Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Alles rund um die Seychellen
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mr.minolta
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 15 Nov 2017 10:33

Moghi hat geschrieben:ich hatte an diesen Stränden (wie natürlich auch an vielen weiteren) NIEMALS das Gefühl in Gefahr zu sein... NICHT einen Augenblick!!!
So ging es auch all denen, die dort ertrunken sind.
... wenn diese Haie nicht zu Curry verarbeitet werden,wie gelangen sie wieder aus dieser Bucht?
Erst mal gar nicht. Die wachsen dort auf.
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Scharly123
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von Scharly123 » 18 Nov 2017 21:05

Hallo,
ich war im Oktober auf La Digue und habe lange gezögert, an der Ostküste an den drei großen Buchten außerhalb des Pools ins Wasser zu gehen. Ich habe es dann an der Anse Cocos trotzdem gewagt. Ich gehe davon aus, dass man sich die Wellen gut anschaut, ebenso wie die Stelle, an der man ins Wasser geht und wie weit. Wasserschuhe und eine gute Kondition sind ein Muss. Dann ist es sehr schön, aber nie ganz ungefährlich. Ich bin dankbar für die Warnungen, dadurch waren wir vorsichtig und sind unversehrt zurück gekehrt. :D
LG,
Scharly

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mr.minolta
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 19 Nov 2017 15:46

Irgendetwas scheint bei den verantwortlichen Behörden nun angekommen zu sein.

Nicht daß ich jetzt glaube, die würden hier reinschauen, aber neben den Todesfällen, die in die Presse gelangen, gibt es ja noch die, von denen die Öffentlichkeit erst gar nichts erfährt, die sich aber in einer internen Statistik zunehmend bemerkbar machen und insgesamt betrachtet den Handlungswillen so langsam in Gang zu setzen scheinen.

Was da nun aber passiert, hat eher Alibifunktion als sachdienliche Wirkung:
Suse hat geschrieben:Küstenstraße an der Anse Gaulettes ... Das Strömungswarnschild nimmt sich hier, wo man sowieso die meiste Zeit des Tages nicht schwimmen kann, geradezu lächerlich aus. Und die gleichen Grammatikfehler wie das Schild an der Grand Anse hat es außerdem.

Bild
Während also neue Schilder mit alten Grammatikfehlern an prima betonierten Küstenabschnitten mit Null-Besucheraufkommen installiert werden, findet man an der Grand Anse, einem der gefährlichsten Strände überhaupt, immer noch die uralten Rostplatten, halb verdeckt vom Strandbudenbaumaterial:
Robby hat geschrieben:Die Schrift war fast nicht mehr zu erkennen.

Kein Wunder, dass so viele Menschen hier Baden gehen. Wenn doch das Warnschild verrottet, dann kann die Gefahr doch nicht so groß sein. So sollte man meinen, wenn man es sieht.

Bild
Auch auf Praslin ist man tätig geworden.

An der Anse Lazio gibt es jetzt ein Warnschild. Gut versteckt zwischen geparkten Autos, einem hingeschmissenen "Haischutznetz" und Palmengestrüpp. Die Lazio ist nicht gerade für gefährliche Strömungen bekannt, das Netz hingegen ließe sich schon mit menschlichen Milchzähnen problemlos zerkauen. Hat dort jemand schon den Rettungsschwimmer gesehen?


Bild
(Bild von Suse, Oktober 2017)
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knuffi
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von knuffi » 20 Nov 2017 16:53

Das Netz ist ein Witz, an einer Seite komplett offen.

Wir waren in den letzten Tagen öfters an der Lazio, es waren immer 2 Rettungsschwimmer anwesend
Seychellen 2008 ( Mahe, Praslin, La Digue), 2010 (Praslin, La Digue), 2011 (Praslin), 2015 (Praslin, La Digue), 2017 (Praslin), next stop: 2021 Praslin und Mahe.
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 20 Nov 2017 20:23

knuffi hat geschrieben:Das Netz ist ein Witz, an einer Seite komplett offen.
Also alles wie gehabt... :roll:
Wir waren in den letzten Tagen öfters an der Lazio, es waren immer 2 Rettungsschwimmer anwesend
Danke für die Rückmeldung!

Aber auch, wenn sie nicht nur im Bonbon Plume sitzen und kiffen sollten- sie sind definitiv am falschen Strand.
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von Cherry » 20 Nov 2017 21:27

mr.minolta hat geschrieben:
knuffi hat geschrieben:Das Netz ist ein Witz, an einer Seite komplett offen.
Also alles wie gehabt... :roll:

Irgendwie sonderbar. Auf Suses Bild liegt das Netz (noch) irgendwo abseits des Meeres deponiert und einige Zeit später, während Knuffis Aufenthalts, war es wieder im Meer aufgespannt.

Hatte in Erinnerung, dass das Netz Anfang '17 entfernt wurde, weil es nicht mehr nötig ist.
http://www.seychellesnewsagency.com/art ... k+attackst

Gab es zwischenzeitlich einen Grund, es doch wieder aufzuspannen? :roll:

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mr.minolta
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 20 Nov 2017 21:54

Cherry hat geschrieben:... das Netz ...
Das Netz am Parkplatz ist wahrscheinlich das alte, das sie rausgeholt und dort hingeschmissen haben. Auf Suses Bildern kann man auch das neue Netz im Wasser erkennen.

Neu oder alt, das ist alles Augenwischerei. Die Netze dienen lediglich als Alibi und sollen die Gemüter beruhigen. Sie erfüllen ansonsten rein gar keine Funktion. Einen Hai könnten sie nicht davon abhalten, erneut Menschen zu töten. Ebenso wenig könnten dies die Rettungsschwimmer, es sei denn, die würden tatsächlich permanent die Bucht observieren und bei Annäherung des Tieres die Leute rechtzeitig aus dem Wasser pfeifen.

In dem von Dir verlinkten Artikel wird manipulativ berichtet und gelogen, daß sich die Balken biegen. Von "Maßnahmen" ist die Rede. Die einzige, die wirksam gewesen wäre, hätte in der Sperrung des Strandes bestanden. Das aber hat man wohlweislich unterlassen. Stattdessen hat man den ersten tödlichen Vorfall kleingeredet und die Leute weiter zum Schwimmen und Baden animiert, bis es einen weiteren Toten gab. Die Parallelen zum Spielberg-Film waren damals offensichtlich und das Handeln der Behörden entsprechend verachtenswert.

Daß sie nach der Entfernung des Netzes im Januar nun wieder zurückrudern, hat sicher mit der Planung der Touristenstadt an der Anse Lazio zu tun. Hunderte Bungalows und Hotelzimmer am "Todesstrand" müssen schließlich verkauft und vermietet werden.
Zuletzt geändert von mr.minolta am 21 Nov 2017 04:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 21 Nov 2017 04:53

Dieser Artikel der englischen Presse ist gar nicht mal so sensationsgeil, sondern recht informativ und bringt vieles auf den Punkt. Unter anderem wird St Ange hier direkt mit der Filmfigur des Bürgermeisters aus "Jaws" verglichen:

http://www.dailymail.co.uk/news/article ... anger.html
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von knuffi » 21 Nov 2017 05:58

Cherry, ein Netz befindet sich im Wasser, eines liegt an Land.

Wir haben übrigens in der Bucht bei der Honestybar einen ca 1m großen Hai schwimmen sehen, die Besitzerin der Honestybar meinte, dass im Moment die Weibchen zur Geburt in die Bucht kommen und die kleinen Hai ca 2-3 Monate dort bleiben.
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 21 Nov 2017 13:44

Oh, wie erfreulich, daß sie noch nicht alles abgeschlachtet haben, was in dieser Bucht Zähne trägt.

Vermutlich geht es hier um die Sichelflossen-Zitronenhaie, die wurden früher an der Lazio schon oft beobachtet. Mit einem Meter Länge dürfte der von Dir entdeckte Hai aber selbst noch ein Baby sein.
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von Cherry » 21 Nov 2017 22:34

mr.minolta hat geschrieben:Dieser Artikel der englischen Presse ist gar nicht mal so sensationsgeil, sondern recht informativ und bringt vieles auf den Punkt. Unter anderem wird St Ange hier direkt mit der Filmfigur des Bürgermeisters aus "Jaws" verglichen:

http://www.dailymail.co.uk/news/article ... anger.html
Über diese tödlichen Haiangriffe vor ein paar Jahren bin ich erst hier im Forum zufällig gestolpert.

Damit ich das jetzt richtig verstehe - bereits 2 Wochen vor dem tödlichen Haiangriff auf den britischen Bräutigam an der Anse Laizo kam dort auch ein Franzose bei einem Haiangriff ums Leben und just dieser Vorfall wurde nicht in den Medien publiziert? Also auch nicht öffentlich davor gewarnt, dort ins Meer zu gehen?

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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 21 Nov 2017 23:03

Cherry hat geschrieben:Damit ich das jetzt richtig verstehe - bereits 2 Wochen vor dem tödlichen Haiangriff auf den britischen Bräutigam an der Anse Laizo kam dort auch ein Franzose bei einem Haiangriff ums Leben...
Ja.
...und just dieser Vorfall wurde nicht in den Medien publiziert?
Das wurde er.

Verfälscht und heruntergespielt zum "Bootsunfall", zum unglücklichen Zufall. Von einem Haiangriff könne "keine Rede sein", dafür gäbe es "keine Beweise", so hieß es. "Geht alle mal schön schwimmen, auf den Seychellen gibt es keine Haie!"

Also auch nicht öffentlich davor gewarnt, dort ins Meer zu gehen?
Nein. Es wurde nicht gewarnt. Es wurde dazu eingeladen.
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 22 Nov 2017 03:43

Hier mal der Link zu dem Video, in dem der Eigentümer des Bonbon Plume, von Reportern überrascht, sichtlich nervös zu den tödlichen Haiattacken Auskunft zu geben versucht. Er behauptet dabei unter anderem, daß es nach dem ersten Vorfall Warnungen gegeben habe und daß Polizisten seitdem am Strand gewesen seien, um Urlauber vom Baden abzuhalten. Das ist nachweislich falsch, wenn man den zahlreichen damaligen Zeugenaussagen (auch von Forumsmitgliedern) Glauben schenken will.

Ich selbst war wenige Wochen später vor Ort. Nichts und niemand warnte an der Lazio vor möglichen Haiangriffen.

Das Video war schon damals sehr umstritten und galt vielen als Beleg für die von Behörden und Geschäftsleuten verbreitete Unwahrheit. Man achte nur auf den Gesichtsausdruck des Mannes, der nun seine Felle davonschwimmen sieht. Der spricht Bände. Und bevor er sich überhaupt zu den Vorwürfen äußert, vergißt er nicht, erst mal eine Lobeshymne auf die Schönheit seines Strandes zu halten. Eine Beileidsbekundung? Nein, die gab es nicht:


https://www.youtube.com/watch?v=lnEpO7XbR9A
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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von Suse » 22 Nov 2017 08:11

Cherry hat geschrieben: Über diese tödlichen Haiangriffe vor ein paar Jahren bin ich erst hier im Forum zufällig gestolpert.

Damit ich das jetzt richtig verstehe - bereits 2 Wochen vor dem tödlichen Haiangriff auf den britischen Bräutigam an der Anse Laizo kam dort auch ein Franzose bei einem Haiangriff ums Leben und just dieser Vorfall wurde nicht in den Medien publiziert? Also auch nicht öffentlich davor gewarnt, dort ins Meer zu gehen?
Publiziert wurde das, es hieß, er sei in eine Schiffsschraube gekommen. Nach einem oder zwei Tagen vielleicht haben sie es dann aber richtiggestellt und Hai wurde als Todesursache genannt, es wurde dann aber gleichzeitig betont, wie außergewöhnlich dieses Ereignis wäre, daß es sich um einen von weither zu den Seychellen migrierten Hai handeln müsse, der Begriff "rogue shark" fiel immer wieder, ich weiß nicht, ob es dafür einen adäquaten deutschen Begriff gibt, der sich nicht nach "Der weiße Hai" anhört.

Der Strand wurde nicht gesperrt, es lag dann eine zeitlang so ein Militärschiff in der Bucht. Der Hai kam dann wenige Tage später eben noch einmal zurück und da ist das dann mit dem Engländer auf Hochzeitsreise passiert. Danach wurde der Strand dann natürlich wochenlang gesperrt, jede Menge Haie gefangen, bis man meinte, den Übeltäter mit dem außergewöhnlichen Verhalten gefunden zu haben. Als die Lazio wieder freigegeben wurde, kam dann das Netz.

Ich denke bis heute, daß es an den Abfällen gelegen haben wird, die damals wohl regelmäßig von den in der Lazio liegenden Schiffen über Bord gekippt wurden, die ihn angelockt haben. Und wenn ich mir Bilder aus aktuellen Reiseberichten anschaue und sehe, wie viele Boote da inzwischen wieder zu sehen sind, dann hoffe ich, daß es da jetzt strenge Auflagen gibt, die hoffentlich auch eingehalten werden. Das Netz ist bloße Augenwischerei. Und wegen der Strandwachen, also ich bin ja da jetzt nicht wirklich bewandert, aber müßte es denn dann nicht auch Haitürme geben, damit das überhaupt Sinn macht? Wenn man nur am Strand steht, sieht man sie doch wohl eher noch später als die Badenden?

Ich hab das damals überhaupt nicht verstanden, weshalb die den Strand seinerzeit nicht sofort gesperrt haben. Und an die Sache mit dem migrierten Hai glaube ich inzwischen auch nicht mehr, seit darüber berichtet wurde, daß vor ein paar Jahren das Hafenbecken in Port Victoria für alle Berufstaucher, die da Wartungsarbeiten verrichten, gesperrt wurde, weil aufgrund der damals noch üblichen Praxis, die Fischabfälle der thunfischverarbeiteten Fabrikschiffe direkt ins Hafenwasser zu entsorgen, die Bullenhaipopulation explosionsartig angestiegen sei (irgendwo hatte auch mal jemand einen Artikel dazu verlinkt). Ich weiß nicht, wie das jetzt gehandhabt wird, diese Fabrikschiffe sieht man ja jetzt etwas weiter draußen um St. Anne herum fest liegen, ich hab sie sich jedenfalls für mehrere Tage hintereinander nicht bewegen sehen. Wahrscheinlich ist es inzwischen verboten, die Abfälle ins Wasser zu entsorgen. Jedenfalls hab ich mir immer Gedanken gemacht, weshalb im St. Anne Marine Park nie etwas passiert ist, als das mit den Bullenhaien so schlimm gewesen sein soll. Der liegt doch direkt vorm Hafen.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

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Re: Schon wieder ein Tourist beim Baden ertrunken

Beitrag von mr.minolta » 22 Nov 2017 14:26

So sieht es im Oktober 2011 am Strand aus:

Bedrückte Stimmung der Urlauber im Alibi-Netz. Kilometerweit draußen liegt das Schiff der Marine und man fragt sich, was das dort zu tun hat oder zu tun hätte. Wollen die da mit Kanonen auf Spatzen schießen?


Bild


Kein Foto, das ich jemals auf den Seychellen machte, ist so grotesk wie das des unbeaufsichtigten Kleinkindes im löchrigen Sprottennetz der Anse Lazio vor dem dekorativen Hintergrund der Militärmacht des Landes:


Bild


Wie "wirksam" die Maßnahmen der Behörden waren, verdeutlicht auch die Fixierung des Netzes mit dünnen Strippen an den Wurzeln der Strandvegetation:


Bild
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