Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

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Anubis
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Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Anubis » 15 Sep 2020 16:44

Montemolinos hat geschrieben:
09 Sep 2020 20:34
Fliegen Sie mal nach Puerto Velasco Ibarra und reden Sie mal mit den dortigen Einwohnern über Margret. Sie werden kein gutes Wort hören.....
Herzlichst

Ihr Nicolas Montemolinos


Sehr geehrter Herr Montemolinos, ich war zweimal in Puerto Velasco Ibarra. Und zwar immer mit dem Boot.

Und ich sage Ihnen, man kann dort gar nicht hinfliegen.

Und warum nicht?

Weil es dort gar keinen Flughafen gibt!

Herr Nicolas Montemolinos,

wären Sie jemals auf Galapagos gewesen, dann würden Sie das wissen!

Das sind Basics.

Schlecht recherchiert, Herr Montemolinos.

Ihr Pech ist, dass hier Leute schreiben, die schon etwas von der Welt gesehen haben.

Und diese Leute können Sie nicht so leicht hinters Licht führen.

Da müssen Sie schon früher aufstehen.

Herzlichst,

Ihr Anubis
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von foto-k10 » 16 Sep 2020 07:46

Ob der selbsternannte Bestsellerautor Dein Posting überhaupt sieht?
Vermutlich wird er irgendwelche Ausreden haben wie schon im anderen Thread.

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Anubis
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Anubis » 16 Sep 2020 13:47

foto-k10 hat geschrieben:
16 Sep 2020 07:46
Ob der selbsternannte Bestsellerautor Dein Posting überhaupt sieht?
Vermutlich wird er irgendwelche Ausreden haben wie schon im anderen Thread.
Hast Recht. Ich werde in dem anderen Thread einen Hinweis platzieren.
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von foto-k10 » 16 Sep 2020 14:59

Anubis hat geschrieben:
16 Sep 2020 13:47
foto-k10 hat geschrieben:
16 Sep 2020 07:46
Ob der selbsternannte Bestsellerautor Dein Posting überhaupt sieht?
Vermutlich wird er irgendwelche Ausreden haben wie schon im anderen Thread.
Hast Recht. Ich werde in dem anderen Thread einen Hinweis platzieren.
Nee, lass' gut sein.
Es reicht, wenn die Forenteilnehmer Bescheid wissen.

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von foto-k10 » 17 Sep 2020 08:24

Anubis hat geschrieben:
15 Sep 2020 16:44
Schlecht recherchiert, Herr Montemolinos.

Ihr Pech ist, dass hier Leute schreiben, die schon etwas von der Welt gesehen haben.
Und diese Leute können Sie nicht so leicht hinters Licht führen.
Da müssen Sie schon früher aufstehen.
@Anubis: ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn ich diese Thema ergänze ...


Nicolas Montemolinos schreibt bei Agentur-Presse seine eigene PR. Unter http://www.agentur-presse.de/beitrag/di ... 40346.html kann man lesen:
Das Abenteuer-Buch "Drama auf Floreana" von Erfolgsautor Nicolas Montemolinos, unter dem Titel "The Galapagos Affair" verfilmt und sogar auf der Berlinale 2014 gezeigt, ist eine ungewöhnliche Dokumentation über die ersten Siedler auf der kleinen Galapagos-Insel Floreana.
...
Mittlerweile ist es bei den deutschen Lesern zur „Bibel von Galapagos“ mutiert und hat den langjährigen Bestseller „Postlagernd Floreana“ aufgrund seiner Aktualität und Wahrheitstreue abgelöst.
Bei Wikipedia kann man in Filmartikeln i.a. lesen, auf welchem Buch sie basieren. Manchmal wird sogar akribisch aufgelistet, in welchen Punkten der Film von der Vorlage abweicht. Beim Artikel zu "The Galapagos Affair" seltsamerweise nichts. Gleiches gilt für die Seiten von IMDB, Kinozeit, MoviePilot, Zeitgeist Films. Keine Credits, nichts.

Dafür gibt es beim Hamptons International Filmfestival unter https://hamptonsfilmfest.org/interviews ... came-eden/ ein Interview mit Dayna Goldfine und Dan Geller. Die erste Frage lautete What inspired you to tell this particular story? und als Antwort kann man lesen, dass sie die Idee 1998 hatten. Also lange bevor Herr Montemolinos sein Buch veröffentlich hat. Im restlichen Text keine Erwähnung des Buches von Herr Montemolinos.

Die Aussage von Herrn Montemolinos, sein Buch sei verfilmt worden, ist durch nichts belegt und dürfte vermutlich seiner Phantasie entsprungen sein. Dahinter steht möglicherweise das Kalkül, Aufmerksamkeit für seine Bücher zu bekommen und mehr Exemplare verkaufen zu können.

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Suse
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Suse » 17 Sep 2020 10:11

Aha, wie ich sehe, hat das intensivere Beschäftigen mit den Ergebnissen der großen Suchmaschine, die ich zu benutzen empfahl, doch noch ein paar neue Einblicke in das Montemolinos-Universum gebracht.

Den selbst verfaßten PR-Müll hatte ich ja schon während der Buchbesprechung gelesen und habe mich seither manchmal gefragt, ob die Nummer wohl ihresgleichen hat in der "Literatur"szene. Ich glaube nicht, jedenfalls habe ich noch nie von so etwas gehört. So etwas ist, wie schon gesagt, eigentlich in Fan-Fiction-Foren üblich, sich reale Personen herauszugreifen, ob tot oder lebendig, und sie zu Protagonisten der eigenen Phantasien zu machen. Nicht nur aus rechtlichen Gründen, sondern auch aus foren"ethischen" Gründen sind diese Real Person Fictions in den Foren meist sogar noch in einem gesonderten Unterforum verborgen, damit bloß nichts davon nach außen dringt.

Das Problem bei Herrn Montemolinos und Herrn Egnal, sofern letzterer überhaupt existiert und nicht nur ein weiteres alter ego des Esmeralda-Preisträgers ist, scheint zu sein, daß hier die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen. Die Bücher selbst hätte ich noch für Kalkül gehalten, so nach dem Motto: Die sind alle tot, Nachkommen haben sie keine, was soll mir schon passieren, wenn ich an ihren Geschichten herumpfusche, dann versuche ich halt, ein paar Mark damit zu machen, bevor mir irgendwer Ärger macht.

Aber die PR-Artikel, in denen die Bücher von Herrn Montemolinos mit Cate Blanchett in der Hauptrolle verfilmt werden und die Besucher der Berlinale verzaubern, in denen Thor Heyerdal und Christiane Felscherinow irgendwie als Mittäter und Verwandte in das Floreana-Konstrukt eingebaut werden, das gibt dann nochmal ein anderes Bild. Da ich mir keine Heerscharen von Anwälten gönnen müssen möchte, lasse ich mal offen, was für eins. :wink:
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Anubis » 17 Sep 2020 13:23

Sehr geehrter Herr Montemolinos,

Sie schreiben 1000 Kilometer vom Festland entfernt liegen die Galapagos-Inseln, von denen nur drei bewohnt sind;

http://www.agentur-presse.de/beitrag/di ... 40346.html

Von den Galapagosinseln sind aber in Wirklichkeit 5 bewohnt; Santa Cruz, San Christobal, Isabella, Floreana; auf allen 4 habe ich schon gewohnt, daher weiss ich das. Die fünfte Insel ist Baltra; diese beherbergt den Flughafen; dort dürfen Flughafenangestellte wohnen, aber keine Touristen.

Herr Montemolinos, wenn Sie tatsächlich auf den Galapagosinseln gewesen wären, dann wüssten Sie das.

Herr Montemolinos,

ich bleibe dabei. Sie waren niemals auf Galapagos.
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von foto-k10 » 17 Sep 2020 15:16

Suse hat geschrieben:
17 Sep 2020 10:11
Aha, wie ich sehe, hat das intensivere Beschäftigen mit den Ergebnissen der großen Suchmaschine, die ich zu benutzen empfahl, doch noch ein paar neue Einblicke in das Montemolinos-Universum gebracht.
Leider ist es auch Verschwendung von kostbarer Lebenszeit gewesen :(

Es ist üblich, dass am Ende eines Romanes Hinweise auf weitere Werke des Autors zu finden sind. Bei mehrbändigen Romanen habe ich auch schon eine Kurzeinführung oder Fußnoten zur Erläuterung gesehen, damit der Käufer des 2. Bandes nicht auf dem Schlauch steht. Aber diese ungenierte Verknüpfung von Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben, ist mir neu. Das scheint wohl das Gegenstück zur heutigen Facebook-Twiter-Instagramm-Welt zu sein, in der sich die Schreiber gegeseitig liken, retweeten oder wie auch immer.
Suse hat geschrieben:
17 Sep 2020 10:11
Das Problem bei Herrn Montemolinos und Herrn Egnal, sofern letzterer überhaupt existiert ...
In einer der viele Pressemitteilungen gibt es ein Foto, das beide zeigen soll: https://cdn.openpr.de/l/5/l51259634_g.jpg

Ich frage mich, was schlimmer ist - diese konfusen Pressemitteilungen oder was jener G. Egnal in seinem Curacao-Buch verzapft.
Klar ist: ich werde mir definitiv keines dieser Werke kaufen!

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Anubis » 17 Sep 2020 16:13

foto-k10 hat geschrieben:
17 Sep 2020 15:16
In einer der viele Pressemitteilungen gibt es ein Foto, das beide zeigen soll: https://cdn.openpr.de/l/5/l51259634_g.jpg
Das sieht irgendwie gephotoshopped aus.
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Montemolinos » 17 Sep 2020 23:34

Natürlich bin ich 2011 auf Floreana gewesen. Ich hätte schreiben sollen "Reisen Sie nach Puerto Velasco Ibarra" statt "Fliegen Sie nach Puerto Velasco Ibarra". Lege Sie doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage! Wir sind seinerzeit mit einem winzigen Boot von Puerto Ayora über das offene Meer nach Floreana gefahren. Ich musste die ganze Zeit kotzen. Zum Glück war mir im Hafen wieder gut. Dann durfte ich mit diesem rumpeligen LKW hoch zu den Höhlen fahren. Die anderen Seekranken durften gar nicht mit. Übernachtet haben wir dann im Hostal Wittmer. Ich bin seinerzeit mit Iberia von Düsseldorf via Madrid via Quito nach San Christobal geflogen und zurück von Baltra via Guayaquil zurück nach Madrid/Düsseldorf.

Sie sehen doch die Fotos im Buch. Die habe ich gemacht!

Das Buch ist die deutsche Übersetzung von Dore Strauchs "Satan came to Eden". Also machen sie mich nicht für den überwiegenden Inhalt verantwortlich.

Vor kurzem gab es übrigens eine Dokumentation der Reihe Terra X im ZDF
https://www.zdf.de/dokumentation/terra- ... n-100.html

In einer Szene werden Zeitungsartikel gezeigt und der Sprecher sagt "Das Drama auf Floreana ging um die Welt". Also man verwendet meinen Buchtitel "Drama auf Floreana" in dem ZDF-Beitrag. Ich habe mich nicht geärgert, sondern gefreut!

Ferner verweise ich in "Drama auf Floreana" auf die Ähnlichkeit zwischen dem Hochland von Gomera und dem Hochland von Floreana (siehe Fotos im Buch!). Und siehe da: Prompt wurden einige derSzenen ganz offensichtlich auf Gomera gedreht. Das Buch "Drama auf Floreana" bildet also nachweislich eine essentielle Grundlage der ZDF-Dokumentation! Es hat hier entscheidende Denkanstösse geliefert! Das beweist übrigens seinen hohen Wert!

Ich finde, Sie sollten diesen Film sehen! Er ist gut gemacht! Und das Buch "Drama auf Floreana" lesen. Film und Buch zusammen klären Sie auf!

Jedoch sind das für mich alte Geschichten; ich bin froh mein Buch "Lohn der Sünde" heraus gebracht zu haben und damit meine Pazifik-Indik-Atlantik-Robinson-Trilogie abgeschlossen zu haben. Das bewegt mich im Moment mehr...

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Montemolinos » 18 Sep 2020 09:02

Guten Tag,

zum Teil finde ich die Kritik, die Sie hier üben, äußerst unangemessen. Von "Schmierfinken" ist die Rede (bin ich ein Vogel?), von "Geständnis" (sitze ich auf der Anklagebank?) und von "Dreistigkeit" wird fabuliert. Dann wird auch noch mein Bekannter George Egnal angegriffen, der überhaupt nichts mit meinem Seychellen-Buch oder meinem Galapagos-Buch zu tun hat und der mich lediglich 2016 zu "Forschungszwecken" nach Curacao begleitete, da er sich für die dort vorkommenden Melokakteen interessierte und nicht nach Venezuela konnte/wollte (die direkten Flugverbindungen zur Isla Margarita sind gekappt). Bitte mäßigen Sie sich! Ich habe der Userin "Suse" als Leserin meines Buches ordnungsgemäß Rede und Antwort gestanden. Dazu hat sie einen Anspruch; ich komme meiner Informationspflicht vollumfänglich nach. "Geständnisse" werden hier keine von mir gegeben, sondern "Hintergrundinformationen".

Mit dem Buch über den "schwulen Robinson" Brendon Grimshaw habe ich versucht, sowohl heterosexuelle Leser anzusprechen, als auch homosexuelle Leser. Ich wollte seine Homosexualität nicht breit walzen. Mit dem Ergebnis: Den schwulen Lesern ist viel zu wenig Gaysex darin und das auch nicht explizit genug. Den Hetero-Lesern stößt er sauer auf. Dass die Vorbesitzerin der Insel, Mary Best, lesbisch war, scheinen alle zu überlesen. Mein Buch sollte für alle sein: Für LGBT und für Mainstream, für jung und alt, für konservativ und progressiv. Offenbar ist mir dieser Spagat nicht so recht gelungen, wie ich Ihren Reaktionen entnehme!

Sexualität ist ein Thema, dass alle interessiert. Und sie ist sowohl bei Brendon als auch bei Friedrich Ritter eine Ursache für den Inselaufenthalt. Beide wollten dem "sündigen Leben" Adios sagen. Mit 40+ war dafür Zeit!

Ich selber hatte mich vor allem in den Jahren 2014 bis 2017 intensiv mit der Publikation von "Einhand-Literatur" beschäftigt, woher mein Status als Bestseller Autor her rührt (über 400.000 verkaufte Ebooks). Da das intellektuell dauerhaft unbefriedigend ist, hatte ich 2019/2020 damit begonnen, meine Trilogie über die drei Ozeane fertig zu stellen. Meine Trilogie spricht elitäre Kreise, zum Teil im LGBT Millieu, an. Es sind Bücher, die wenig gelesen werden und die keinerlei Profite abwerfen! Dafür sind sie auch nie geschrieben worden. Je weniger Menschen diese Bücher lesen, desto besser. Es sind hochgradig gebildete Menschen, wie zum Beispiel Sie hier im Forum und "Suse". Sie sind die Zielgruppe meiner Bücher! Umso erstaunter bin ich über Ihre Reaktionen!

Als Autor belletristischer historischer Romane nutze ich die künstlerische Freiheit, um die Geschichten abzurunden. Das ändert am Tatsachencharakter und der grundlegenden Wahrheit jedoch nichts. Teilweise decke ich die Wahrheit sogar erst auf, wie z.B. Brendons Veranlagung und Margret Wittmers Involvierung in die Morde. Insofern sind meine Bücher sehr gut gemachte Abenteuer-Revivals. Ein Buch von 2020 muss auch den Lesern von 2020 angepasst sein. Ich kann doch nicht weiterhin schreiben, dass Brendon keine Frau gefunden hat, die mit ihm auf der Insel wohnen wollte, weil es dort keine Schminkmöglichkeiten gab! Lesen Sie mal "A Grain of Sand!". Außer Brendons Muttter sind Frauen da nur Randfiguren. Ich habe mir diesbezüglich meinen Teil gedacht: Als ich auf den Seychellen dann alte Bekannte von Brendon traf, da war alles klar. Auf den Seychellen wusste jeder um Brendons Vorlieben. Nur sagen darf man es offiziell (wohl bis heute) nicht. Das sind halt die Schwierigkeiten auf kleinen Inseln.

Ich habe das auch auf Floreana gesehen: Alle Leute dort haben Panik vor den Wittmers! Denn deren Einfluß in die höheren Kreise ist so groß, dass jeder der Widerworte gibt ein schweres Leben dort haben wird. Alle wissen, dass Margret in die Morde verstrickt war. Das wirft ihr aber keiner vor. Sie musste die Baronin los werden. Es war reine Notwehr. Und aus diesem Grund wurde auch nie gegen Margret ermittelt.

Schalten Sie mal ihren gesunden Menschenverstand ein:

Ein Jungeselle lebt 30 Jahre mit einem anderen Mann freiwillig auf einer kleinen Insel. Frauenbesuch kommt nie vor. Die Beziehung ist rein platonisch.... Ha, ha, ha!

Eine junge Mutter, die Todes-Angst um ihr Baby hat, wird von einer älteren Frau und deren Loverboy bedroht, bestohlen und es wird ihr Nahrung und Wasser abgegraben. Niemand hilft ihr. Sie weiss: Die oder ich. Polizei und Gesetz gibt es nicht! Plötzlich ist die gefährliche Frau wie vom Erdboden verschwunden. Was ist nur passiert: Sie ist nach Tahiti abgereist! ..... Ha, ha, ha..

Glauben Sie eigentlich auch noch an den Weihnachtsmann?

Beste Grüße

Nicolas Montemolinos

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von foto-k10 » 18 Sep 2020 10:09

Montemolinos hat geschrieben:
18 Sep 2020 09:02
Glauben Sie eigentlich auch noch an den Weihnachtsmann?
Nein.
Und was Sie zusammen fabulieren, glaube ich auch nicht!
Eben wurde ihr Buch noch verfilmt, nun ist es plötzlich auch die Inspiration für eine TV-Produktion. :lol:

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Anubis » 18 Sep 2020 13:54

KOLUMNE
Gefangene Männer: Wenn Frauen einen Mörder begehren
Es gibt Frauen, die sich von brutalsten Gewaltverbrechern angezogen fühlen. Warum? Weil Männer hinter Mauern nicht entkommen können.

Birgit Schmid
18.09.2020, 05.30 Uhr
Bild
Mann unter Kontrolle.
Er hat eine Frau vergewaltigt, gefoltert, getötet, zerstückelt und ins Meer geworfen. Trotzdem bewarben sich zahlreiche Frauen bei ihm um den Platz an seiner Seite. Der Fall des dänischen U-Boot-Bauers Peter Madsen, den 2018 ein Gericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilte, offenbart ein seltsames, aber gar nicht so seltenes Phänomen: Manche Frauen finden die brutalsten Mörder begehrenswert.
https://www.nzz.ch/gesellschaft/hybrist ... ld.1576730

Anstatt über Galapagos, wo sie sich überhaupt nicht auskennen, sollten Sie mal über dieses Thema schreiben, Herr Montemolinos. Das wäre mal ein interessanter Roman. Über den nachweislich frauenzerstückelnden U-Boot Fahrer, dem trotzdem die Frauen nachlaufen.
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.

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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von Suse » 18 Sep 2020 23:31

Montemolinos hat geschrieben:
18 Sep 2020 09:02

Ein Jungeselle lebt 30 Jahre mit einem anderen Mann freiwillig auf einer kleinen Insel. Frauenbesuch kommt nie vor. Die Beziehung ist rein platonisch....
Die alternativen Fakten sahen in Wirklichkeit ja so aus, daß die gesamte Familie Lafortune auf Moyenne lebte, als Mr. Grimshaw dort ankam. Die Mutter kochte im Restaurant. René hat auf der Insel mit seinen Eltern gelebt, bis er geheiratet hat. Danach lebte er mit Frau und Kindern auf Mahé, seine Frau war dort Lehrerin.

Wenn ich ein Nachkomme von René Lafortune wäre, dann wären die Seychellen für Herrn Montemolinos verbrannte Erde, denn sobald er das nächste Mal einen Fuß auf den Boden von Mahé setzen würde, wäre ich unterwegs und wir hätten eine Unterhaltung über Bücher. Aus Gründen. 😎
Anubis hat geschrieben:
18 Sep 2020 13:54
Das wäre mal ein interessanter Roman. Über den nachweislich frauenzerstückelnden U-Boot Fahrer, dem trotzdem die Frauen nachlaufen.
Oh ja bitte, super Idee. Ich stelle mir vor, jemand wie der quicklebendige Herr Madsen sieht sich zum Objekt von "Einhand-Literatur" gemacht. Das Buch wird nicht nur verfilmt, das wird sogar ein Musical, und Herr Montemolinos bekommt auch eine Rolle!

Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Madsen auch zu dir, mit dem kleinen Hackebeilchen... 🎶 🎶

Sicherer wäre es, er würde sich unwichtigere Personen zum Ziel nehmen, am besten so unwahrscheinliche Charaktere, daß sie unmöglich echt sein können, und um die dann ein paar Einhand-Geschichten stricken. Nehmen wir mal zwei Nullachtfuffzehn-Namen, wie, sagen wir mal, den erfolglosen Pickup Artist Nikolaus Mühlenberg und sein Wingman Georg Lange, die als Absolute Beginners nach erfolglosen Versuchen mit Tinder und Grindr bei der schönen Floreana zu landen, sich mit Bols Curacao die Kante geben, sturzbesoffen in einem Feld aus winterharten Melokakteen landen, und dabei die Liebe zu einander entdecken. 🏜
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
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Re: Nicolas Montemolinos und sein Buch über Galapagos

Beitrag von foto-k10 » 19 Sep 2020 07:24

Suse hat geschrieben:
18 Sep 2020 23:31
... sturzbesoffen in einem Feld aus winterharten Melokakteen landen, und dabei die Liebe zu einander entdecken. 🏜
während sie sich gegenseitig die Dornen auszupfen - natürlich einhändig. :lol:

 

P.S.: Den Hinweis habe ich verstanden :wink:

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