Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Alles rund um die Seychellen
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Anubis
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Anubis » 07 Nov 2019 00:58

Suse hat geschrieben:
02 Nov 2019 11:28
ist es nicht sinnvoll, die Pille zu empfehlen 😃
Na ja, die Pille scheint in Afrika nicht sehr weit verbreitet zu sein. Oder habe die lieben Nonnen etwa 'Missionieren' mit 'Missionarsstellung' verwechselt?

https://www.welt.de/vermischtes/article ... rueck.html
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.

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Suse
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse » 07 Nov 2019 09:20

Irgendjemand hier hatte oder hat doch dieses schöne Zitat als Signatur, "Die Welt ist ein Buch, und wer nicht reist, liest nur eine Seite davon".

Der Verfasser wird ja auch zitiert, die Menschen staunten über die Wunder der Welt, gingen aber ohne Staunen aneinander vorüber. Also ich staune ganz erheblich, wie mach einer trotz der angeblich horizonterweiternden Wirkung des Reisens noch gewaltige Einfältigkeiten von sich geben kann. Wenn man mal unterstellt, daß die Person tatsächlich gereist ist und nicht bloß angibt wie ne Lore Affen und auch nicht vorsätzlich den Pausenclown spielt, tja dann muß die Welt da wohl ein Lustiges Taschenbuch sein.

Die Zitate sind von Aurelius, die Rhetorik hab ich von harald gelernt. Also komme mir jetzt hier keiner mit Beleidigungsmimimi, ich hab keine Namen genannt. :lol:

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Pico
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Pico » 07 Nov 2019 10:00

Suse hat geschrieben:
07 Nov 2019 09:20
Irgendjemand hier hatte oder hat doch dieses schöne Zitat als Signatur, "Die Welt ist ein Buch, und wer nicht reist, liest nur eine Seite davon".

Der Verfasser wird ja auch zitiert, die Menschen staunten über die Wunder der Welt, gingen aber ohne Staunen aneinander vorüber. Also ich staune ganz erheblich, wie mach einer trotz der angeblich horizonterweiternden Wirkung des Reisens noch gewaltige Einfältigkeiten von sich geben kann. Wenn man mal unterstellt, daß die Person tatsächlich gereist ist und nicht bloß angibt wie ne Lore Affen und auch nicht vorsätzlich den Pausenclown spielt, tja dann muß die Welt da wohl ein Lustiges Taschenbuch sein.

Die Zitate sind von Aurelius, die Rhetorik hab ich von harald gelernt. Also komme mir jetzt hier keiner mit Beleidigungsmimimi, ich hab keine Namen genannt. :lol:
Suse, du bist genial...

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Klara » 07 Nov 2019 14:02

Suse hat geschrieben:
07 Nov 2019 09:20

Die Zitate sind von Aurelius, die Rhetorik hab ich von harald gelernt. Also komme mir jetzt hier keiner mit Beleidigungsmimimi, ich hab keine Namen genannt. :lol:
Sollte ich mal prophylaktisch -stopp- sagen? :mrgreen:
LG
Klara

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse » 07 Nov 2019 14:48

Klara hat geschrieben:
07 Nov 2019 14:02

Sollte ich mal prophylaktisch -stopp- sagen? :mrgreen:
LG
Klara
:lol:

https://www.youtube.com/watch?v=PkWtQPpXatE

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse » 15 Nov 2019 16:53

Ganz verboten gehört das. Wenn sie nur wenige lizensieren, verstehe ich den Unmut derer, die leer ausgehen. Am besten gar keine Liegen.


http://www.seychellesnewsagency.com/art ... 8nhg05iDTk

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 » 15 Nov 2019 17:01

Bild

Ich wollte bisher immer sagen: so schlimm wie an italinenischen Stränden, wo die Liegestühle dicht an dicht und das in 3 Reihen hintereinander stehen, sind die Seychellen nicht.

Aber wenn es so aussieht wie auf dem Bild, dann sind es italienischen Zustände :(


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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 » 21 Nov 2019 13:20

Tagesschau 02.08.2019: "Im Juni entdeckten US-amerikanische Fahnder auf einem Schiff in Philadelphia rund 18 Tonnen Kokain - der mutmaßlich größte jemals sichergestellte Einzelfund. Das Schiff war auf dem Weg nach Rotterdam. ... Andererseits werten Experten die Tatsache, dass Kartelle offenbar immer größere Mengen auf einmal zu schmuggeln versuchen, als Indiz dafür, dass die Banden auch große Verluste mittlerweile problemlos verkraften können. ... So seien 2018 in den Häfen in den Niederlanden, Belgien, Spanien und Frankreich rund 90 Tonnen Kokain sichergestellt worden."

ZDF 14.08.2019: "Der französische Zoll hat Kokain im Wert von rund 74 Millionen Euro in der Hafenstadt Le Havre beschlagnahmt. Eine Tonne Kokain sei in der Nacht zu Dienstag in einer Lieferung von Palmherzen aus Ecuador entdeckt worden, teilte der Minister für öffentliche Finanzen, Gerald Darmanin, mit. Es sei der größte Kokainfund in Frankreich 2019. Inmitten der Lieferung hätten die Beamten 15 Ballen Tücher mit dem geschmuggelten Kokain entdeckt. Es seien insgesamt 1.066,5 Kilo der Droge gefunden worden. ... Im Jahr 2018 beschlagnahmten die Zollbehörden in Frankreich insgesamt 12,2 Tonnen Kokain."

FAZ 11.11.2019: "Kokain in Rekordmengen mit dem Ziel Deutschland hat die Polizei in Italien beschlagnahmt. Fast 1200 Kilo mit einem Marktwert von mehr als 250 Millionen Euro seien im Hafen Gioia Tauro in der süditalienischen Region Kalabrien in Bananenkisten entdeckt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Fracht kam aus Südamerika."

Spiegel 12.11.2019: "Seit Wochen werden an französischen Stränden Drogenpäckchen angespült - insgesamt rund eine Tonne. Die Ermittler rätseln über die Herkunft. An den Stränden werden vor allem Päckchen gefunden, die Kokain mit einem sehr hohen Reinheitsgrad von 83 Prozent enthalten, teilte die Polizei mit.

NDR 20.11.2019: "Nach Informationen des NDR haben deutsche Sicherheitsbehörden im laufenden Jahr bereits mehr als zehn Tonnen Kokain sichergestellt."

Warum eine Tonne Kokain im August 74 Mio Euro wert war und im November 1,2 Tonnen 250 Mio. Euro?
Im Fernsehen hieß es vor kurzem, dass trotz dieser Rekordkfunde das "Geschäft" ohne Zwischenfälle oder Engpässe oder Preisanstieg laufe.

Und aus Analysen in Klärwerken wurde letzte Jahr berechnet, dass in Berlin pro Tag 2,4 kg Kokain konsumiert wurden - also von den Einwohnern, deren Abwässer zu drei Klärwerken geleitet werden:
https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... okain.html

Die Seychellen haben das weltweit schlimmste Heroin-Problem?
Welche Probleme hat dann Europa mit Kokain???

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse » 21 Nov 2019 14:02

foto-k10 hat geschrieben:
21 Nov 2019 13:20
Die Seychellen haben das weltweit schlimmste Heroin-Problem?
Welche Probleme hat dann Europa mit Kokain???
Das ist zwar Whataboutism, aber davon abgesehen würde ich meinen: Fast gar keins.
Den schlechten Ruf bringt dem Kokain doch nur das Crack ein. Reines Kokain gelegentlich einzunehmen wirkt doch eher leistungssteigernd, ich fände eine Untersuchung viel interessanter, wie viele Wirtschaftszweige mit hoher Umsatzorientierung eigentlich nur deshalb funktionieren, weil die Leistungsträger regelmäßig koksen. :lol:

Das Problem beim Heroin und anderen Opiaten ist doch die starke körperliche Abhängigkeit, die die Menschen früher oder später in die Beschaffungskriminalität zwingt. Deshalb ist das Thema ja bezüglich der Seychellen auch überhaupt interessant, denn da treffen zwei Extreme aufeinander, die höchste Abhängigenrate bezogen auf die Bevölkerungsgröße weltweit und die extreme Abhängigkeit von ihrem fast einzigen Wirtschaftsfaktor, dem Tourismus. Es kommt nach wie vor zu Übergriffen auf Touristen durch Abhängige, gerade in den letzten Wochen erst wieder, z.B. im Oktober auf eine Touristin aus Weißrussland am Fairyland Beach, aber ich finds immer blöd, wenn man keine Quellen dafür angeben kann. Nicht alles findet seinen Weg in verlinkbare Zeitungsartikel. Screenshots oder abfotografierte Zeitungsartikel kann man ohne Folgen für sich oder das Forum befürchten zu müssen ja nicht mehr einstellen.

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Anubis » 24 Nov 2019 12:43

Ja, das hatte ich auch gelesen. Eher untypisch für so ein Inselparadies. Vielleicht geht es den Leuten zu gut und sie kommen auf komische Ideen?
Mahé. Praslin. Silhouette. La Digue. Bird. Cerf. Sea Shell. Maya's Dugong. Life is a journey and experience is more valuable than money.

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse » 25 Nov 2019 08:01

Anubis hat geschrieben:
24 Nov 2019 12:43
Ja, das hatte ich auch gelesen. Eher untypisch für so ein Inselparadies. Vielleicht geht es den Leuten zu gut und sie kommen auf komische Ideen?
Wie jetzt? Meintest Du nicht neulich noch, das läge nur an der schlechten Erziehung? :wink:

So viele Insel"paradiese", wie Du nach eigener Aussage schon bereist haben willst, wenn Du da den Kopf auch über Wasser gekriegt und die Augen offen gehalten hast, solltest Du doch wissen, wie es dort zugeht.

Man kann halt nach vielen Dingen süchtig werden, manche nach Phrasenbingo... :lol:

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Klara » 25 Nov 2019 09:26

Suse hat geschrieben:
25 Nov 2019 08:01
Man kann halt nach vielen Dingen süchtig werden, manche nach Phrasenbingo... :lol:
Tja, die Palette der nichtsubstanzgebundenen Abhängigkeiten ist riesig :mrgreen:
LG
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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von Suse » 09 Jan 2020 10:48

La Digue im 3. Jahrtausend oder: Wo Bäume das Drogenproblem ausbaden müssen:

Bild

Wer das auf dem kleinen Bild nicht erkennt (in Originalgröße ist die Qualität des Screenshots leider saumäßig, aber vielleicht gibt's morgen schon einen verlinkbaren Zeitungsartikel dazu): Der Stumpf ist der Rest des Baums an der Jetty von La Digue. Ich glaube, jeder hier kennt ihn. Weil der Ort ein zentraler Platz war, an dem Einheimische und Touristen zusammenkamen, wurde dort natürlich auch mit verbotenen Substanzen gehandelt. Deshalb mußte der Baum weg. Nicht die Drogenhändler. Der Baum liegt zwar quasi direkt gegenüber der Polizeistation von La Digue, aber man hielt es wohl für einfacher, ihn zu fällen. Das wird die Drogenprobleme auf La Digue jetzt umgehend lösen, da bin ich sicher. :cry:

Der Baum ist übrigens ein eigentlich per Gesetz geschützter Badamier gewesen. Aber aus staatswichtigen Gründen kann man sowas schon mal umgehen. I)

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Re: Die Seychellen im 3. Jahrtausend

Beitrag von foto-k10 » 09 Jan 2020 11:22

Mir wurde 2009 im Witwenreservat gesagt, dass Badamier und Takamaka die beiden Baumarten sind, in den der Seychellen-Fliegenschnäpper nach Insekten sucht und sein Nest baut. Von daher zeugt das "auf Stump setzen" eine Badamierbaumes auf La Digue von einem besonderen Maß an Intelligenz.

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