Seychellen 2018 – Ein Fazit | mit Videos

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jjjwww
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Seychellen 2018 – Ein Fazit | mit Videos

Beitrag von jjjwww » 21 Nov 2018 12:03

Hallo zusammen. Ich bin auch wieder zurück vom diesjährigen "großen" Urlaub.
Es ging in diesem Jahr auf die Seychellen. Wir haben 21 Tage dort verbracht, davon 6 auf La Digue, 7 auf Praslin und 8 auf Mahé.
Geflogen wurde mit Qatar Airways meiner Lieblingsairline für die Langstrecke….über Doha und zum Glück in BusinessClass, dank Airliner Rabatt günstiger als andere für die Eco bezahlen. Dafür war es natürlich ein Zittern ob wir mitkommen, da ja nur Standby. Aber hat alles reibungslos geklappt.
Gebucht hatten wir vorab die Unterkünfte und die waren alle traumhaft. Die Flüge von Mahé nach Praslin und auch von Praslin nach Mahé haben wir ebenfalls vorab gebucht, allerdings nur 2 Wochen vorher. Die Preise sind nahezu indentisch und kosten ca. 60 Euro oneway. Eine Fähre kostet auch 50 Euro, somit haben wir uns klar für den Flug entschieden da man erstens gleich am Airport in Mahé bleiben kann und nicht extra zum Fährterminal ein Taxi nehmen muss denn das würde nochmal 30 Euro aufwärts kosten. Zweitens geht es auch bedeutend schneller und man hat gleich einen wunderbaren Rundflug.
Von Praslin nach La Digue die Fähre kostet nur 14 Euro. Dort angekommen konnten wir in 5min zu unserer tollen Unterkunft Charme de L’ile laufen.

https://www.seyvillas.com/309/apparteme ... me-de-lile

Hier hatten wir 6 Nächte gebucht und es war wirklich traumhaft. Eine ganz neue Anlage mit nur 5 Appartments und jedes hat 75m2. Somit war es unheimlich ruhig und man hatte den Pool fast immer für sich. Alle hier waren unheimlich freundlich in der Anlage. Mit den Fahrrädern hat man dann die Insel erkundet aber auch 2 Hikes haben wir unternommen die es teilweise in sich hatten. Einmal zur Anse Marron gelaufen und einmal auf den Nid d’Aigle den höchsten Berg von La Digue mit 330m Höhe.

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Was ich online häufig gelesen habe dass La Digue momentan eine große Bauwut erfährt das konnte ich vor Ort nicht wirklich so bestätigen. Natürlich gab es einige Unterkünfte die renoviert wurden, was aber grundsätzlich positiv ist. Ich kann es natürlich nicht einschätzen wie La Digue vor 20 Jahren ausgesehen hat. Vergleiche ich es aber mit vielen Inseln in Asien so fand ich La Digue nach wie vor sehr unverbaut und ruhig. Auch wenn man vom Nid d’Aigle auf den Hauptort schaut, wirkt er nicht stark verbaut. Echte „hässliche“ Bausünden konnte ich jetzt auch nicht wirklich ausmachen.

Ende Oktober/Anfang November war für uns perfekt, wir hatten 5,5 traumhafte Tage und einen halben Regentag.

Wir haben uns meist im Mi Mum Takeaway für 4 Euro pro Mahlzeit versorgt, denn es hat dort immer fantastisch geschmeckt. Mehrmals haben wir das Essen auch mitgenommen und auf unserer Terrasse gegessen. Auf den Seychellen wird zumindest versucht den Verpackungsmüll einzudämmen, somit gibt es keine Plastik- oder Styroporverpackungen mehr sowie kein Plastikbesteck. Allerdings habe ich noch des Öfteren Strohhalme gesehen und das Wasser wird natürlich auch nach wie vor in Plastikflaschen verkauft.

Weiter ging es nach Praslin wo wir 7 Nächte verbrachten. Hier hatten wir uns bewusst für eine schlichtere Unterkunft entschieden die aber mit Sicherheit die beste Lage der Insel hatte, wo nicht mal die zwei Top 5 Sterne Hotels der Insel das Raffles und das Constance Lemuria mithalten konnten.

Wir wohnten weit oben am Berg abgeschieden in einer atemberaubenden Villa.
https://www.airbnb.de/rooms/21404550?ad ... &infants=0

Die Besitzerin der Villa wohnt ebenfalls dort, man hat einen privaten Raum, kann Küche und Wohnzimmer, Pool und Außenbereich aber uneingeschränkt mitbenutzen. Die Hälfte der Zeit war sie auch gar nicht vor Ort und wir hatten die Villa für uns. Sie hat einen Angestellten der sich um den Pool, die Küche und auch sonstige Dinge kümmert wenn man etwas benötigt. Er hat jeden Morgen Frühstück auf der Terrasse zubereitet sowie abends konnte man sich von einer weiteren Hausangestellten ein fantastisches Curry kochen lassen das zwischen 40 und 45 Euro für zwei Personen kostete. Es gab Garnelencurry mit Knoblauch oder Hühnchencurry oder Fischcurry. Alles schmeckt ganz ausgezeichnet. Wenn man bedenkt dass dies extra für einen selbst zubereitet wurde, vorher eingekauft werden musste, man dann auf der Terrasse bedient wurde, es serviert wurde und auch wieder abgeräumt und abgespült finde ich ist das ein wirklich günstiger Preis, für die Qualität die wir bekommen haben. Und wir haben in den 7 Tagen wirklich nahezu jeden Strand der Insel gesehen und wir können mit Sicherheit sagen es gibt keine Unterkunft mit einem atemberaubenderen Ausblick. Jeden Morgen sind wir um halb6 aufgestanden haben den ersten Kaffee auf der Terrasse oder im Garten getrunken, gefrühstückt und dann ab 8Uhr die Insel erkundet. Diese lässt sich ganz hervorragend mit dem öffentlichen Bus abfahren (0,40 Euro pro Fahrt, egal wie weit). Die restlichen Strecken sind wir gelaufen. Somit haben wir an 5 Tagen sowohl den Fond Ferdinand, als auch das UNESCO Weltnaturerbe Vallée de Mai und nahezu alle Strände besucht und erwandert. An einem weiteren Tag sind wir nach Curieuse Island gefahren inklusive zwei Schnorchelstopps. Mir hat Curieuse gut gefallen, allerdings würde ich beim nächsten Mal mich lieber mit dem Taxiboot hinfahren lassen anstatt eine geführte Tour zu buchen, man ist einfach auf der Insel freier und muss sich nicht nach einer Gruppe richten. Außerdem ist es auch preiswerter als eine geführte Tour.

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Tagsüber waren wir häufig im Village Take away auf Praslin essen, was ganz hervorragend war. Mittags wie abends kostet hier eine Mahlzeit nur 4 Euro. Es gab von Fisch über Hühnchen, Schwein, Vegetarisch über Pasta alles was das Herz begehrt und geschmacklich isst man auf den Seychellen nahezu durchwegs sehr gut.
Zuletzt geändert von jjjwww am 18 Jan 2019 17:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von jjjwww » 21 Nov 2018 12:07

Danach ging es noch für 8 Tage auf die größte Insel Mahé wo wir uns auch einen Mietwagen genommen haben um wirklich die ganze Insel erkunden zu können. Wir waren jeden Morgen um spätestens 6Uhr wach und nach dem Frühstück sind wir immer spätestens um 8Uhr los die Insel zu erkunden. Es gibt nahezu keinen Strand den wir nicht gesehen haben. Ebenfalls haben wir zwei Hikes gemacht, den Copolia Hike und den Morne Blanc Hike. Beide waren auch fantastisch mit tollen Ausblicken am Trailende. Ich werde noch für jede Insel wie gewohnt ein Urlaubsvideo erstellen, das ich hier dann auch gerne poste.

Unsere Unterkunft auf Mahé war das Kempinski Baie Lazare.
Es war unsere teuerste Unterkunft und auch zugleich die „schlechteste“. Es hat durchaus gepasst allerdings würde ich dieses Hotel nicht nochmal buchen. Es gibt für das bezahlte Geld mit Sicherheit kleinere schönere Unterkünfte auf Mahé.
https://www.kempinski.com/de/baie-lazar ... e-gallery/

Generell ist uns aufgefallen das Mahé am teuersten der drei besuchten Inseln ist. Hätte ich aufgrund der Größe eher nicht gedacht sondern dass La Digue am teuersten ist. Dem war aber nicht so.

Was uns aber besonders auf Mahé aufgefallen ist, dass die Seychellois als „wohlhabendstes“ Volk in Afrika nicht so richtig herzlich sind. Gegrüßt wird selten, es wird zwar gearbeitet aber selten mit Freude bei der Arbeit. Generell gibt es auf den Seychellen extrem viele Gastarbeiter, die waren oftmals netter, strahlender als die Einheimischen selbst. Die Einwohner selbst allerdings würde ich in meinen Augen eher neutral einzuschätzen. Das tut dem Gesamtfazit der Seychellen aber keinen Abbruch denn was mich stark positiv überrascht hat ist die Pünktlichkeit, die Genauigkeit, die Ehrlichkeit auf den Inseln und was ebenfalls positiv war, das nirgends versucht wurde einem etwas zu verkaufen, etwas aufzuschwatzen, einen in ein Restaurant oder Laden zu locken. Da sind die Seychellois auch sehr zurückhaltend. Auch die doch guten Wanderungen die wir auf den Inseln unternommen haben, sind positiv hervorzuheben da sie besser markiert waren als vorab gedacht.

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Die Seychellen werden uns auf jeden Fall wiedersehen in ein paar Jahren und ich bin froh mit der Auswahl der Inseln und der Zeit die wir auch für alle Inseln hatten um wirklich nahezu jeden Winkel zu entdecken der möglich war.

Gezahlt haben wir für die Flüge, die Unterkünfte, Fähren, Mietwagen, alle Nebenkosten vor Ort, Essen, Trinken, Bus, Fahrrad für 22 Tage 3900 Euro pro Person. Die Seychellen sind also leistbar und auch günstiger als ein vergleichbarer Urlaub beispielsweise auf Hawaii den wir 2017 hatten.

Nochmal ein paar Worte zur Entwicklung auf den Seychellen. Die Seychellen sind mit Abstand das reichste Land Afrikas nach dem BIP pro Kopf gemessen. Das liegt sogar höher als in den EU Ländern Polen oder Ungarn oder auch Kroatien. Dass es den Menschen wirtschaftlich gut geht sieht man. Auch die Art wie die Häuser gebaut sind zeigt dass die Seychellen ein wohlhabendes Land sind. Bei einer solchen Entwicklung ist mir kein Land bekannt, dass ohne optische Veränderungen diesen Prozess vollzogen hat. Kein Land in der EU sieht heute noch so aus wie vor 25 Jahren. Mit mehr Geld ändert sich so einiges. Was mich positiv überrascht hat ist dass auf den Inseln abgesehen von dem Klotz des saudi-arabischen Scheichs auf Mahé nur sehr sehr wenige Bausünden zu erkennen sind.


Ein Video wird folgen zu

La Digue
Praslin
Mahé sowie
Seychellen by drone

Die poste ich dann ebenfalls gerne hier nach Fertigstellung.

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von Suse » 21 Nov 2018 13:03

Vielen Dank für den Reisebericht. Auf ein Video von den Wanderungen bin ich gespannt!

Eure Unterkunft auf Praslin sieht ja wirklich toll aus. Aber was war mit dem Kempinski nicht in Ordnung, das soll doch so schön sein?

Was die Entwicklung der Seychellen, insbesondere La Digues betrifft, das ist eben immer die Frage des Blickwinkels. Wart Ihr das erste Mal auf den Seychellen? Falls ja, wundert es nicht, daß Du die Insel als nicht sehr bebaut empfindest, wenn Du touristische Gegenden in Asien als Vergleich heranziehst. Ansonsten müßtest Du keine 20 Jahre zurückblicken, um zu sehen, wie sehr z.B. eine Anlage wie die Domaine de l'Orangeraie die Insel negativ verändert hat und wie viel Charme La Digue durch die dichte Bebauung um La Passe herum verloren hat. Von der veränderten Atmosphäre, der Hektik, die mit dem hohen Verkehrsaufkommen (und damit meine ich vor allem Fahrräder) einhergeht, mal ganz abgesehen. Das ist eben alles relativ.
Desgleichen gilt dies für die Betrachtung der wirtschaftlichen Situation, da muß sich das Land immer dem Vergleich mit Afrika stellen. Die Seychellen waren aber nie ein Entwicklungsland. Das Pro Kopf-BIP der Seychellen ist vermutlich keine sehr aussagekräftige Zahl, da die ausländischen Investoren, schätze ich, gerade im Tourismussektor, wohl die größten Beträge erwirtschaften dürften, und die Locals in vielerlei Hinsicht das Nachsehen haben. Denen würde ich manchmal sogar noch mehr, langsame, nachhaltige Entwicklung wünschen, die nicht ausschließlich auf Tourismus setzt.

Was das eher "neutrale" Verhalten der Einheimischen angeht, das fällt vielen auf, daran stören sich auch manche, weil man in den Tropen eben das strahlende Dauerlächeln erwartet, wie man es z.B. auf Mauritius vorfindet. Mich störts nicht, solange es nicht wirklich unfreundlich wird. Erklärungsversuche gibt es dazu viele, weshalb die Mentalität der Seychellois so ist, wie sie ist. Daß das Land ja keine Urbevölkerung mit eigener Kultur und dementsprechendem Selbstbewußtsein habe bis hin zu einer Arroganz, die die Unsicherheit der von Sklaven abstammenden Bevölkerung gegenüber dem vermeintlich selbst arroganten weißen Touristen verbergen soll. Alles nicht meine Interpretationen, sondern die reisender Autoren. Ich glaube, es hat etwas mit der sozialistischen Phase der Seychellen zu tun, in der die Regierung selbst Hotels auf Mahé in die Luft sprengen ließ, um die Ausbreitung des Tourismus zu verhindern. Damals haben viele der heute älteren Erwachsenen noch im Umerziehungslager an der Baie Ternay ihre Schulzeit gefristet und vielleicht manches der damaligen Ideologie, die Seychellois seien kein dienendes Volk von Gärtnern und Zimmermädchen, an ihre Kinder weitergegeben.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von jjjwww » 21 Nov 2018 13:43

Das Kempinski war durchaus in Ordnung. Allerdings fehle uns dort ein klein wenig das Gefühl des sich Wohlfühlens. Das hatten wir in unseren Unterkünften auf La Digue und auf Praslin total. Wenn man dann für das Kempinski als teuerste der drei Unterkünfte 270 Euro/Nacht bezahlt dann erwartet man vielleicht ein klein wenig mehr. Klar es ist ein großes Hotel, das war uns ja auch klar. Aber hier würde man doch auch erwarten dass man morgens von Hotelangestellten gegrüßt wird. Das ist uns hier stark aufgefallen dass dies bei den Seychellois wohl nicht der Fall ist. Auch untereinander in Supermärkten gibt es keine "guten Umgangsformen". Da geht der Seychellois in den Laden, holt sich sein Zeug, stellt es bei der Kasse auf den Tresen, der Kassierer scannt alles, sagt den Betrag, der Seychellois gibt ihn und man geht wortlos. Haben wir sehr häufig beobachtet.

Witzig fanden wir dass man auf Mahé extrem beim Autofahren von am Straßenrand stehenden Leuten beobachtet wird. Da schaut jeder ins Auto rein wer den dort drin sitzt. Das fand ich sehr amüsant.

Na nun zurück zum Kempinski. Seychellen sind Seychellen, hier sind die Hotels nun mal deutlich teurer als in Asien oder Europa für den gleichen Standard.
Das Kempinski ist eigentlich das einzige gute Hotel was für uns bezahlbar war. Constance Ephelia war in unseren Augen am schönsten gelegen von allen Hotels auf Mahé. Aber leider ab 500 Euro, also unbezahlbar. Four Seasons, Banyan Tree, Avani, MAIA, Savoy usw. alles zu teuer oder von der Lage her finde ich nicht ganz passend, zumindest für uns. Mir hat der Norden Mahés am wenigsten gefallen. Am tollsten ist es von Cap Ternay bis Quatre Bornes.

Ich sage mal so der Service eines Kempinskis ist auf den Seychellen nicht zu spüren. Wenn man bedenkt dass Service bei dieser Hotelkette normalerweise groß geschrieben wird so ist der Service im Kempinski eher wie in einem 3-4 Sterne Hotel. Aber es ist nicht so dass etwas extrem gestört hat sondern es war einfach insgesamt Note 3+ während unsere Unterkünfte auf Praslin oder La Digue 2+ bzw. 1- waren.

Wir waren das erste Mal auf den Seychellen ja, deswegen habe ich keinen Vergleich zu vor 20 Jahren. Aber Fortschritt lässt sich ja nicht aufhalten. Die Seychellen tun in meinen Augen durchaus viel für Schutz der Natur. Natürlich könnte immer noch mehr getan werden. Aber mal vom Raffles Hotel abgesehen und dem Constance Lemuria auch ist doch Praslin auch noch herrlich unverbaut. Überall sonst auf der Welt würden die Villen in den Berghängen kleben. Das haben wir eigentlich nur auf Mahé gesehen. Deswegen meinte ich hatte ich eine größere Bauwut erwartet als ich dann vor Ort vorgefunden habe. Wenn man auf La Digue auf der Terrasse des Bellevue sitzt sieht man eigentlich wahnsinnig viel Grün von oben von La Passe. Das fand ich positiv.

Und nochmal zurück zur Freundlichkeit. Auch hier kann man quasi von La Digue über Praslin nach Mahé eine Abstufung erkennen. Mahé waren die Leute am neutralsten :D Auf La Digue am freundlichsten.

Alles in allem aber hat es uns sehr gefallen und wir werden in ein paar Jahren wiederkommen.

Videos werden noch ein paar Wochen dauern, aber die poste ich hier dann sehr gerne

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von mr.minolta » 21 Nov 2018 14:19

Suse hat geschrieben:
21 Nov 2018 13:03
Ich glaube, es hat etwas mit der sozialistischen Phase der Seychellen zu tun, in der die Regierung selbst Hotels auf Mahé in die Luft sprengen ließ, um die Ausbreitung des Tourismus zu verhindern.
Geil! :shock: Davon hätte ich gerne mal ein Drohnenvideo! :bounce:
Umerziehungslager

Auch geil. Das dunkle Zeitalter der Seychellen? :wink:
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von Suse » 21 Nov 2018 20:14

jjjwww hat geschrieben:
21 Nov 2018 13:43
Das Kempinski war durchaus in Ordnung. Allerdings fehle uns dort ein klein wenig das Gefühl des sich Wohlfühlens. Das hatten wir in unseren Unterkünften auf La Digue und auf Praslin total. Wenn man dann für das Kempinski als teuerste der drei Unterkünfte 270 Euro/Nacht bezahlt dann erwartet man vielleicht ein klein wenig mehr. Klar es ist ein großes Hotel, das war uns ja auch klar. Aber hier würde man doch auch erwarten dass man morgens von Hotelangestellten gegrüßt wird. Das ist uns hier stark aufgefallen dass dies bei den Seychellois wohl nicht der Fall ist. Auch untereinander in Supermärkten gibt es keine "guten Umgangsformen". Da geht der Seychellois in den Laden, holt sich sein Zeug, stellt es bei der Kasse auf den Tresen, der Kassierer scannt alles, sagt den Betrag, der Seychellois gibt ihn und man geht wortlos. Haben wir sehr häufig beobachtet.

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Ich sage mal so der Service eines Kempinskis ist auf den Seychellen nicht zu spüren. Wenn man bedenkt dass Service bei dieser Hotelkette normalerweise groß geschrieben wird so ist der Service im Kempinski eher wie in einem 3-4 Sterne Hotel. Aber es ist nicht so dass etwas extrem gestört hat sondern es war einfach insgesamt Note 3+ während unsere Unterkünfte auf Praslin oder La Digue 2+ bzw. 1- waren.

Wir waren das erste Mal auf den Seychellen ja, deswegen habe ich keinen Vergleich zu vor 20 Jahren. Aber Fortschritt lässt sich ja nicht aufhalten. Die Seychellen tun in meinen Augen durchaus viel für Schutz der Natur. Natürlich könnte immer noch mehr getan werden. Aber mal vom Raffles Hotel abgesehen und dem Constance Lemuria auch ist doch Praslin auch noch herrlich unverbaut. Überall sonst auf der Welt würden die Villen in den Berghängen kleben. Das haben wir eigentlich nur auf Mahé gesehen. Deswegen meinte ich hatte ich eine größere Bauwut erwartet als ich dann vor Ort vorgefunden habe. Wenn man auf La Digue auf der Terrasse des Bellevue sitzt sieht man eigentlich wahnsinnig viel Grün von oben von La Passe. Das fand ich positiv.

Und nochmal zurück zur Freundlichkeit. Auch hier kann man quasi von La Digue über Praslin nach Mahé eine Abstufung erkennen. Mahé waren die Leute am neutralsten :D Auf La Digue am freundlichsten.

Alles in allem aber hat es uns sehr gefallen und wir werden in ein paar Jahren wiederkommen.

Videos werden noch ein paar Wochen dauern, aber die poste ich hier dann sehr gerne
Also ich finde das durchaus legitim, das so zu äußern, daß es einem an herzlichem Auftreten gemangelt hat. Solange der Service ok war, ja, gut, aber trotzdem bleibt ein schales Gefühl, gerade, wenn auf der anderen Seite solche Mondpreise genommen werden möchten. Ich habe auch schon Schlimmeres als nur "neutrales" Verhalten erlebt, mir gegenüber sind einige Seychellois, die in Tourismus-affinen Gewerben tätig waren (Restaurants, Taxifahrer, Autovermietung) auch schon regelrecht unverschämt gewesen, und zwar direkt beim ersten Kontakt, also ohne, daß ich zuvor Gelegenheit gehabt hätte, einen Anlaß für solches Auftreten zu geben. Da fahre ich dann auch ganz klar Kontra, da gibts nix, auch kein verständnisvolles, ach, chill doch mal, das sind hier die Tropen, du hast Urlaub, nicht ärgern, oder sowas.

Was Ihr in den Läden beobachtet habt, kann durchaus mit gewissen Animositäten der einzelnen ethnischen Gruppen untereinander zu tun haben, weil, sowas gibts im Paradies nämlich durchaus auch, die sind nicht alle ein Schmelztiegel der sich liebhabenden Kreolen. Die Läden gehören meist Indern, und die sind in der Bevölkerung nicht sehr beliebt und ich glaube, die Inder schauen auch ein bißchen auf die Kreolen herab. Die Inder sind halt super geschäftstüchtig. Das könnte eine Erklärung sein, wesshalb das da eher steif und wortkarg zuging. Wenn man die Seychellois privat kennenlernt, tauen die meist sehr schnell auf und sind dann wirklich sehr herzlich. Von Ausnahmen natürlich abgesehen. Auf La Digue herrschte früher eine eher familiäre Atmosphäre, aber das läßt natürlich mit zunehmendem Tourismus wieder nach, das ist auch so ein Grund, weshalb ich die Entwicklung der letzten Jahre mit Bedauern betrachte.

Die Inseln, auch La Digue, sind schon intensiver bebaut, als das vom Bellevue aus wirken mag. Mußt mal drauf achten, aus welchen grünen Flächen Rauch von Laubfeuern aufsteigt. Da stehen schon noch einige Hütten von Locals mehr, die man aber von oben durch die Baumkronen nicht sieht, ein Großteil wohnt nämlich längst nicht in so feinen Häusern. Wenn diese Hütten durch besser erkennbare Villen ersetzt würden, würde mich das auch gar nicht so stören, solange das wirklich die Behausungen von Seychellois wären. Was mir so unangenehm ist, ist die Tatsache, daß es fast nur touristische Einrichtungen sind, die gebaut werden. Ich mags halt nicht, wenn ich das Gefühl habe, es findet alles nur noch als Inszenierung für die Besucher statt. Ich mag lieber das Gefühl haben, ich bewege mich durch eine authentische, von Landesbewohnern dominierte Umgebung, die da ihrem Alltag nachgehen, als in einer Art "Creole Theme Park" wo alles und jeder mir nur was verkaufen will.

Auf die Videos freu ich mich schon. Vor allem Morne Blanc Trail.
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von quaxi » 22 Nov 2018 07:39

Hallo jjjwww!
Danke für deinen Bericht und die schönen Fotos! Schön, dass ihr für jede Insel genung Zeit hattet. Und solche Frühaufsteher die ihr seid, da waren ja auch die Tage lang. :)
Ich kenn das Kempinski nur vom durchgehen. Ich fand die Zimmer am Strand unten toll von der Lage her, auch der Strand war herrlich. Aber der obere Teil des Hotels hat uns weniger gefallen, da ist einfach zu viel Beton.
Schön, dass esneuch gefallen hat! Ich freu mich auf die Videos! :bounce:
LG Quaxi
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von jjjwww » 22 Nov 2018 09:28

Ja die Seychellen haben mich unheimlich müde gemacht. Dort wird ja doch meist gegen 19:00 gegessen und wir waren dann oft gegen 20:00 oder 20;30 zurück und spätestens um 21:00 hat mich der Schlaf überfallen. Somit waren wir automatisch auch meist gegen 05:00 wach und dann war aufstehen überhaupt kein Problem. Auf La Digue hatten wir ohne Frühstück also ging es um 05:45 meist aufs Radl und der Tag begann. Somit volle Punktzahl für die Sonnenstunden :bounce:

Auf Praslin und Mahé hatten wir Frühstück um 07:00 und um 08:00 sind wir immer spätestens los. Generell ist mir aufgefallen dass für die Inselgröße wenig Autoverkehr herrschte. Stau gibt es dort anscheinend noch nicht. Auch in Victoria ist der Verkehr absolut okay und das sowohl morgens als auch am frühen Abend zur Rush Hour.

Kempinski ist schön ja, allerdings waren wir durch die private Villa auf Praslin und der familiären Unterkunft auf La Digue (5 Appartments) auch verwöhnt, da kann einem das große Kempinski dann auch schnell mal als zu groß und unpersönlich vorkommen. Und wenn die Hälfte der Mitarbeiter muffelig ist fragt man sich schon was das Management da falsch macht.

Ich habe festgestellt dass beim nächsten Mal Seychellen für uns auf La Digue und Praslin auf jeden Fall wieder die gleichen Unterkünfte werden. Auf Mahé wird es wohl dieses hier, klein und persönlich. http://www.villasdejardin.com
Denn Port Glaud und Port Launay haben uns am allerbesten gefallen. Diese Ecke der Insel ist wirklich zauberhaft. Das Constance Ephelia ist leider nicht bezahlbar.

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von eichenweg » 23 Nov 2018 19:36

Nun wieder auf La Digue, selbe Zeit, gleicher Bungalow wie schon die Jahre zuvor. Staunen über die rege Bautätigkeit ( :evil: )und verschiedenen Neuerungen. Schnelles wlan, TV-Gerät mit ZDF (bleibt natürlich außen vor) und extra Riegeln bei den Türen! Wegen der vielen Einbrüche, so wurde uns erklärt. Hat da jemand Infos?
Kann es mir eigentlich nicht vorstellen, obwohl, in den Seychellen Nachrichten las ich kürzlich einen Bericht über die Drogenkriminalität auf Mahé und Praslin, aber La Digue?
Aber davon abgesehen, schön wieder im Paradies zu sein.
Kennt ihr Mimis Café, an der Straße zum Grand Anse? Superessen und Drinks. Schaut da mal vorbei.

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von eichenweg » 23 Nov 2018 19:57

Ein Anliegen hätte ich. Wer verdient eigentlich an den Kreutzfahrttouristen? Hier auf La Digue traf ich eigentlich niemanden der Lokals, der irgendeinen Vorteil davon hätte. Im Gegenteil, die beschweren sich, weil die „Kreuzfahrer“, ausgerüstet mit Lunchpaketen, auch mit Fahrräder von Bord, usw. im Grunde nur den Müll zurücklassen. Glücklicherweise dauert diese Invasion nur wenige Stunden, währenddessen aber die Rauchfahne dieser schwimmenden Dinosaurier über dem wolkenlosen Himmel weht. Zahlen diese Pötter eigentlich Liegegebühren, oder wie eingangs gefragt: wer verdient dabei?

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von mr.minolta » 24 Nov 2018 00:22

eichenweg hat geschrieben:
23 Nov 2018 19:36
...Bautätigkeit ... Einbrüche ... Drogenkriminalität
Willkommen auf La Digue! :wink:

Spaß beiseite, aber die wirklich paradiesischen Zeiten sind dort eben auch vorbei. Warum sollte La Digue von dieser Entwicklung verschont bleiben? Die Bauerei war dort schon immer schlimmer als auf irgendeiner anderen Insel und La Digue leidet aufgrund der geringen Größe eben auch am stärksten daran. Wenn ich in den letzten Jahren etwas von Einbrüchen und Diebstählen auf den Seychellen las oder davon hörte, betrafen diese Vorfälle auch fast ausschließlich La Digue. Das mag Zufall gewesen sein, aber so wurde es kolportiert.

Ebenfalls vorbei sind die Zeiten, in denen die Inselbevölkerung unter sich blieb und die Schulkinder nur zweimal im Jahr die lebensgefährliche, bis zu drei Wochen lange Schiffsreise nach Mahé und zurück machen mußten, weil es auf La Digue keine Schule gab. Den modernen Personenverkehr zwischen den Hauptinseln nutzen heute natürlich auch die Einheimischen, darunter die Junkies und Kriminellen, die im Segment des Tourismus tätig werden.
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von mr.minolta » 24 Nov 2018 03:55

eichenweg hat geschrieben:
23 Nov 2018 19:57
„Kreuzfahrer“... Lunchpakete... Müll ... Invasion ...Rauchfahne ...
Ich glaube, es ist so wie Du vermutest und beobachtest.

Verdient wird an den Liegegebühren und ggf. am Auftanken des Schiffs und sei es nur das Auftanken mit Trinkwasser. Dazu Müllentsorgung und Wartungsarbeiten. Auf den Inseln verdienen dann die lokalen Reiseagenturen, die Touren anbieten und andere Dinge organisieren. Die Einheimischen haben davon abgesehen nichts vom Besuch der Kreuzfahrtpatienten, die inzwischen auch noch ihre eigenen Räder mitbringen...

Es ist nur meine persönliche Vermutung, daß der Kreuzfahrer-Aufprall auf La Digue in einer gewissen Hinsicht weltweit einzigartig ist. Nirgendwo sonst dürfte eine derart kleine Insel so regelmäßig von den schwimmenden Schuhkartons aufgesucht werden, um dann von Tausenden paradiesgeilen Tagestouristen umgepflügt zu werden.
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von Anubis » 24 Nov 2018 22:11

mr.minolta hat geschrieben:
24 Nov 2018 03:55
Es ist nur meine persönliche Vermutung, daß der Kreuzfahrer-Aufprall auf La Digue in einer gewissen Hinsicht weltweit einzigartig ist. Nirgendwo sonst dürfte eine derart kleine Insel so regelmäßig von den schwimmenden Schuhkartons aufgesucht werden, um dann von Tausenden paradiesgeilen Tagestouristen umgepflügt zu werden.
Warst Du mal auf den Bahamas? Dagegen ist die Kreuzfahrerinvasion auf den Seychellen schon fast vernachlässigbar.
Das Schicksal ist ein gesattelter Esel. Es geht, wohin du es führst.

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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von Suse » 25 Nov 2018 10:45

Anubis hat geschrieben:
24 Nov 2018 22:11


Warst Du mal auf den Bahamas? Dagegen ist die Kreuzfahrerinvasion auf den Seychellen schon fast vernachlässigbar.
Die meisten Inseln dort sehen aber gar keine Kreuzfahrtschiffe. Und Nassau allein ist ja schon um ein Vielfaches Größer als La Digue. Von Grand Bahama mal gar nicht zu reden, das ist vermutlich hundert mal größer. Aber das gehört ja eigentlich alles gar nicht in den Reisebericht von jjjwww. :wink:
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Re: Seychellen 2018 – Ein Fazit

Beitrag von eichenweg » 02 Dez 2018 07:08

Nach zwei Wochen "Bestandsaufnahme" kreuz und quer auf La Digue, folgendes Fazit: ausufernde Bautätigkeit, ein großer Anstieg von sog. "Hoffnungsbauten" (in der Hoffnung, dass man einmal weiterbauen kann...), viele neue Hotels bzw. Guesthouses, viele neue Transportvehikel. Großteils aber die elektrischen Golgwägen, die jetzt jeder Vermieter ab fünf Zimmer, haben muß. Aber leider auch viel neuer Müll (besonders an der Strasse zum Grand Anse). Das vermehrte Touristenaufkommen (gegenüber der Jahre zuvor) zeigt halt leider seine Schattenseiten. Die malerische Bretterhütte an Grand Anse ist auch schon Vergangenheit, seitdem die Betreiber des neugebauten Restaurants sich mit der Besitzerin der Grundstücke einigten. Diese verbat sich nämlich jahrelang eine Stromleitung über ihr Grundstück zu legen.
Demnächst beginnen auch die Arbeiten für ein wahrhaft gigantisches Projekt auf La Digue. In den nächsten fünf Jahren soll eine Kanalisation die ganze
Insel erschließen und die bestehenden Klärgruben ersetzen. Dies ist nicht nur wegen des steigenden Tourismus notwendig, sondern auch, weil man feststellte, dass es große unterirdische Wasservorkommen hier gibt, die man gerne nutzen möchte. Da macht so ein Kanalisationsvorhaben natürlich doppelt Sinn, zumal auch die Meerwasserentsalzungsanlage langsam an ihre Grenzen stößt.
Also, demnächst gibt es hier Baustellen zum Abwinken. Der Fortschritt macht halt auch vor La Digue nicht halt. Die Einheimischen fürchten sich jedoch schon von den zu erwartenden Gebühren.....aber die geplante Grundsteuer für privat genutzte Imobilien ist aber vorerst vom Tisch.
Soweit meine erste Bestandsaufnahme, mal sehen was sich in der nächsten Zeit noch so ergibt.

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