Reisen in Zeiten von COVID-19

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knuffi
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von knuffi »

foto-k10 hat geschrieben: 08 Jun 2021 19:44
knuffi hat geschrieben: 08 Jun 2021 18:19
foto-k10 hat geschrieben: 08 Jun 2021 16:15
Müsste man im Labor mesen können. Ich werde bei der zweiten Dosis AstraZeneca meinen Arzt fragen, was der Spaß kostet.
Vielleicht lasse ich so einen Test machen und nerve ihn anschließend wegen einer Boostimpfung, auch wenn er bisher meint, dass wäre erst nach 12 Monaten erforderlich/sinnvoll.
Bei uns hat der Spaß beim Hausarzt 27 Euro gekostet.
Das waren die kompletten Kosten, also das war der Arzt für's Abzapfen und Verkünden des Ergebnisses kassiert plus Laborkosten?
Meine Internistin hat nichts zusätzlich verlangt, die 27 Euro waren die Rechnung vom Labor, Ergebnis kam per Mail von der Ärztin
Seychellen 2008 ( Mahe, Praslin, La Digue), 2010 (Praslin, La Digue), 2011 (Praslin), 2015 (Praslin, La Digue), 2017 (Praslin), next stop: 2021 Praslin und Mahe.
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Suse
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von Suse »

knuffi hat geschrieben: 09 Jun 2021 07:02
Meine Internistin hat nichts zusätzlich verlangt, die 27 Euro waren die Rechnung vom Labor, Ergebnis kam per Mail von der Ärztin
Daß Du dafür überhaupt was zahlen mußtest, finde ich schon frech. Für Leute, die am Patienten arbeiten, sollte sowas gratis sein. Am Wochenende hat mir eine Frau, die in der Dialyse arbeitet, erzählt, daß bei ihr und den Kolleginnen auch der Antikörpertiter bestimmt wurde, das lief über den Arbeitgeber und war für sie kostenlos. Sie meinte, der Mindest-Soll-Wert, damit überhaupt ein Schutz besteht sei 0,8 (keine Ahnung, wofür dieser Wert steht), sie selbst hatte was über 2000 und ihre Kolleginnen auch so in dem Dreh. Hatten alle Biontech.
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foto-k10
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von foto-k10 »

Ursprünglich ist der Titer schlichtweg eine Verdünnungsstufe gewesen.

Man hat etwas vom abgezapften Blut auf eine virusinfizierte Zellkultur gegegen. Wenn die Viren absterben, hat man das Blut z.B. um den Faktor 2 verdünnt (oder auch Faktor 10) und wieder einige Tropfen auf eine Zellkultur gegeben. Erneut verdünnt ... bis von den Viren mehr als 50% überleben. Der Zahlenwert der Verdünnungstufe ist dann der Titer. So ein Wert kann dann nicht kleiner als 1 sein.

Für etliche Krankheiten gibt es aber Werte in ng/ml oder IE/ml (internationale Einheiten). Avogardokonstante, Molmasse ... alles lange her, dass das im Chemieunterricht dran war. Wenn man den Molekülaufbau eines IgG gegen Covid19 kennt, könnte man wohl die Molmasse berechnen. Aber Internationale Einheit? Kai-Nee Ahnung :(

Bei Tetanus sollen 1000 IE/l einen lang anhaltenden Schutz bedeuten, bei Hepatitis B schon 100 IE/l.

Im März 2021 hieß es zum Impfstoff von Moderna (6 Monate nach der 2. Dosis):
Die mittleren Titer von bindenden Antikörpern gegen die SARS-CoV-2-Spikeprotein-Rezeptorbindungsdomäne lagen bei 18- bis 55-Jährigen bei 92.451, bei 56- bis 70-Jährigen bei 62.424 und bei über 70-Jährigen bei 49.373. Bei nahezu allen Teilnehmer:innen konnten sowohl eine Aktivität in einem Pseudovirusneutralisationstest wie auch in einem Neutralisationstest mit Lebendviren nachgewiesen werden.
Im Oktober 2020 gab es eine Studie zu Genesenen, aus der das Ärtzeblatt zitiert:
Bei 22,49 % wurde ein Titer von 1:320, bei 31,79 % ein Titer von 1:960 und bei 38,60 % sogar ein Titer von 1:2.880 er­reicht.
Im den Artikel wird auch erwähnt, dass bei der Grippe ein Titer von 1:40 ausreichend Schutz bietet.

Man sollte also bei Testergebnissen den Arzt fragen, was die Werte bedeuten.
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foto-k10
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von foto-k10 »

Info von meinem Doc:

Es gibt einen Covid19-Antikörpertest. Getestet wird auf IgG, also die Langzeitimmunoglobine. Ist frühestens 6 Wochen nach der zweiten Dosis sinnvoll. Kostet wie knuffi schon geschrieben hat, knapp 30 €. Der Wert sind "Internationale Einheiten". 0,8 IE oder darunter bedeutet kein Schutz, oberhalb von 15 IE hat man einen ausreichenden Schutz.
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foto-k10
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von foto-k10 »

Das AA ändert seine Regeln: eine Reisewarnung wird nicht mehr bei einer Inzidenz von 50 ausgesprochen, sondern erst bei 200.
naizit
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von naizit »

Das AA ändert seine Regeln: eine Reisewarnung wird nicht mehr bei einer Inzidenz von 50 ausgesprochen, sondern erst bei 200.
Ist also gut für alle die normal versichert sind. Bedeutet aber noch nicht das nun ein Test bei Rückkkehr nicht mehr zwingend ist? Es ist ein Durcheinander. Oder vllt. noch nicht aktualisiert. Liegt ja auch an den Fluggesellschaften. Vllt. tut sich da noch was wenn man durchgeimpft ist.
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von foto-k10 »

naizit hat geschrieben: 12 Jun 2021 13:15
Das AA ändert seine Regeln: eine Reisewarnung wird nicht mehr bei einer Inzidenz von 50 ausgesprochen, sondern erst bei 200.
Ist also gut für alle die normal versichert sind. Bedeutet aber noch nicht das nun ein Test bei Rückkkehr nicht mehr zwingend ist? Es ist ein Durcheinander. Oder vllt. noch nicht aktualisiert. Liegt ja auch an den Fluggesellschaften. Vllt. tut sich da noch was wenn man durchgeimpft ist.
Das ist in der Tat kompliziert :(

Ich kann es auch nur für Hessen sagen:
Muss ich mich auch testen lassen, wenn ich mich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten habe?

Ja, Sie müssen sich in jedem Fall testen lassen, bevor Sie mit dem Flugzeug aus dem Ausland nach Hessen einreisen.
Sie haben vor dem Abflug im Ausland dem Beförderer einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. Diesen Nachweis müssen Sie bei Einreise mitführen und auf Anforderung dem Gesundheitsamt oder der Grenzpolizei vorlegen.
Ronny2
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Re: Reisen in Zeiten von COVID-19

Beitrag von Ronny2 »

Update, Impfung Berlin.
In den letzten zwei Wochen hat sich hier einiges bewegt, Freunde, Verwande und Bekannte wurden mitunter innerhalb von zwei bis drei Tagen mit Moderna geimpft.
In Brandenburg haben viele ihre Impftermine nicht wahrgenommen somit ist wohl einiges an Impfstoff übrig geblieben und wird auch Länder übergreifend verimpft, im Impfzentrum Potsdam.
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