Mauritius 2017

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 30 Aug 2019 17:00

Fortsetzung 08.11.2017

Nächste Station: Gris-Gris. Hier gibt es kein Korallenriff und die Wellen laufen mit voller Wucht am Strand auf. Das Navi versagt, will mich verkehrt in eine Einbahnstraße schicken. Ich fahre ich Straße korrekt weiter und biege dann in eine Busstation ab. Durch eine der Haltebuchten hindurch ... ok, das dürfen eigentlich nur Busse ... die Straße dahinter scheint keine Einbahnstraße zu sein. Kurz darauf kommt tatsächlich ein Hinweisschild "Gris-Gris". Am Ende ein Parkplatz, aber voll. Ich stelle mich dicht an den Straßenrand und klappe vorsichtshalber den Außenspiegel ein. Die Kleinbusse kommen daran vorbei, dann ist ja alles gut.

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#112 - Gris-Gris

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#113

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#114

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#115

Man kann entlang des Strandes mehrere Kilometer nach Osten laufen. Teilweise sind die Wellen hier noch höher. Der Weg endet an einem kleinen Flußlauf, hinunter und auf der anderen Seite wieder hochklettern, dazu habe ich keine Lust. Ein Weg führt ins Landesinnere, kommt man hier besser an den Fluß? Nö, zwei Hunde tauchen auf, bellen und knurren. Also zurück.

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#116 - Roche qui pleure, wenn eine Welle über den Felsen geschwappt ist, läuft das Wasser in den Rillen herunter und es sieht so aus, als ob der Felsen weint. Das ist ein großer Felsen, auf dem man herumwandern kann. Aber Vorsicht, wenn die nächste große Welle kommt!

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#117

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#118

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#119

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#120

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#121 - anschmiegen heißt überleben ...

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#123

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#124

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#125

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#126 - Rivière Bain des Negresses

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#127 - Agame




to be continued ...

Klara
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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Klara » 30 Aug 2019 18:21

Oh super, ein Mauritiusbericht, war für mich immer ein "gute Laune Ziel".
foto-k10 hat geschrieben:
30 Aug 2019 07:00
Strände
Südlich von Flic en Flaq kommen viele Hotels, manche klein, manche groß, dann der öffentliche Strand von Volmar. Eher klein, Bäume und das Wasser ruhig und flach. Zum Baden perfekt, keine Ahnung wie weit man zum Korallenriff hinaus schnorcheln muss.
In Flic en Flac ist das Korallenriff nicht weit weg, in Höhe des Hindutempels und Fußballfelds stehen Hindugötterfiguren im Wasser, die von kleinen Fischen umschwommen werden, die im Sonnenlich glitzern, fand ich eine ganz besondere Atmosphäre. Fische sieht man dort ähnlich wie auf den Malediven, allerdings deutlich kleiner. Tischkorallen, Geweihkorallen, Hirnkorallen, aber von Jahr zu
Jahr konnte man den Verfall beobachten. Ich war von 2004 und 2014 ab und zu da.


Blue Bay ist ein kleine Bucht im Südosten. Wird hoch gelobt und die Unterwasserwelt soll die schönste und artenreichste von Mauritius sein. Ich war während der Schulferien dort, morgens um 9 Uhr kann man Flötenfische beobachten, die direkt am Ufer nach Nahrung suchen. Im Wasser am Strand aber keine Korallen, dazu muss man per Bootsausflug auf die andere Seite. Und wenn die Kinder ab 11 Uhr mit ihren Schwimmnudeln toben, ist kein einziger Fisch mehr im Wasser. Meiner Meinung nach überbewertet.
[/quote]

Kommt halt darauf an womit man es vergleicht. Viele Fische sah man schon, am Boot wird gefüttert, da ist dann an den Bojen Fischsuppe, Schildkröten sieht man und halt die üblichen Fische, aber auch von Jahr zu Jahr schlechter gewesen.

Danke + LG
Klara, die in Erinnerungen schwelgt

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Pico
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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Pico » 30 Aug 2019 20:34

Oh schön, ein Mauritius-Bericht, da schließe ich mich Klara an, da schwelge ich auch in Erinnerungen. War allerdings nur einmal dort. Dann ging es direkt weiter auf die Seychellen. ;-)

Auweia, Coloured Earth hat sich ja arg verändert. Da gibt es ja einen richtigen Weg drumherum. Damals gingen die Felsen ins Grün über.

Fantastische Fotos und ein toller informativer Bericht mit viel Hintergrundwissen was die Fauna angeht, vielen lieben Dank dafür!

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 31 Aug 2019 12:55

Pico hat geschrieben:
30 Aug 2019 20:34
Auweia, Coloured Earth hat sich ja arg verändert. Da gibt es ja einen richtigen Weg drumherum. Damals gingen die Felsen ins Grün über.
Warst Du denn im Vallée des Couleurs?
Oder doch eher in Chamarel? https://de.wikipedia.org/wiki/Chamarel


Falls es so ausgesehen hat, dann warst Du bei den siebenfarbigen Erden von Chamarel:

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Pico » 01 Sep 2019 10:06

Uui, tatsächlich, dann war´s doch Chamarel, peinlich.

Vallée des Couleurs war mir gar nicht bekannt.

Habe mich schon erschrocken wie es sich verändert hat, und das Gestein sah auch irgendwie anders aus. Ist ja auch kein Wunder... :roll:

Wieder etwas dazugelernt. :wink:

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Pico » 01 Sep 2019 10:11

foto-k10 hat geschrieben:
30 Aug 2019 13:21
Fortsetzung 08.11.2017



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#110 - Rochester Falls von oben

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#111 - Rochester Falls von unten
Das Gestein der Rochester Falls errinnern mich an den Giant’s Causeway in Nordirland (nein, da war ich leider nicht).
Das sieht einfach irre aus!

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 01 Sep 2019 13:42

Ich finde keine Angaben, vermute aber, dass es sich bei Rochester Falls um Basaltgestein handelt. Ähnliche Gesteinstrukturen findet man auf Island beim Wasserfall Svartifoos https://de.wikipedia.org/wiki/Svartifoss oder auch auf La Gomera als "Los Organos" (nur per Boot vom Wasser azús zu sehen und ohne Wasserfall). Säulenbasalt mit hexagonaler Struktur soll bei verzögerter Abkühlung von Lava entstehen.

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Karambesi » 02 Sep 2019 16:47

Toller Bericht mit sehr schönen Bildern.
Vielen Dank !

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 02 Sep 2019 18:50

09.11.2017

Heute will ich im River Gorges Nationalpark wandern gehen.

Um 9 Uhr bin ich an der Rangerstation Le Petrin. Sonniges Wetter mit einigen Wolken. Im Internet hatte ich gelesen, dass man ein Flußbett durchqueren muss und deshalb die wasserfesten Sandalen angezogen. Diese Info war allerdings falsch und die Schuhe die falsche Wahl!

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#130 - Rangerstation Le Petrin

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#131 - Der geplante Wanderweg "Macchabee forest loop"

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#132 - ab der Rangerstation zunächst ein breiter Weg in der Sonne

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#133 - ein typischer Wegweiser im Black River Gorges Nationalpark

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#134 - manche Wege sind für die Besucher gesperrt

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#135

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#136

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#137

Zunächst ist der Weg breit und gut zu gehen. Wieder Libellen, beim dritten Exemplar gelingen mir Bilder. Wenige Kilometer weiter der Ruf eines Mauritiussittichs, anscheinend direkt am Wegesrand. Ein anderer antwortet aus der Ferne. Aber einen grünen Vogel in einem grünen Baum finden? Auch mit Vogelstimmen vom Smartphone lässt er sich nicht hervorlocken.

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#138

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#139

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#140

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#141


Der Machabee Loop Trail erweist sich als übles Auf und Ab über Baumwurzeln. In den Sandalen rutsche ich hin- und her, knicke zweimal mit einem Fuß um. An tiefster Stelle ein Bachlauf, dessen Wasser über einer Kante als Wasserfall in die Tiefe stürzt. Hier eine weitere Libellenart, die dem Großen Blaupfeil ähnelt. Ich bin froh, als ich nach dem nächsten Aufstieg endlich wieder auf einem breiten Weg bin. Am Ende ist eine Schutzhütte mit Ausblick nach Westen.

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#142 - Der Machabee Loop Trail zweigt als schmaler Weg vom Hauptweg ab

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#143

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#144 - bridge over troubled water :lol:

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#145

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#146

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#147 - der Weg wird schlechter ...

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#148 - am Mare aux Jonc Wasserfall

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#149 - am Bachlauf direkt vor em Wasserfall mehrere Libellen

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#150 - endlich wieder auf dem breiten Weg, wenn auch in der prallen Sonne

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#151 - Schutzhütte am Ende des Weges, praktisch für die Lunchpause

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#152 - Ausblick auf die Westküste


Dann geht es den Machabe Trail weiter über Stufen nach unten, genau 300 Höhenmeter auf einer Strecke von 1,5 km. Man hat hier Treppenstufen angelegt, aber deren Breite und Höhe variiert. Manchmal geht es von einer Stufe zur nächsten 50 cm herunter. dann wieder Baumwurzel oder in die lehmige Erde gehauene Trittbereiche, die ausgewaschen sind.

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#153 - zunächst sehen die Stufen noch bequem aus

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#154 - Blick zurück

Der Machabee Trail würde noch weiter gehen, aber diese Schleife von 3 km schenke ich mir. Der Colophane Trail ist breit und hat zunächst nur eine leichte Steigung. Immer wieder Stellen, die so wirken, als hätte hier jemand Pflastersteine ausgeschüttet. Irgendwann wird die Steigung stärker ... auf 120m Strecke 150m aufwärts. Dazu eine Begegnung mit Wildschweinen. Anscheinend Jungtiere. Mein Klatschen und Brüllen lässt sie im Eiltempo auf der anderen Seite im Wald verschwinden.

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#155 - Beginn des Colophane Trails

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#156 - beeilen, Regen naht


Endlich habe ich die höchste Stelle erreicht, kurz darauf bin ich wieder auf dem Ausgangsweg und zurück zur Rangerstation. In einem Baum zwei Mauritiusbulbuls. Schlechtes Licht, selbst mit +2 EV sind nur Silhouetten zu erkennen. Mit Vogelstimmen vom Smartphone kann ich sie nicht aus dem Baum locken, im Gegenteil: schimpfend fliegen sie auf die andere Seite des Wanderweges. Dann noch ein Mauritiusweber, der springt aber wohl auf Futtersuche wild in den Sträucher herum.

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#157 - Mauritius-Bülbül (Hypsipetes olivaceus)

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#158 - Mauritiusweber (Foudia rubra)

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#159 - Mauritiusweber (Foudia rubra)

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#160 - Indische Mungo (Herpestes edwardsii) - zur Bekämpfung von Ratten eingeschleppt haben sie Tollwut mitgebracht

Informationen über den Nationalpark fimndet man hier:
http://npcs.govmu.org/English/Pages/NPC ... Parks.aspx
Die Ladezeiten sind allerdings grausam ...

Klara
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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Klara » 03 Sep 2019 09:50

Danke, da kommt man schon beim Zuschauen ins Schwitzen.
LG
Klara

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 04 Sep 2019 17:47

10.11.2017

Fahre nach dem Frühstück zum Bassin Blanc. Ist ein kleiner See in der Nähe vom Vallee des Couleurs und soll ein Platz sein, an dem man den Mauritiusraupenfänger (Coracina typica) beobachten kann. Ein Parkplatz davor und ein Bus mit Einheimischen, die beim Fotografieren viel Krach machen. Von hier kann man zwar auf den See schauen, aber kein Pfad nach unten zu finden und auch kein Glück mit dem Mauritiusraupenfänger.

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#161 - Bassin Blanc (für das größere Panorama auf das Bild klicken)

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#162

Also weiter zur nächsten Station: den Wasserfall 500 Pieds hatte ich 2016 von oben gesehen. Es gibt einen Breicht, dass sich eine Klettergruppe am Wasserfall abgeseilt und nach Süden gewandert sind. Gern würde ich von Charmony aus dort hinwandern, um ihn von unten zu fotografieren. Nichts zu sehen, soll alles Privatgrund sein. Aufgrund der Hunde lasse ich es lieber sein.

Zum Pont Natural - es geht über so viele Kreisel und durch kleine Ortschaften, dass ich mich frage, ob das Navi spinnt. Aber irgendwann kommt ein Hinweisschild. Die letzten Kilometer ein holpriger Feldweg. Nur Schritttempo und immer wieder die Seite wechseln, bloß kein tiefes Loch mitnehmen! Parken kann ich dann im Schatten unter Bäumen. Doch diese Felsbrücke unter der die Wellen hereinbrechen ist der Hammer.

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#165

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#166

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#167

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#168

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#169 - Pond Natural
Da muss man schnell ein Bild machen, bevor die nächsten Chinesen sich dort hinstellen :wink:


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#170

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#171

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#172

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#173

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#174

Ich laufe zum Le Soufleur, sind etwa 2,5 km westwärts an der Küste entlang. In früheren Jahren wurde das Wasser durch ein Blasloch in die Höhe katapultiert und es soll ein Pfeifen zu hören gewesen sein, man findet entsprechenden Bilder im Internet. Angeblich ist ein Felsstück weggebrochen. Nun laufen die Wellen in eine uförmige Felsformation, etwas Wasser spritzt hoch, dann steigt feiner Wassernebel auf.


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#175 - Markierungsstein an den Zuckerohrfeldern

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#176 - da sah man seine Trümmer rauchen, der Rest war nicht mehr zu gebrauchen: Le Souffleur
Das Blasloch muss im vorderen Teil gewesen sein.

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 06 Sep 2019 19:56

11.11.2017

Wieder am Grand Bassin vorbei, die Straße Richtung Charamel und die vielen Kurven. An einer Kreuzung ein Polizist. Dann zwei junge Leute, die mich darüber aufklären, dass heute der Indian Ocean Triathlon stattfindet. Die Straße ist nicht gesperrt, aber es befinden sich noch 15 Radfahrer auf der Strecke und ich möge besonders in den Kurven vorsichtig fahren.

Der Indian Ocean Triathlon gilt als einer der schönsten Triathlon der Welt. Die Distanzen sind verträgliche 1800 m Schwimmen, 55 km Rad und 12 km Laufen. Schwimmen im türkisblauen, 28°C warmen Meer, da könnte die Distanz nicht lang genug sein; Radfahren hügelig auf sehr guten Strassen über den Pass von Chamarel (knapp 300m) begleitet von fantastischen Ausblicken auf die Insel und das Meer; drei Laufrunden im Schatten der Mangroven vor paradiesischer Kulisse – eine bessere Location für einen Wettkampf gibt es nicht! Hier am Strand im weissen Sand die Ziellinie zu überqueren ist eines der grossen Highlights in der Karriere eines Hobbytriathleten. Die Teilnehmerzahl ist auf 250 limitiert, so kann ein Schutz der Natur und der Umgebung gewährleistet werden.

An der Küste geht es ein Stück nach Norden, dann kilometerweit eine schmale Straße ins Landesinnere. Ein heruntergekommenes Gebäude, die Verwaltung ist in ein anderes Haus mit Solarpanelen umgezogen, doch niemand da. Soviel zur Ansage des Navis, man bekomme hier eine detailierte Karte mit allen Wanderwegen.

Zunächst ein breiter Weg mit vielen Steinen, dann zwei Abzweigungen. Der Black River muss mehrfach gequert werden. Zwischen hohen Bäumen hindurch, Vogelstimmen zu hören, aber keine Chance auf Fotos. Kurz hinter mir eine Gruppe junger Einheimischer, machen nur Lärm. Leider wollen auch die zum Wasserfall.

Die Parkverwaltung hat schwarze Scheiben mit einem grünen Kreis angebracht und zwar nur dort, wo der Fluß (von der Breite ist es eher ein Bachlauf) überquert werden muss. Zu allem Überfluß kann man diese Markierungen häufig erst dann sehen, wenn man den Bachlauf fast vollständig überquert hat. Gut dass andere Leute weiße Bändchen angebracht haben. Auch Reflektorfolien sind an einigen Stellen um die Äste gewickelt oder orange Sprühfarbe zeigt, wo man hergekommen ist.

Es wird immer dunkler. Der GPS-Empfang reißt mehrfach ab. Es wird steiler, es regnet. An einer Stelle muss ich mich an vorhandenen Seilen hochziehen, weil es rutschig ist. Schließlich bin ich am Wasserfall. Ist ganz nett, bei dem trüben Wetter nicht besonders fotogen und die Strapazen war er wirklich nicht wert.

Also zurück, nur teilweise geht es schneller. Auf dem schmalen Zufahrtsweg fragt mich ein Taxifahrer, ob das hier Le Petrin sei - na da werden seine Fahrgäste wohl noch eine Stunde warten müssen! Zurück fahre ich über Quatre Bones, erspart mir die kurvenreiche Strecke durch die Berge.

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#180 - Beginn des Wanderweges

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#181 - recyclter Wegweiser

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#182

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#183

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#184 - typische Bachüberquerung

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#185 - ein Fabelwesen?

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#186 - Mare aux Jonc Wasserfall

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#187

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Pico » 08 Sep 2019 20:34

Danke für die schönen Bilder!!! :bounce:

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Re: Mauritius 2017

Beitrag von foto-k10 » 09 Sep 2019 22:19

Gerne.
Als nächstes geht es zu den Monarchen, aber das dauert noch. Muss mich derzeit über Jogis Truppe echauvieren ...

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Suse
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Re: Mauritius 2017

Beitrag von Suse » 12 Sep 2019 10:20

Das ist schon bald 20 Jahre her, daß ich auf Mauritius war, jedesmal, wenn jemand hier einen Mauritius-Reisebericht veröffentlicht, bereue ich, daß ich nicht öfter dort war. Ich mochte die Menschen und die Natur. Im Rivière Noire-Park wäre ich auch gern gewandert, aber dazu reichte damals die Zeit nicht. Wir waren aber mehrmals im Waldgebiet unterhalb vom Pieter Both, das war schon sehr schön. Die Domaine du Chasseur soll sich ja auch sehr gemacht haben, heißt jetzt wohl auch anders. Die Fähre zwischen Mauritius und der Réunion fährt ja wohl wieder, das würde mich noch mal reizen.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

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