Hallo aus Berlin

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Flugwelpe
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Hallo aus Berlin

Beitrag von Flugwelpe » 10 Feb 2019 18:48

Hi, mein Freund und ich haben im Oktober zum ersten Mal die Seychellen besucht, 3 Wochen aufgeteilt auf La-Digue, Cerf und Mahé Port Launay. Wir waren begeistert und nach 3 Wochen Fahrrad, Kayak und Schnorcheln fit wie nie zuvor :) haben ausserdem die größten Flughunde bisher gesehen, kannten bisher nur die kleinen südafrikanischen. Am 08.03. geht es wieder los, diesmal ganze 23 Tage :) :) :)
Mich würde jetzt interessieren, inwiefern sich der März wettertechnisch und von der Zahl der Besucher vom Oktober her eurer Erfahrung nach unterscheidet.
Wir wohnen hauptsächlich Self Catering bis auf drei Tage Constance Ephilia ganz am Schluss.
LG Flugwelpe I)

Flugwelpe
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Re: Hallo aus Berlin

Beitrag von Flugwelpe » 11 Feb 2019 13:31

Ich hab mich mal so durch das Forum gelesen und finde besonders die alten Einträge sehr spannend- wie sich das alles verändert hat. Ich wünschte, ich hätte die Seychellen damals schon gekannt. Von den drei Unterkünften, die wir im Oktober besucht haben, haben wir zwei erneut gebucht - ein Appartment auf Cerf, von dem man nur mit dem Kayak wegkommt ( Pirateninsel-Feeling :bounce: ) und das Ephelia am Schluss als "Bonbon" nach 19 Tagen Self-Catering (Schnorcheln war da wunderschön!). Neu gebucht haben wir eine Unterkunft auf La Digue, da waren wir im Oktober in einem Small Hotel am Strand, was aber teuer und gar nicht nötig war, da man sowieso überall schnell mit dem Fahrrad hinkommt. Für den März haben wir stattdessen auf LaDigue ein kleines Chalet in der Inselmittel gemietet, hoffentlich mit viel Dschungel und Hühnern und Hunden drumherum. Auch neu ist unsere vorletzte Unterkunft auf Mahe, da sind wir in einem Häuschen im Süden in der Nähe vom Anse Intendance, auf den bin ich schon sehr gespannt. Der Süden soll ja ursprünglicher sein- stimmt das? Kenne bisher von Mahe nur Port Glaud/Port launay.
LG Flugwelpe

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Suse
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Re: Hallo aus Berlin

Beitrag von Suse » 13 Feb 2019 18:08

Flugwelpe hat geschrieben:
11 Feb 2019 13:31
Der Süden soll ja ursprünglicher sein- stimmt das? Kenne bisher von Mahe nur Port Glaud/Port launay.

Das stimmt, der Süden ist sehr viel ursprünglicher, allerdings finde ich, daß der Unterschied zu Port Launay jetzt nicht so gravierend ist, auch wenn dies im Norden liegt. Bei der Unterscheidung zwischen Nord und Süd wird meist der Vergleich mit dem "richtigen" Norden, also Beau Vallon, gezogen. Port Launay ist dagegen ja schon eher beschaulich. An der Anse Intendance ist es natürlich noch mal etwas einsamer und ursprünglicher, allerdings im Februar - vermutlich - eher rauh, also nicht gut zum Schwimmen. März ist entweder noch Nordwestmonsun oder, falls ihr gegen Ende fahrt, vielleicht schon Monsunwechselzeit, dann wäre es vermutlich ruhiger. März soll an und für sich ein guter Seychellen-Monat sein. Aber verlassen kann man sich da auf nix. Ob es dann voller ist als im Oktober, weiß ich nicht. Ich glaube, auf La Digue ist es inzwischen immer voll, wer das nicht so empfindet, der vergleicht vielleicht mit Tagen in der Kreuzfahrt-Saison oder steht morgens mit den Hühnern auf, tagsüber kann ich mir gar nicht vorstellen, daß das da noch ruhig sein soll, allein schon wegen der vielen Autos und Elektrobuggys die da herumfahren. Im Süden von Mahé ist es eigentlich immer einsam, das ist alles recht weitläufig da und da verteilt sich das besser.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

Flugwelpe
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Re: Hallo aus Berlin

Beitrag von Flugwelpe » 13 Feb 2019 19:59

Oh nein, kreuzfahrt-Saison, das stelle ich mir gruselig vor. .. Wie gesagt: ich hätte die Inseln so gerne mal vor 10, 20 Jahren erlebt.
Die heftigste Brandung war im Oktober an der Grand Anse, da war jede Welle eine Ohrfeige...
Fährst Du selbst denn noch La-Digue, trotz der Veränderungen dort?

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Suse
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Re: Hallo aus Berlin

Beitrag von Suse » 14 Feb 2019 16:11

Flugwelpe hat geschrieben:
13 Feb 2019 19:59
Oh nein, kreuzfahrt-Saison, das stelle ich mir gruselig vor. .. Wie gesagt: ich hätte die Inseln so gerne mal vor 10, 20 Jahren erlebt.
Die heftigste Brandung war im Oktober an der Grand Anse, da war jede Welle eine Ohrfeige...
Fährst Du selbst denn noch La-Digue, trotz der Veränderungen dort?
Ich bin ursprünglich vor vielen, vielen Jahren durch eine Kollegin auf die Seychellen aufmerksam gemacht worden, ihr Mann war ein dicker Kopf bei VW und die waren schon in den Siebzigern überall gewesen, wo es traumhaft schön ist und wovon die meisten (mich eingeschlossen) noch nicht mal gehört hatten. Damals durfte man die Seychellen sicher wirklich noch als Paradies bezeichnen.

Vor gut 10 Jahren hatte auf La Digue gerade der erste schlimme Bauboom eingesetzt, da war kilometerlang alles voller Bauzäune. :lol: Das Schlimme sind ja nicht die Veränderungen an sich, natürlich entwickelt sich ein Land weiter und das steht der Bevölkerung ja auch zu. Mich stören andere Reisende an sich auch überhaupt nicht, ich muß keinen Strand für mich ganz allein haben (auch wenn das natürlich schön ist), ich mag auch gern mit anderen Touristen abends im Gästehaus quatschen. Bloß scheints auf La Digue überhaupt nur noch Touristen zu geben, man sieht da außer paar Fahrradrastas kaum noch Einheimische oder überhaupt irgendwas, was nicht direkt oder indirekt mit dem Tourismus zu tun hat. Jemand benutzte mal den Ausdruck, La Digue sei ein kreolischer Freizeitpark geworden, das fand ich sehr treffend. Das Individuelle an La Digue sind eigentlich nur die Strände mit dem Granit und ein paar halbwegs naturbelassene Ecken, ansonsten wird das zunehmend austauschbar, ein Hochglanz-Boutiquehotel reiht sich an das andere und die Leute sehen auch alle gleich aus.
Auf Mahé ist das halt ganz anders, da leben die Locals ihr Leben, gehen ihrem Alltag nach, und dazwischen laufen ein paar Touristen herum, das steht aber nicht im Vordergrund. Das Land gehört noch sich selbst.

Also Fazit, nach La Digue zieht mich eigentlich nichts mehr, nach Mahé allerdings schon. :D
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

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