis hat geschrieben:
05 Sep 2020 11:36


Ich bin ganz eurer Meinung. Die Fleischindustrie verursacht mehr CO2 als alle Autos, Flugzeuge und Kraftwerke zusammen. Am besten ist es den Fleischkonsum einzustellen, am zweitbesten diesen wenigstens zu reduzieren, schon allein dem Planeten zuliebe.
Desweiteren lässt mich der gesundheitliche Aspekt den Fleischkonsum niedrig halten.

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