Literatur von den Inseln

wie z.B. TV, Literatur, Werbung, usw.
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Anubis
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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Anubis » 13 Sep 2020 20:09

Suse hat geschrieben:
11 Sep 2020 16:30
Der Post von dem Kerl dient doch vor allem dazu, das neue Buch zu promoten, dem ganzen Schund hätte man am besten weiter gar keine Aufmerksamkeit geschenkt und den Wortmüll für sich sprechen lassen. Das ist sowieso nur Gratiswerbung für ihn.
Mal sehen, ob er antwortet. Dann sind wie schlauer.
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.

Montemolinos
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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 14 Sep 2020 11:22

Hallo zusammen,

1. Der Esmeraldapreis ist mit 25.000 USD dotiert und wird alle zehn Jahre von den Honoratioren der Stadt Guayaquil an Personen mit Verdiensten um das Land Ecuador vergeben. Für "Drama auf Floreana" erhielt ich den Preis. Dieser Preis wurde 2013 vergeben. Damals konnten Sie viel im Internet darüber lesen, doch die Links sind inzwischen verschwunden.
2. Ich wurde 1969 in Guayaquil geboren, doch meine Eltern starben früh und ich wuchs in einem Dorf in der Nähe von Recife / Brasilien auf. Ich bin immer noch ecuadorianischer Staatsangehöriger, obwohl ich schon seit Ewigkeiten in Deutschland lebe,
3. Ich will keine Werbung machen; meine Bücher sind nicht gewinnorientiert. Je weniger Leute sie lesen, desto elitärer sind die Leser!
4. Ich habe Margret Wittmer nicht persönlich getroffen. Sie starb 2000, doch ich war erst 2011 auf Floreana.
5. Ich reiste im November 2011 nach Floreana. Ich hatte vor, mit Rolf und Ingeborg Wittmer persönlich zu sprechen. Doch leider verstarb Rolf plötzlich einen Monat vor meiner Ankunft. Es war mir nicht möglich, den trauernden Angehörigen Fragen zu stellen. Das war eine Sache der Pietät. Auch die Enkelin Erika Garcia war zu dem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Ich fand Rolf und Margret auf dem Campo Santo. Ich war zu spät. Ja, ich wohnte im Hostal Wittmer und ja, Ingeborg kochte Gulasch mit Kartoffeln!
6. Ich sprach mit älteren Einheimischen im Dorf, die Margret kannten. Ich musste sie mit Geld zum Reden bringen. Alle dort haben panische Angst vor dem Wittmer-Clan. Margret wird dort als "teuflische böse Hexe" gesehen. Ich erhielt von drei älteren Einwohnern die Auskunft, dass Margret selber ihnen gegenüber in den 1970/80er Jahren damit geprahlt hatte, die schlafende besoffene Baronin mit einem Felsbrocken erschlagen zu haben und die Leiche ins Meer geworfen zu haben. Ich hielt diese Aussagen für glaubwürdig.
7. Suse hat natürlich ein Recht auf ihre Meinung. Ich verstehe auch, dass es nicht nett ist, posthum Legenden zu zerstören. Aber wenn nun mal die Wahrheit so grundverschieden von den Aussagen in den Originalbüchern "Postlagernd Floreana" und "A Grain of Sand" ist, was soll ich denn tun? Weiterhin an der Legende stricken, oder den Schleier lüften? Ich entschied mich für letzteres!

Grüße

Nicolas Montemolinos

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Suse
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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Suse » 14 Sep 2020 11:54

Anubis hat geschrieben:
13 Sep 2020 20:09
Suse hat geschrieben:
11 Sep 2020 16:30
Der Post von dem Kerl dient doch vor allem dazu, das neue Buch zu promoten, dem ganzen Schund hätte man am besten weiter gar keine Aufmerksamkeit geschenkt und den Wortmüll für sich sprechen lassen. Das ist sowieso nur Gratiswerbung für ihn.
Mal sehen, ob er antwortet. Dann sind wie schlauer.
Nee, ich halte mich in Bezug auf dieses Thema inzwischen für ausreichend schlau gemacht. :wink: Kannst ja auch mal die große Suchmaschine bedienen, dann weißt Du, was da alles nicht stimmt. I)

Wenn er tatsächlich noch mal antworten sollte, wäre es aber cool, wenn Du dann einen neuen Thread für die Unterhaltung aufmachen würdest, das wird hier sonst zu unübersichtlich und Galapagos ist ja hier auch nicht das Thema.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von foto-k10 » 14 Sep 2020 13:39

Die große Suchmachine findet eigentlich nur Seiten, auf denen die Bücher zum Verkauf angeboten werden und ein wenig PR ...

Montemolinos
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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 14 Sep 2020 22:09

Guten Tag,

zu Margret Wittmer möchte ich noch einen Link anfügen:

https://ga.de/mit-95-jahren-starb-die-r ... d-40548159

In diesem Artikel des Bonner General-Anzeigers wird auf die Herkunft von Margret Wittmer verwiesen:
"Die berühmte Bonnerin Margret Wittmer ist tot. Sie starb im Alter von 95 Jahren auf Floreana, einer Insel die zum Galapagos-Archipel gehört. Es gibt kein Paradies auf Erden...". Margret Wittmer wurde nur zufällig in einem Kölner Krankenhaus geboren. Mit vier Tagen kam sie in ihr Elternhaus in die Brüdergasse in Bonn. Aus diesen 4 Tagen strickte Margret die Legende, sie sei eine "Kölnerin". Letztlich hat sie also schon bei ihrer Herkunft gelogen.

Übrigens: Heinz Wittmer soll Konrad Adenauers Sekretär gewesen sein. Seltsam nur, dass er auf keiner Personalliste des Kölner Rathhauses je aufgeführt war. Vermutlich hat er Konrad Adenauer nie im Leben je zu Gesicht bekommen. Eine weitere dieser "Wittmer-Lügen", die sich sehr schnell aufdecken lässt.

Nun gut, Dr. Ritter und Dore Strauch haben auch gelogen. Ich war im Februar 2014 und im im Februar 2016 auf den Spuren Dr. Ritters auf der Insel Curacao. Er hatte auf der Fahrt von Amsterdam nach Guayaquil hier einen Zwischenstopp gemacht. Angeblich hatte er mit der gehbehinderten Dore hier den Christoffelberg bestiegen. Ich habe drei Versuche abbrechen müssen, diesen Berg zu besteigen. Ich habe es dreimal nicht geschafft. Das tropische Klima liess mich kollabieren. Offenbar war die schwerkranke Dore damals fitter als ich. Vermutlich aber hat deren Aufstieg nur in deren Phantasie stattgefunden. Das nenne ich Recherche!
Finanziert hatte ich die Reisen mit dem Esmeralda-Preisgeld:
https://pressemitteilung.ws/node/452332

Was Brendon Grimshaw und die Seychellen betrifft: Durch seine Homosexualität und sein Anderssein gab es schon in der Schule Probleme. Der Zeitungsjob ermöglichte ihm den Ausbruch aus der piefigen Provinz in England. Im kolonialen Afrika boten sich ihm mehr Möglichkeiten zur Entfaltung und zum Ausleben seiner Interessen als im damaligen England. Erwollte weg von den Eltern und dem Gerede zu Hause. Er wollte frei sein. Ich habe seine "Eskapaden" erwähnt, damit man seine Motivation und seine Triebkräfte besser verstehen kann, die ihn so beflügelt haben. Wenn man die Hintergründe kennt, dann bewundert man ihn um so mehr. Ich habe das gar nicht als "zotig" oder "schlüpfrig" entfunden als vielmehr interessant, pikant und war insgeheim ein bisschen neidisch wegen seiner "Vitalität". Vielleicht empfinde ich hier als Mann aber wahrscheinlich anders als eine Frau. Ich habe darüber nachgedacht und verstehe Suses Einwände. Offenbar stösst Frauen ein solcher Lebenswandel eher ab, da hätte ich nicht so offen sein sollen. Dafür entschuldige ich mich.

Alles in allem hoffe ich aber, trotzdem Werbung für das wunderschöne Moyenne gemacht zu haben.

Auch wenn ich mich jetzt aber total unbeliebt mache: Mir persönlich hat Mauritius besser gefallen als die Seychellen. Letztere sind einfach zu klein. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Ich hoffe Suse kann mich als Autor jetzt vielleicht ein bisschen besser verstehen. Ich hatte jahrelang für meine Galapagos-Reise gespart. Erst mit dem Esmeralda-Geld konnte ich meine Forschungsreisen finanzieren. Nur waren dann leider zwischenzeitlich Margret und Brendon schon tot. Ich habe aber nur dieses eine Leben. Hätte ich mit meinen Büchern gewartet, hätte ich sie vermutlich gar nicht geschrieben. Ich bin froh, dass ich mit meinem Galapagos-Buch entscheidend dazu beigetragen habe, der Wittmer-Version etwas entgegen zu setzen. Und ich hoffe, dass viele Seychellen-Freunde aus Deutschland nun nach Moyenne fahren und die Schönheit dieses Paradieses aus Menschenhand entdecken und Brendon gedenken.

Brendon ist ein toller Typ, die Seychellen sind eine tolle Destination!

Nicolas Montemolinos

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von foto-k10 » 15 Sep 2020 09:11

@Montemolinos:

Sie haben anscheinend nicht verstanden, worum es Userin Suse geht.
1. Das Buch "A grain of sand" ist lange vergriffen und taucht ab und zu gebraucht zu stolzen Preisen im Internet auf. Eine deutsche Übersetzung hätten viele Leute aus diesem Forum gern gelesen. Dazu wäre sicherlich eine Vereinbarung mit den Rechteinhabern notwendig gewesen.
2. Niemand hätte sich darüber beschwert, wenn Sie diese Übersetzung um ein Kapitel über das Leben von Herrn Grimshaw und auch über seine Homosexualität ergänzt hätten. Das Vermischen von Originaltext mit eigenen Einfügungen, ohne dass dies erkenntlich ist, führt zur Verärgerung.
3. Zu dem Thema haben Sie gleich zwei Bücher geschrieben - dem Prolog und Inhaltsverzeichnis nach anscheinend gleich.


Montemolinos hat geschrieben:
14 Sep 2020 22:09
Ich hatte jahrelang für meine Galapagos-Reise gespart.
Erst mit dem Esmeralda-Geld konnte ich meine Forschungsreisen finanzieren.
Sie haben einen Preis für ihr Buch „Drama auf Floreana“ erhalten. Also haben Sie über die Bewohner geschrieben, bevor Sie vor Ort recherchieren konnten?
Montemolinos hat geschrieben:
14 Sep 2020 22:09
Finanziert hatte ich die Reisen mit dem Esmeralda-Preisgeld:
https://pressemitteilung.ws/node/452332
So so ... eine Pressemitteilung aus 2013 von Ihnen selber verfasst. :roll:
Ein gewisser George Egnal - der Ihnen sicher gut bekannt ist - behauptet, Sie hätten ihr Preisgeld einem Schutzprogramm für Galapagos-Riesenschildkröten gespendet. Ein Bekannter namens Buldur P. hätte durch eine Zuwendung von 360 € die Reise im Juni 2014 nach Curacao erst ermöglicht.
Für 360 € nach Curacao???

Montemolinos hat geschrieben:
14 Sep 2020 22:09
Ich war im Februar 2014 und im im Februar 2016 auf den Spuren Dr. Ritters auf der Insel Curacao.
Angeblich hatte er mit der gehbehinderten Dore hier den Christoffelberg bestiegen. Ich habe drei Versuche abbrechen müssen, diesen Berg zu besteigen. Ich habe es dreimal nicht geschafft. Das tropische Klima liess mich kollabieren. Offenbar war die schwerkranke Dore damals fitter als ich. Vermutlich aber hat deren Aufstieg nur in deren Phantasie stattgefunden.
Desweiteren schildert George Egnal jenen Buldur P. ausführlich als üblen Primitivling und unfähigen Trottel ... heute würde man "Vollpfosten" sagen. Mal eine Vollbremsung mit dem Mietwagen, dann einen Leguan überfahren, hysterisch schreiend als der Wagen an einer Kuppe rückwärts gerollt ist. Er sei Schuld daran, dass Sie erst um 13 Uhr am Parkplatz ankamen und er wäre es auch gewesen, der in der tropischen Hitze den Berg nicht besteigen konnte.

Der Mietwagen soll ein Mitsubishi Lancer der Autovermietung "Oost-West-Carrental" gewesen sein.
Nachlesen kann man das unter https://books.google.de/books?id=3Bj1CQ ... os&f=false

Eine weitere Fundstelle bietet das Internet unter http://www.agentur-presse.de/beitrag/dr ... 40450.html
Erneut ist von einer Reise im Juni 2014 die Rede. Diesmal in Begleitung eines Andreas C. - ebenfalls Berliner und Regierungsdirektor. Muss also eine andere Person als "Buldur P." sein, denn ein Regierungsdirektor sollte doch bessere Umgangsformen haben oder?
Im Juni 2014 reiste der Meckenheimer Bestsellerautor Nicolas Montemolinos ... auf die Karibik-Insel Curacao und erlebte sein eigenes Drama.
Bei einer dubiosen Autovermietung mit dem Namen "Oost-West-Carrental" mietete der Berliner ein Auto, welches sich später als nicht fahrtüchtig erwies Im Gebiet des Christoffelberges versagte dann allerdings der Mietwagen an einer Stelle mit starker Steigung. Trotz durchgetretenem Gaspedal begann das Auto kurz vor dem Erreichen der Kuppe zurück zu rollen; die Kraft des maroden Fahrzeuges reichte offenbar nicht aus. Der Wagen entpuppte sich als "Schrottkarre par exelence" und drohte mit dem Bestsellerautor rückwärts in eine Schlucht zu stürzen. Montemolinos war schon dabei, aus dem Wagen zu springen um sich zu retten, als dem Berliner Fahrer in letzter Minute das Husarenstück gelang, das Auto wieder unter Kontrolle zu bringen. Nach diesen dramatischen Momenten fehlte Montemolinos die Kraft, um den Christoffelberg wie geplant zu besteigen.
Ich halte fest:
a) eine Reise fand im Juni 2014 statt und nicht im Februar 2104
b) dabei waren Sie in Begleitung unterschiedlicher Personen
c) haben bei einer Autovermietung unterschiedliche PKws gemietet
d) konnten Sie einmal den Berg wegen der Mittagshitze und der gesundheitlichen Probleme ihres Begleiters nicht besteigen
e) standen Sie beim zweiten Mal wegen des Problems mit dem defekten Mietautos unter Schock und wollten den Berg nicht besteigen

Apropos Berg:
Wikipedia hat geschrieben:Er ist 375 Meter hoch und liegt im Nationalpark Christoffelpark im Nordwesten der Insel. Der Sint-Christoffelberg kann leicht über einen Wanderweg erstiegen werden.
Laut Wikiloc ist der Wanderweg 2,85 km lang und es sind 262 Höhenmeter zu überwinden. Und die Parkverwaltung schreibt unter http://www.christoffelpark.org/opening-hours-fees/
Mountain climbing is only allowed until 10.00 am.
For your own safety it is not allowed to start the mountain climb after 10.00am!
Die meistens jungen Leute, die den Berg bestiegen haben, schreiben von einer Zeitdauer von 45 min bis 1,5 Stunden. Das größte Problem scheinen lose Steine zu sein. Inwieweit es eine Frau mit Gehbeinderung schaffen kann, wenn sie frühmorgens aufbricht, darüber erlaube ich mir kein Urteil.



Irgendwie kommt mir ein anderer Bestsellerautor in den Sinn, dessen Name ebenfalls mit M anfängt, allerdings war der Baron ... :wink:

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von foto-k10 » 15 Sep 2020 09:48

Montemolinos hat geschrieben:
14 Sep 2020 11:22
1. Der Esmeraldapreis ist mit 25.000 USD dotiert und wird alle zehn Jahre von den Honoratioren der Stadt Guayaquil an Personen mit Verdiensten um das Land Ecuador vergeben.
In ihrer Pressemitteilung https://pressemitteilung.ws/node/452332 schreiben Sie:
Der von einer privaten Stiftung mit 25.000 US-Dollar ausgelobte Preis wird nur alle fünfzehn Jahre vergeben.
Was denn nun? 10 oder 15 Jahre???

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 15 Sep 2020 10:30

Guten Tag,

ja es ist richtig, ich war im Juni 2014 auf Curacao. Ich habe die ganzen Daten nicht auswendig im Kopf!
Nein, ich habe das Preisgeld nicht gespendet. Ich wollte es für Reisen ausgeben. Um das nicht zuzugeben hat ein Bekannter von mir das Gerücht mit der Spende in Umlauf gebracht. Ich wollte edel und gut erscheinen!
Der Esmeralda-Preis ist kein festes System. Die Zeitspanne ist unterschiedlich; der Preis wurde zwischen 1965 und 1990 gar nicht verliehen. Eigentlich soll er alle 10 Jahre verliehen werden.
Ich sparte die 7000 Euro für Galapagos selbst. Ich schrieb dann 2013 das Buch. Dore war 1942 verstorben. 2012 nach 70 Jahren war das Buch frei. Ich brauchte 10 Monate für die Übersetzung und so erschien das Buch 2013. Vom Esmeralda-Preisgeld fuhr ich 2 mal nach Curacao, 2 mal in die DomRep, 1 mal nach Mauritius, 1 Mal nach Seychellen, 1 mal nach Boa Vista und 2 mal nach Gran Canaria. Ich war erst 2019 auf den Seychellen und nicht wie im Buch vier Grad Süd beschrieben 2010. Das war ein künstlerisches Mittel um einen Bezug zum damals noch lebenden Brendon herzustellen.
Ja, ich erinnere mich: Andreas C. konnte den Berg nicht besteigen; er war nach dem Beinahe-Unfall mit den Nerven am Ende. Es war irgendso eine silberne Schrottkarre. Regierungsdirektor Andreas C. erwies sich auch als psychisch instabil. Ich hatte hier durch ihn jede Menge Ärger und will davon auch nichts mehr wissen... Man muss wohl ganz früh mit dem Aufstieg beginnen, um die Mittagszeit war es zu heiss. 2016 war ich schon vor 10 Uhr da. Ich habe es zweimal versucht. Es ging nicht! Der Berg ist in der Tat nur 375 Meter hoch, aber ich schaffte es nicht. Dore kann das unmöglich geschafft haben. Das steht für mich fest.
Ich wohnte in der Anlage "Chogogo" an der Jahn Thiel bay. Eine ganz supertolle Anlage. Wohingegen das Berjaya Beau Vallon Hotel am Beau Vallon Strand auf den Seychellen eine Katastrophe war. Das war das schlechteste Hotel zu dem höchsten Preis, dass ich je bewohnt habe. Ich flog auf die Seychellen mit Emirates via Dubai mit Zwischenstopp. Nach den Fügen in die Karibik hatte ich die Schnauze voll. Ich werde auch nicht jünger. Ich bin froh, dass ich die Seychellen noch vor Crona abhaken konnte. Ich wollte alle Abenteuer-Schauplätze noch in den 2010er Jahren besuchen.
Ich konnte "A Grain of Sand" nicht übersetzen, da der Rechteinhaber ungeklärt ist. Ich durfte aber sehr wohl einen Roman schreiben und aus dem Originalbuch zitieren. Die Geschichten hat man mir vor Ort in Victoria erzaehlt. Brendon war überaus kontaktfreudig. Ich habe einige der Erzählungen niedergeschrieben. Ich sehe das als unproblematisch an. Immerhin sprechen wir hier jetzt über Brendon. Das würde ihn sehr freuen, denke ich. Natürlich wird nun durch mein Buch sein nicht mehr erhältliches Buch verdrängt, aber dafür kann ich nichts. Was sollte ich tun: Nichts über Brendon schreiben? Nö, er soll in Deutschland bekannt werden und man soll ihn feiern, denn er ist schließlich eine "Seychellen-Ikone".
Baron Montemolinos fände ich cool. Jedoch ist der Adel seit 1918 in Deutschland abgeschafft. Wenn Sie jedoch auf den Baron Münchhausen anspielen, so liegen Sie falsch! Bis auf Details ist alles Tatsache!

Hochachtungsvoll

Nicolas Montemolinos

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 15 Sep 2020 10:42

Ach, was ich noch vergessen hatte: Ich habe den Text von "Vier Grad Süd" unter 2 verschiedenen Titeln veröffentlicht. Der Grund war, dass ich den Text auch den Nutzern von Amazons Kindel Online Leih Service kostenlos zugänglich machen wollte. Außerdem nutze ich ein anderes Cover und andere Tags. So ist das Buch für eine weitere Zielgruppe erreichbar. Ich dachte mir nicht, dass man sich daran stört, denn es ist doch beim Blick ins Buch ersichtlich, dass es derselbe Text ist!

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 15 Sep 2020 10:53

Ach, was ich auch noch vergass: Buldur P. gibt es nicht. Andreas C. hatte im Nachhinein meinen Bekannten George Egnal dazu gezwungen, aus Andreas C einen Buldur P. zu machen, weil er fürchtete identifiziert werden zu können. Das sorgte seinerzeit für mächtig Ärger. Nach diesen Erfahrungen schreiben wir nur noch über Tote!

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Suse » 15 Sep 2020 11:51

Montemolinos hat geschrieben:
15 Sep 2020 10:53
Ach, was ich auch noch vergass: Buldur P. gibt es nicht. Andreas C. hatte im Nachhinein meinen Bekannten George Egnal dazu gezwungen, aus Andreas C einen Buldur P. zu machen, weil er fürchtete identifiziert werden zu können. Das sorgte seinerzeit für mächtig Ärger. Nach diesen Erfahrungen schreiben wir nur noch über Tote!
Ich hätte es netter gefunden, eine überhaupt nicht zum Thread passende Endlos-Diskussion nicht hier zu führen, aber manche müssen ja zwanghaft auf alles anspringen und nun ist es ja eh zu spät und ich hol mal das Popcorn raus. :lol:

Also das obige Zitat bringt es ja noch mal schön auf den Punkt, was ich in der eigentlichen Buchbesprechung schon vermutet hatte. Verstorbene, die möglichst keine oder keine am Thema interessierten Nachkommen haben, zu verunglimpfen, that does the trick.

Man lese einfach die von Herrn Montemolinos selbst verfaßten PR-Beiträge, laut derer die Verfilmung "seines" Galapagos-Buches ja auf der Berlinale 2014 das Publikum verzaubert hat, Thor Heyerdal mit Margaret Wittmer Leichen beseitigt und obendrein Christiane F. (also die vom Bahnhof Zoo :wink:) die Nichte von irgendwem da aus der Galapagosbande ist. Ein Universum für sich, es wäre lustig, wenn es nicht Personen, die sich nicht mehr wehren können, so in den Schmutz ziehen würde.

Neben George Egnal gibt es noch eine weitere Persönlichkeit im Montemolinos-Universum, Peter Sinep, der auch schöne Bücher über verstorbene Tropenbewohner mit scheinbar ausschweifendem Lebenswandel schreibt. So wie Herr Egnal in Wirklichkeit vermutlich Lange mit Familiennamen heißt, heißt Herr Sinep … ach, lassen wir das. Aber falls noch jemand Lust hat zu googeln, schmeiß ich den Namen mal in die Runde. Vielleicht melden die beiden sich ja auch noch hier an und diskutieren mit, dann brech ich endgültig zusammen.

Denn mal weiter im Text... :lol:
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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von foto-k10 » 15 Sep 2020 12:21

Montemolinos hat geschrieben:
15 Sep 2020 10:42
Ach, was ich noch vergessen hatte: Ich habe den Text von "Vier Grad Süd" unter 2 verschiedenen Titeln veröffentlicht. Der Grund war, dass ich den Text auch den Nutzern von Amazons Kindel Online Leih Service kostenlos zugänglich machen wollte.
Auch das stimmt so nicht!

Wie viele Bücher bei Amazon gibt es ihre beiden Werke sowohl als Kindle-Edition als auch als Taschenbuch:
4GradSüd.jpg
4GradSüd.jpg (58.04 KiB) 242 mal betrachtet
RobinsonSeychellen.jpg
RobinsonSeychellen.jpg (79.78 KiB) 242 mal betrachtet
Anderer Einband, andere Tags .... da drängt sich doch eher der Verdacht auf, dass Sie zweimal mit einem Buch verdienen wollten?

Bei der Gelegenheit: "Inspiriert von der weltbekannten Auswanderer-Geschichte des deutschen Galapagos-Abenteurers und „Robinson“ Friedrich Ritter kauft der Brite Brendon Grimshaw 1962 die einsame Insel Moyenne." Wo haben Sie das her? Hat Brendon Grimshaw an irgendeiner Stelle in seinem Buch geschrieben, dass er sich Moyenne gekauft hat, weil er von Friedrich Ritter inspiriert war?

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 15 Sep 2020 13:25

Hallo,

natürlich ist es für Schriftsteller gefahrloser über Tote zu schreiben, die keine oder desinteressierte Nachkommen haben.
Ich würde nie etwas über lebende Personen verfassen. Da brauchen Sie ganze Heerscharen von Anwälten. Aber das versteht sich doch alles von selber!
Warum empören Sie sich über solche Selbstverständlichkeiten? Und wieso wiederholen Sie gebetsmühlenartig, ich hätte die Pressemitteilungen selber geschrieben. Ich habe zwei oder drei in Auftrag gegeben, um für mein Buch zu werben. Das ist doch normal. Dann wird das von anderen Seiten die ich gar nicht kenne republiziert und verändert (z.B. Extremnews). Darauf habe ich keinen Einfluss.
Außerdem unterstellen Sie mir, ich will Brendon und Margret verunglimpfen? Wieso soll ich Personen verunglimpfen, die ich gar nicht persönlich kenne? Das ergibt keinen Sinn! Ich wollte nur alten Geschichten neues Leben einhauchen. Ich bin sehr stark an Riesenschildkröten interessiert und das ist die Verbindung zwischen Margret und Brendon. Beide hielten diese wunderbaren Geschöpfe, was mich als Schildkrötenliebhaber hoch erfreut.

Natürlich kannte Brendon Dr. Ritter nicht. Das ist ein Kunstgriff von mir, mit der ich beide Inseln in einen Zusammenhang bringen wollte. Ich habe eine "Robinson-Trilogie" aus drei Ozeanen geschrieben. Floreana im Pazifik, Moyenne im Indik und Ascension im Atlantik. Hier erleben tatsächliche "Robinsone" spannende Abenteuer. Eine tolle Mischung aus Survival, Adventure, Sex, Crime und Sustainability. Alles was die Menschen interessiert. Ich habe hierbei als Romanautor gewisse künstlerische Freiheiten, die ich auch gerne nutze. Wenn ich zum Beispiel die Empoerung im Netz über Peter Agnos lese, der das Buch "The queer Dutchman" herausbrachte, und die Leute das für bare Münze als Tatsachenbericht nahmen, dann ist das doch lächerlich. Agnos hat einer staubtrockenen Geschichte durch seine Schilderungen Leben eingehaucht. So habe ich das bei Brendon auch gemacht. Niemand interessiert sich für sein Tänzchen mit Queen Mum 1965 oder irgendeinen Förster auf La Digue 1982. Der ganze überflüssige Kram, die ganzen langweiligen Anekdoten von früher, die habe ich bewusst weggelassen. Stattdessen mit neuen Inhalten aufgefüllt. Das Buch darf nicht mehr als 10 Euro kosten. Es soll ein Jedermann-Buch sein. Also muss zwangsläufig gekürzt werden um die Seitenzahl gering zu halten. Also ich habe Moyenne einen guten Dienst erwiesen: Ein preiswertes, unterhaltsames Buch über die Insel geschrieben ohne Anspruch auf 100% Wahrheit Brebdin betreffend, aber wahrheitsgemäß die Insel als solche schildernd. Es ist für Seychellen-Reisende gut geeignet, die "Infotainment" möchten.

Nicolas Montemolinos

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von Montemolinos » 15 Sep 2020 13:37

Einen "Peter Sinep" kenne ich nicht. George Egnal ist ein mir bekannter Kakteenexperte. Letzterer war auch auf Curacao und hat darüber auch einen Reiseführer verfasst. Man kennt sich halt in der Autorenszene. Das sollte Sie aber nicht beunruhigen. Ohnehin bin ich fürs erste sehr erschöpft vom Schreiben. Ich werde wohl eine künstlerische Pause einlegen, die Arbeit an meinem Buch "Lohn der Sünde" hat mich völlig ausgelaugt. Es gibt auch keine spanenden Robinson-Geschichten mehr. Da ist noch der Schiffbruch von Raynal auf den Auckland Islands, aber das ist Subantarktis ohne Schildis und für mich daher nicht so interessant! Oder kennen Sie noch lohnende Themen, derer ich mich bemächtigen kann?

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Re: Literatur von den Inseln

Beitrag von foto-k10 » 15 Sep 2020 14:28

Montemolinos hat geschrieben:
15 Sep 2020 10:53
Ach, was ich auch noch vergass: Buldur P. gibt es nicht. Andreas C. hatte im Nachhinein meinen Bekannten George Egnal dazu gezwungen, aus Andreas C einen Buldur P. zu machen, weil er fürchtete identifiziert werden zu können.
Was George Egnal da ablässt, reicht locker für eine Verleumdungsklage aus.
Und es klingt nicht nach "psychisch instabil", sondern nach einem Proleten mit vulgärer Ausdruckweise.

Regierungsdirektor (A15) ist eine Amtsbezeichnung für Beamte im höheren Dienst. Dazu gehört ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine Refendarzeit und ein abgeschlossenes 2. Staatsexamen. Ernannt werden solche Personen als Regierungsrat (A13). Die Person, über die berichtet wird, wurde also zweimal befördert, dürfte ca. 20 Jahre Berufserfahrung haben und ein Referat oder Abteilung in einer Behörde leiten mit entsprechender Personalverantwortung. In einer Schule wäre das Pendant ein Studiendirektor - also entweder stellvertrender Schulleiter oder bei einer kleineren Schule sogar Schulleiter. Es ist unwahrschienlich, dass sich jemand so ungehobelt aufführt!

Und wenn man froh ist, keinen Kontakt mehr zu einer Person zu haben, dann schreibt man in einer Presseerklärung nicht auch noch Lobeshymnen: "... vermutlich das Leben des Schriftstellers rettete. Montemolinos plant nun, seinem Retter ein literarisches Dankeschön in Form eines neuen Buches zu geben, in dem Andreas C. Teil der Geschichte sein wird. "


Montemolinos hat geschrieben:
15 Sep 2020 13:37
George Egnal ist ein mir bekannter Kakteenexperte. Letzterer war auch auf Curacao und hat darüber auch einen Reiseführer verfasst.
Ein Kakteenexperte, der anscheinend kein Buch über Kakteen geschrieben hat? Aber er trotzdem bekannt?

Und jenes Buch über Curacao soll ein Reiseführer sein?
Mal drei Bildunterschriften:
Die berühmte Handelskade von Otrabanda aus gesehen. In der Tat erinnert dieses Gebäudeensemble etwas an ein Amsterdam in der Karibik und auch der Rest der Stadt ist so vergammelt und baufällig wie das Original in Amsterdam.
Die Spanier deportierten die Indianer. Deren kultureller Level lag so niedrig, dass man mehr mit ihnen nicht anzufangen wusste.
Solche Schmierereien an Höhlenwänden sind von den Arawak übrig geblieben und werden zu Sehenswürdigkeiten erklärt. Das Bild sagt im Prinzip alles: Eine wertlose Kultur wurde von Europäern entsorgt.
Um 1900, als sich Europäer als weit überlegen anderen Kulturen hielten, mag so eine Ausdrucksweise üblich geween sein.
Aber in einem Reiseführer aus dem Jahr 2016?
Für so einen Schund sind selbst 99 Cent zuviel!


Montemolinos hat geschrieben:
15 Sep 2020 13:25
Natürlich kannte Brendon Dr. Ritter nicht. Das ist ein Kunstgriff von mir, mit der ich beide Inseln in einen Zusammenhang bringen wollte.
Ein Zusammenhang, wo es keinen Zusammenhang gibt. :roll:
Zuletzt geändert von foto-k10 am 15 Sep 2020 14:34, insgesamt 4-mal geändert.

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