Planänderung: Oktober zu März bis April

Alles rund um die Seychellen
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Fabian.B
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Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Fabian.B » 30 Aug 2020 19:56

Hallo liebe Seychellen-Profis,

Da dank der wiedereingeführten Zwangsquarantäne in Deutschland und der zusätzlich auch nicht gerade hilfreichen neuesten Maßnahmen der Seychellen (z.B. Änderung des Testalters von 72 Std. auf 48 Std. und vllt. bald sogar Quarantäne+erneutem Test nach 4 Tagen vor Ort?), bin ich nun gezwungen meine ursprünglich für Oktober geplante Reise zu verschieben. Man kann sich halt leider auch nicht wirklich drauf verlassen, dass sich bei den Einreisebestimmungen der Seychellen nicht plötzlich irgendetwas ändert. Das Ganze wirkt einfach sehr chaotisch..

Ich möchte die Reise aber nicht gerne um ein ganzes Jahr verschieben, deswegen wäre die nächstmögliche Zeit, die Osterferien. So eine offizielle Ferienzeit hätte ich am liebsten vermieden, aber da meine Holde wegen ihrer Ausbildung angehalten ist, in den Ferien Urlaub zu nehmen, geht es leider nicht anders.

Ich hoffe jetzt auf ein paar Tipps von den Profis hier
! :wink:

Der Zeitraum für unsere erste Seychellenreise wäre also voraussichtlich Ende März bis Mitte April, falls sich bis dahin hoffentlich wieder alles etwas beruhigt hat mit dem Virus. Ein wichtiges Ziel wäre für mich persönlich die Anse Lazio, an der ich gerne mindestens 2 Tage verbringen möchte. Zusätzlich würde ich gerne auf Praslin mindestens einmal jeweils zur Anse Boudin und zur Anse Georgette.

Wäre Schwimmen und Schnorcheln zu der Zeit dort gut möglich? Wie sieht es mit Wellengang oder Seegras aus? Gibt es die Chance, dass da gerade der Monsumwechsel ist?

Auch möchte ich auf La Digue gerne mindestens einmal zur Anse Source d'Argent. Ansonsten wären wir flexibel, was die Auswahl der Strände angeht, egal ob Praslin oder La Digue.

Vor Ort wären wir in dem Zeitraum effektiv (ohne Anreise- oder Abreisetag) 15 Tage. Auf einen Mietwagen würde ich gerne verzichten. Der Linksverkehr und Videos auf Youtube von den teilweise engen Straßen (Praslin) und dem vielen Verkehr (Mahé) schrecken mich schon stark ab. Entspanntes Fahren sähe jedenfalls für mich persönlich anders aus und würde mich nur stressen, was im Urlaub natürlich blöd wär. Habe kein Problem den Bus zu nehmen (wenn es denn dann wieder erlaubt ist für Touris) oder extra fürs Taxi zu zahlen.

Bei der Aufteilung der Tage dachte ich an 7 Tage La Digue, 5 Tage Praslin und 3 Tage Mahé...Aber empfiehlt sich Mahé überhaupt ohne Mietwagen? Ich weiß, ist eigentlich schwierig, aber falls doch, wo könnte man auf Mahé am besten unterkommen, wo gute und vielleicht auch ruhigere Strände zum Schwimmen in direkter Nähe sind, die gleichzeitig, von der Unterkunft aus, schnell mit Taxi, Bus oder gar zu Fuß schnell erreichbar sind? Am besten wär ja zum Beispiel auch ein guter Schnorchel-Strand fast direkt vor der Haustür. Das Selbe gilt auch für Restaurants/Snackbars.

Vielen Dank im Voraus für mögliche Antworten! :-)

LG

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 30 Aug 2020 21:30

Monsunwechsel März - April könnte passen.
Wird aber nicht jedes Jahr identisch sein.

Ob man nächstes Jahr wieder Bus fahren darf, weiß niemand. Dann wäre es auf Praslin egal, wo Du wohnst, solange Du bis zur Anse Boudin (um zur Anse Lazio zu laufen) nicht umsteigen musst. Es dauert nur etwas länger. Bei Taxinutzung solltest Du schon darauf achten, die Fahrstrecke zu minimieren.

Die Frage mit dem Seegras müsstest Du eigentlich selber beantworten können ...

3 Tage Mahé?
Lohnt sich das überhaupt?

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Fabian.B
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Fabian.B » 30 Aug 2020 21:55

foto-k10 hat geschrieben:
30 Aug 2020 21:30
Monsunwechsel März - April könnte passen.
Wird aber nicht jedes Jahr identisch sein.

Ob man nächstes Jahr wieder Bus fahren darf, weiß niemand. Dann wäre es auf Praslin egal, wo Du wohnst, solange Du bis zur Anse Boudin (um zur Anse Lazio zu laufen) nicht umsteigen musst. Es dauert nur etwas länger. Bei Taxinutzung solltest Du schon darauf achten, die Fahrstrecke zu minimieren.

Die Frage mit dem Seegras müsstest Du eigentlich selber beantworten können ...

3 Tage Mahé?
Lohnt sich das überhaupt?
Vielen Dank für die Antwort! :D

Hoffe sehr, dass es mit dem Monsunwechsel klappt.

Das mit den 3 Tagen Mahé ist ja die Frage.
Kann man die Insel ohne Mietwagen in dieser Zeit grob kennenlernen oder wäre es empfehlenswerter, weil kein Mietwagen, die 3 Tage woanders zu verbringen? Wir müssen auf Mahé aber nicht zwingend alles sehen bzw. überall gewesen sein. Das kann man sich auch noch für eine eventuelle zweite Reise aufheben! :wink:

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 30 Aug 2020 22:23

Fabian.B hat geschrieben:
30 Aug 2020 21:55
Das mit den 3 Tagen Mahé ist ja die Frage.
Kann man die Insel ohne Mietwagen in dieser Zeit grob kennenlernen oder wäre es empfehlenswerter, weil kein Mietwagen, die 3 Tage woanders zu verbringen?
Grob geht immer, maximal groß wäre es, nur den Flughafen von Mahé gesehen zu haben.

Ich würde sagen: eine zweite Reise nur Mahé kann man machen.
Ob Du das auch sagen kannst, musst Du selbst entscheiden.
Wie wäre es mit einem Reiseführer und erst mal aussuchen, was Dir auf Mahé interessieren könnte?

Alternative 1: die 3 Tage auf Praslin und La Digue verteilen.
Alternative 2: die 3 Tage auf Cerf verbringen - dichter am Flughafen dran. Je nachdem wie die Fähren fahren und der Flieger abhebt, musst Du evtl die letzte Nacht in Flughafennähe verbringen.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von mr.minolta » 31 Aug 2020 00:08

Fabian.B hat geschrieben:
30 Aug 2020 19:56
Das Ganze wirkt einfach sehr chaotisch..
Und das wird es wohl auch bleiben...

Du wirst auch im März mit denselben oder ähnlichen Problemen rechnen müssen, vielleicht sogar noch in Jahren. Derzeit eine Fernreise zu planen, macht einfach keinen Spaß, aber sollte Dich das alles nicht davon abhalten, würde ich solche Details wie Seegras und Wellengang mal vergessen und froh sein, wenn es denn am Ende überhaupt klappen sollte, ein Covidtest- und Quarantänefestival auf den Inseln feiern zu dürfen. :wink:

Deine Überzeugung, Veranstalterbuchungen zu verweigern, erschwert das Ganze unnötigerweise noch enorm und dasselbe gilt für den auf den Seychellen überflüssigen Wunsch, sich selbst versorgen zu wollen. Dazu hatten wir hier schon etliche Diskussionen, deshalb nur so viel: Du sparst damit kein Geld, bringst Dich um die interessante Erfahrung der landestypischen Küche und vergeudest einen Großteil Deiner knapp bemessenen Zeit mit Planung, Einkauf, Transport, Zubereitung und Spülen. Auf diesen Inseln kann man mit Selbstversorgung nur verlieren, glaub es mir!

Zu Deinen Fragen zwei konkrete Tips:

- 15 Aufenthaltstage für drei Inseln sind sehr ungünstig. Kaum bist Du da, mußt Du schon wieder weg und durch die vielen Transfers geht viel Zeit verloren. Beschränke Dich auf zwei Inseln oder verlängere den Aufenthalt.

- Mahé ohne Mietwagen geht gar nicht.
Wir werden alle sterben.

Nicht an Corona, sondern an der Dummheit der Politik.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 31 Aug 2020 08:05

Der Drops ist geluscht - nachdem Fabian die Flüge bereits gebucht und bestenfalls umgebucht bekommt, ist es wenig sinnvoll auf eine Pauschalreise umzuschwenken. Jedesmal wenn der Reiseveranstalter etwas umbuchen muss, müsste Fabian beim Flug nachziehen.

Frühstück selber machen und dann Geschirr spülen habe ich zu Hause, im Urlaub möchte ich mich an einen gedeckten Tisch setzen. Der Preisnachlass für selfcatering müsste schon deutlich sein oder die Lage einer Unterkunft so perfekt, dass ich mich darauf einlasse. Trotzdem kann man natürlich zum Abendessen ein Restaurant aufsuchen. Wobei man dann wieder im Dunkeln unterwegs ist mit Geld in der Tasche ...

Die Zeiten sind vorbei, da Klaus im Calou mit der Schiffsglocke zum Abendessen geläutet und - nachdem die Gäste am langen Tisch Platz genommen hatten - die Speisen aufgezählt hat abgeschlossen mit den Worten "und dazu den Premium-Basmatireise". In einem Restaurant wird man solches nicht erleben. Wobei der Besuch im "Tante Mimi" auch schön war - auch das gibt es nicht mehr. :(

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Suse » 31 Aug 2020 10:42

Ich schließe mich mr.minolta an und hab nur noch was zu ergänzen für den Fall, daß Ihr an der Drei-Insel-Variante festhalten wollt.

Es ist wirklich unpraktisch bis eigentlich fast unmöglich, Mahé in kurzer Zeit ohne Mietwagen kennenlernen zu wollen. Das kann man machen, wenn man Bus fahren darf und bereit ist, auch mal längere Strecken zu Fuß zu gehen, dann braucht man aber mehr als drei Tage. Wenn Ihr also unbedingt auch ein paar Tage auf Mahé einschieben wollt, empfehle ich eine Unterkunft am Beau Vallon und ich würde den Aufenthalt so legen, daß ein Mittwoch dabei ist, damit ihr den Markt am Strand miterleben könnt. Es gibt dort eine große Auswahl an Unterkünften in allen Preislagen und Varianten, auch Self Catering. Der Süden von Mahé ist relativ unerschlossen, vor allem, wenn man sich selbst versorgen will.

Bedenken muß man allerdings, daß im April noch locker Nordwestmonsun herrschen kann. Beau Vallon liegt in nordwestlicher Ausrichtung, das bedeutet, daß auch an diesem Strand, der allgemein immer als der Badestrand der Seychellen beworben wird, fiese, sogar ganz besonders fiese Unterströmungen herrschen können. Man muß dann wirklich so vernünftig sein und nicht schwimmen gehen, wenn die Locals einem das sagen.

Wenn Du Dir mal eine Karte der Seychellen anguckst, wirst Du sehen, daß die Anse Georgette genauso liegt wie der Beau Vallon. Da gilt dann also das selbe.

Da ich Deinen Beiträgen entnehme, daß Euch Mahé am wenigsten reizt, würde ich das einfach streichen und den Aufenthalt auf La Digue und Praslin verlängern. Kann natürlich sein, daß Ihr zu den Leuten gehört, denen La Digue dann nicht gefällt, weil Du ja auch mehrfach betont hast, daß Du so allergisch gegen Menschenmassen bist. Aber in Coronazeiten, die vermutlich nächstes Frühjahr nicht vollständig vorüber sein werden, ist La Digue einfach am leichtesten kennenzulernen. Fahrradfahren kann man auch ohne Maske.

Da Du so betont hast, wenigstens einmal an die Source d'Argent zu wollen, da kannst Du jeden Tag hingehen, wenn Du willst, macht sogar Sinn, denn ab dem dritten Besuch ist der Eintritt kostenlos. An der Source muß Dich der Monsun oder die Monsunwechselzeit nicht jucken, die hat ein vorgelagertes Riff.
Wenn Du keine Kokosmilch hast, machste einfach normales Wasser.
- Grubi -

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Fabian.B
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Fabian.B » 31 Aug 2020 19:05

Erst einmal vielen Dank für eure Antworten! :wink:
foto-k10 hat geschrieben:
30 Aug 2020 22:23

Alternative 1: die 3 Tage auf Praslin und La Digue verteilen.
Alternative 2: die 3 Tage auf Cerf verbringen - dichter am Flughafen dran. Je nachdem wie die Fähren fahren und der Flieger abhebt, musst Du evtl die letzte Nacht in Flughafennähe verbringen.
Lohnt sich Cerf denn ? Habe bei so einiges schlechtes gelesen über die Insel und die Hotelanlagen dort. U.a. hier: https://www.holidaycheck.de/hr/bewertun ... sort/worst
mr.minolta hat geschrieben:
31 Aug 2020 00:08
Und das wird es wohl auch bleiben...

Du wirst auch im März mit denselben oder ähnlichen Problemen rechnen müssen, vielleicht sogar noch in Jahren. Derzeit eine Fernreise zu planen, macht einfach keinen Spaß, aber sollte Dich das alles nicht davon abhalten, würde ich solche Details wie Seegras und Wellengang mal vergessen und froh sein, wenn es denn am Ende überhaupt klappen sollte, ein Covidtest- und Quarantänefestival auf den Inseln feiern zu dürfen. :wink:
Ja, im Moment macht es wirklich keinen Spaß. Auch wenn wir noch Jahre oder vllt. sogar für immer mit dem Virus zu tun haben müssen, glaube ich, dass man irgendwann wieder halbwegs zur Normalität zurückkommen und sich halt entsprechend anpassen muss. Meine Hoffnung ist, dass sich das die Traum-Destinationen dieser Welt ebenfalls denken. Irgendwann brauchen auch die Seychellen wieder mehr Touristen im Land.

Würde aber trotzdem, bis sich alles nicht wieder etwas beruhigt hat, keine weitere Fernreise buchen. An der geplanten Seychellen-Reise möchte ich aber dennoch gerne erstmal festhalten. Dafür bin ich jetzt zu scharf drauf bzw. hab mich schon zu viel damit in den letzten Wochen beschäftigt, um das einfach aufzugeben! :lol:

mr.minolta hat geschrieben:
31 Aug 2020 00:08
Zu Deinen Fragen zwei konkrete Tips:
- 15 Aufenthaltstage für drei Inseln sind sehr ungünstig. Kaum bist Du da, mußt Du schon wieder weg und durch die vielen Transfers geht viel Zeit verloren. Beschränke Dich auf zwei Inseln oder verlängere den Aufenthalt.

- Mahé ohne Mietwagen geht gar nicht.
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 10:42
Ich schließe mich mr.minolta an und hab nur noch was zu ergänzen für den Fall, daß Ihr an der Drei-Insel-Variante festhalten wollt.

Es ist wirklich unpraktisch bis eigentlich fast unmöglich, Mahé in kurzer Zeit ohne Mietwagen kennenlernen zu wollen...
Ok, das habe ich mir schon fast gedacht. Dann bleiben wir lieber auf Praslin und La Digue und verbringen nur den letzten Tag vor Abflug auf Mahé.
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 10:42
Bedenken muß man allerdings, daß im April noch locker Nordwestmonsun herrschen kann. Beau Vallon liegt in nordwestlicher Ausrichtung, das bedeutet, daß auch an diesem Strand, der allgemein immer als der Badestrand der Seychellen beworben wird, fiese, sogar ganz besonders fiese Unterströmungen herrschen können. Man muß dann wirklich so vernünftig sein und nicht schwimmen gehen, wenn die Locals einem das sagen.

Wenn Du Dir mal eine Karte der Seychellen anguckst, wirst Du sehen, daß die Anse Georgette genauso liegt wie der Beau Vallon. Da gilt dann also das selbe.
Gilt das dann mit den Unterströmungen auch für die Anse Lazio? Gibt es bei Nordwestmonsum so starken Wellgang, dass man dort nicht mehr schwimmen gehen kann oder ist das nur an windigen Tagen so?
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 10:42
Kann natürlich sein, daß Ihr zu den Leuten gehört, denen La Digue dann nicht gefällt, weil Du ja auch mehrfach betont hast, daß Du so allergisch gegen Menschenmassen bist. Aber in Coronazeiten, die vermutlich nächstes Frühjahr nicht vollständig vorüber sein werden, ist La Digue einfach am leichtesten kennenzulernen. Fahrradfahren kann man auch ohne Maske.

Da Du so betont hast, wenigstens einmal an die Source d'Argent zu wollen, da kannst Du jeden Tag hingehen, wenn Du willst, macht sogar Sinn, denn ab dem dritten Besuch ist der Eintritt kostenlos. An der Source muß Dich der Monsun oder die Monsunwechselzeit nicht jucken, die hat ein vorgelagertes Riff.
Hab ja hier schon einiges darüber gelesen (unter anderem auch Erfahrungsberichte von dir), aber wie kann man sich das vorstellen? Voll für Seychellenverhältnisse oder schon Menschenmassen wie am Ballermann? Also wie sieht das aus? Massen an Fahrradfahrern, wo man nur hinsieht? Überfüllte Strände? Gab es denn vor Corona trotzdem Bereiche auf der Insel, wo man eher für sich sein und die Ruhe genießen konnte?

Wir sind absolute Frühaufsteher. Wir würden dann einfach den Strand wechseln, sobald es uns irgendwo zu viele Menschen werden. Deswegen wären potentielle Ausweichmöglichkeiten gut. Gibt es sowas auf der relativ kleinen Insel?

und vielen Dank für den Tipp mit dem kostenlos Eintritt! :wink:
foto-k10 hat geschrieben:
31 Aug 2020 08:05
Frühstück selber machen und dann Geschirr spülen habe ich zu Hause, im Urlaub möchte ich mich an einen gedeckten Tisch setzen. Der Preisnachlass für selfcatering müsste schon deutlich sein oder die Lage einer Unterkunft so perfekt, dass ich mich darauf einlasse. Trotzdem kann man natürlich zum Abendessen ein Restaurant aufsuchen. Wobei man dann wieder im Dunkeln unterwegs ist mit Geld in der Tasche ...
Das empfinde ich als gar nicht so schlimm. Wir sind, wie gesagt, im Urlaub absolute Frühsaufsteher und meist schon unterwegs bevor das Frühstücksbuffet angeboten wird. Sich bisschen Brot, Butter und Belag im Supermarkt zu kaufen, ist eigentlich kein Problem. Dann hat man auch was für unterwegs. Nachmittags oder abends kann man ja dann essen gehen. : )

Ist es denn wirklich so gefährlich im Dunkeln unterwegs zu sein? Auch auf La Digue?

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 31 Aug 2020 21:11

Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 19:05
Lohnt sich Cerf denn ? Habe bei so einiges schlechtes gelesen über die Insel und die Hotelanlagen dort. U.a. hier: https://www.holidaycheck.de/hr/bewertun ... sort/worst
1. Ich schrieb Dir: "mach Dir Gedanken um die Rückflugzeit und die Fahrpläne der Fähren ..."
2. Cerf bedeutet, dass Du mitten im Marine-Nationalpark bist. Du willst doch schnorcheln?
3. Cerf hat mehr als nur ein Hotel.
4. Ich habe den Eintrag gelesen. Für den Empfang am Flughafen ist der Reiseveranstalter zuständig, so ein merkwürdiger Empfang wie der geschilderte ist nicht Fehler des Hotels. Üblichwerweise ist der Veranstalter auch für die Fahrt vom Flughafen nach Eden Island zuständig, es sei denn, der Tourist wollte das lieber selber organisieren.
5. Wenn ich morgens um 7 Uhr am Flughafen ankomme, bin ich i.a. um 9 Uhr fertig und der Fahrer bringt mich zum Fährhafen. Die erste Fähre nach Praslin geht nun mal erst um 10:30 Uhr, also muss ich warten. Mit den Booten von Eden Island nach Cerf ist es genauso. Und wie soll das Personal sonst nach Cerf kommen, wen nicht mit dem Boot? Schwimmen???
6. Dunkel erinnere ich mich, dass eines der Hotels renoviert wurde. Und ein Reiseveranstalter hat auf seiner Homepage darauf hingewiesen und Kunden, die trotzdem übernachten wollen, einen Rabatt eingeräumt. Wer tagsüber unterwegs ist, den stört möglicherweise der Baulärm nicht. Aber war das 2017?
7. Mit einem Kanu kann man kentern. Das hängt eher vom Wellengang ab und welche Richtung man einschlägt. Und "mit dem Kanu abgesoffen"? War es leck? Warum haben die Leute nicht rechtzeitig ihre Taucherbrillen in die Hand genommen? Kommt man mit einem lecken Kanu so weit ins tiefe Wasser, dass man seine Taucherbrille nicht mehr in die Hand bekommt?

Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 19:05
Gilt das dann mit den Unterströmungen auch für die Anse Lazio? Gibt es bei Nordwestmonsum so starken Wellgang, dass man dort nicht mehr schwimmen gehen kann oder ist das nur an windigen Tagen so?
Unterströmungen sind erstmal ganz normal. Das Wasser, dass durch Wellen an den Strand kommt, muss irgendwo zurück. Wenn Du bis zu den Knien im Wasser bist, wirst Du merken, dass an Deinen Füßen das Wasser quasi direkt über Grund zurückläuft.

Der Rest ist eine Sache des gesunden Menschenverstandes: Ist es windig? Sind die Wellen kräftig? Im Zweifelsfall geht man nicht ins Wasser!
Ich habe die Anse Lazio in mehreren Jahren im März bisher so erlebt, dass ich baden konnte. Wellen waren natürlich vorhanden, manche waren auch so, dass ich mich umgedreht habe, um das Wasser nicht ins Gesicht zu bekommen. Aber niemand kann Dir garantieren, dass es im März 2021 auch so ist.

Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 19:05
Ist es denn wirklich so gefährlich im Dunkeln unterwegs zu sein? Auch auf La Digue?
Bislang waren die größte Gefahr Einheimische auf Fahrrädern ohne Licht.
Und warum soll ich mir ein Restaurant suchen, wenn die Chefin vom Gästehaus eine gute Köchin ist? Wegen des tollen Ambiente im Tarossa oder im Jules? :lol:

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Suse » 31 Aug 2020 23:06

Verhältnisse wie am "Ballermann" hast Du auf den Seychellen nirgends. Aber wenn Du die Inseln von früher kennst oder Dir aufgrund falscher Berichterstattung ein falsches Bild machst, dann ist es (wenn nicht gerade Coronapandemie ist) schon ziemlich voll auf La Digue. Vor allem die Straßen, die ja nicht zum Fahrradfahren gedacht sind. Links neben Dir ist ein tiefer Abwassergraben und von hinten kommen lautlos die Elektromobile heran. Laß Dir niemals einfallen, einen langsameren Radler einfach so ohne Schulterblick zu überholen, weil Du denkst, ach, hier ist ja eine einsame Tropeninsel, was soll da schon von hinten kommen... Du wirst dich wundern! :lol:

Die volleren Strände kann man umgehen, vor allem, wenn man Frühaufsteher ist. Von der Grand Anse führt ein Weg durch die Felsen, ist mit ein bißchen Klettern verbunden, aber ohne Absturzgefahr und auch ohne großes Risiko, sich zu verlaufen, der führt an die zwei sich anschließenden Strände, Petite Anse und Anse Cocos. Vor allem an der Cocos werdet Ihr morgens sehr wahrscheinlich allein sein. Es gibt da aber keinen Schatten und schwimmen sollte man möglichst nur mit Vorsicht oder eher gar nicht, je nach Jahreszeit. Da muß man wirklich aufpassen.

Ansonsten gibts ja auch noch die Möglichkeit, Wanderungen zu machen, da müßt Ihr aber, wenn Ihr was Geführtes machen wollt, den richtigen Guide nehmen. Es gibt welche, die gehen mit so großen Gruppen, das ist eine richtige Völkerwanderung. Ich sag jetzt mal keine Namen, kann man hier im Forum recherchieren.

Wenn Ihr wirklich immer abends Essen gehen wollt, würde ich einen Abend im Restaurant Belle Vue essen, das ist oben auf dem Berg, der La Digue überragt, da holen die Euch auch mit dem Taxi ab, das ist im Dinnerpreis inbegriffen. Ist nicht ganz billig, aber lohnt sich wirklich, man hat eine tolle Aussicht da oben und das Essen ist lecker.

Wegen der Lazio würde ich mir nicht allzuviele Sorgen machen, die Lazio ist so nach Norden ausgerichtet, da sind eher selten Strömungen. Und selbst wenn, dann ist ja da noch das Hainetz, da kannst Du Dich dann dran festhalten, wenns Dich abtreibt. :wink: Ok, das ist eigentlich nicht witzig, sollte Dich auch nur vorwarnen, die Lazio ist nicht so idyllisch, wie man immer meint, ist auch meistens recht voll dort. Die Georgette soll tausendmal schöner sein, ich war da noch nie, ich langweil mich immer schnell an Stränden, an denen ich nicht schwimmen kann. Die Lazio ist toll zum Schwimmen und zum Schnorcheln. Die Anse Source d'Argent wird Euch sowieso umhauen, egal, wie voll es dort sein wird, der Strand ist so wunderschön, ist mein Lieblingsstrand auf den Seychellen, also von allen Inseln, die ich kenne.

Jetzt hab ich aber mal eine Frage. Wenn Ihr jetzt wie geplant geflogen wärt, wo hättet Ihr eigentlich Euren Test machen lassen? Wärt Ihr über Frankfurt geflogen und hättet Ihr Euch dann bei Centogene testen lassen, oder wo? Welche Möglichkeiten hat man eigentlich überhaupt noch außer bei Centogene? Alle anderen Testzentren an Flughäfen testen doch wohl ausschließlich Rückkehrer. In Berlin finde ich überhaupt nix, wo man einen Test vor Urlaubsreise machen lassen könnte. Ich gucke von meinem Büro aus direkt auf ein Testzentrum, aber wie alle anderen auch ist das nur für Personen, die nachweislich Kontakt mit einem Infizierten hatten oder für medizinisches Personal. Und mit 72 bzw. 48 Stunden-Frist braucht man denen sowieso nicht zu kommen.

Edit: Grad gefunden, in München gibts auch ein Testzentrum, das Ausreisende testet. Aber in Berlin find ich immer noch nix. Hier werden nur Rückkehrer getestet. I)
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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Fabian.B » 31 Aug 2020 23:42

foto-k10 hat geschrieben:
31 Aug 2020 21:11
...
2. Cerf bedeutet, dass Du mitten im Marine-Nationalpark bist. Du willst doch schnorcheln?
3. Cerf hat mehr als nur ein Hotel.
...
Auch wenn einige deiner Argumente einleuchtend sind, ich kann da schon mitfühlen mit manchen Gästen.

Hat denn schon jemand hier in einem Hotel auf Cerf übernachtet? Irgendwelche Empfehlungen?
und kann man da wirklich so gut schnorcheln? Dann wärs ja wirklich ein interessantes Ziel.
Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 19:05

Unterströmungen sind erstmal ganz normal. Das Wasser, dass durch Wellen an den Strand kommt, muss irgendwo zurück. Wenn Du bis zu den Knien im Wasser bist, wirst Du merken, dass an Deinen Füßen das Wasser quasi direkt über Grund zurückläuft.

Der Rest ist eine Sache des gesunden Menschenverstandes: Ist es windig? Sind die Wellen kräftig? Im Zweifelsfall geht man nicht ins Wasser!
Ich habe die Anse Lazio in mehreren Jahren im März bisher so erlebt, dass ich baden konnte. Wellen waren natürlich vorhanden, manche waren auch so, dass ich mich umgedreht habe, um das Wasser nicht ins Gesicht zu bekommen. Aber niemand kann Dir garantieren, dass es im März 2021 auch so ist.
Das mit den Unterströmungen ist mir schon klar. :wink: Die Rede ist ja von gefährlichen Strömungen.
Na dann scheints ja wirklich noch in Ordnung zu sein im März. Hauptsache man kann ins Wasser.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von Fabian.B » 01 Sep 2020 00:13

Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Verhältnisse wie am "Ballermann" hast Du auf den Seychellen nirgends. Aber wenn Du die Inseln von früher kennst oder Dir aufgrund falscher Berichterstattung ein falsches Bild machst, dann ist es (wenn nicht gerade Coronapandemie ist) schon ziemlich voll auf La Digue. Vor allem die Straßen, die ja nicht zum Fahrradfahren gedacht sind. Links neben Dir ist ein tiefer Abwassergraben und von hinten kommen lautlos die Elektromobile heran. Laß Dir niemals einfallen, einen langsameren Radler einfach so ohne Schulterblick zu überholen, weil Du denkst, ach, hier ist ja eine einsame Tropeninsel, was soll da schon von hinten kommen... Du wirst dich wundern! :lol:
Danke für die Warnung! :lol: Werd's auf jeden Fall im Hinterkopf behalten!

Kann mir schon vorstellen, wie das für jemanden sein muss, der die Seychellen noch von früher kennt. Selbst ich werd ja schon melancholisch, wenn ich hier die Vergleiche von den Bildern aus den 90ern zu heute sehe.
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Die volleren Strände kann man umgehen, vor allem, wenn man Frühaufsteher ist. Von der Grand Anse führt ein Weg durch die Felsen, ist mit ein bißchen Klettern verbunden, aber ohne Absturzgefahr und auch ohne großes Risiko, sich zu verlaufen, der führt an die zwei sich anschließenden Strände, Petite Anse und Anse Cocos. Vor allem an der Cocos werdet Ihr morgens sehr wahrscheinlich allein sein. Es gibt da aber keinen Schatten und schwimmen sollte man möglichst nur mit Vorsicht oder eher gar nicht, je nach Jahreszeit. Da muß man wirklich aufpassen.
Im Naturalpool an der Cocos kann man aber jeder Zeit schwimmen, oder?

Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Ansonsten gibts ja auch noch die Möglichkeit, Wanderungen zu machen, da müßt Ihr aber, wenn Ihr was Geführtes machen wollt, den richtigen Guide nehmen. Es gibt welche, die gehen mit so großen Gruppen, das ist eine richtige Völkerwanderung. Ich sag jetzt mal keine Namen, kann man hier im Forum recherchieren.
Wir lieben zwar wandern, gerne auch mal anspruchsvoller, aber Wanderungen mit Guide sind für uns eigentlich nix. Da versuchen wir uns dann lieber selbst an "einfacheren" Wanderungen auf La Digue oder Praslin, sofern der Weg halbwegs befestigt ist und man sich nicht verlaufen kann. Hab ja hier schon so einige Horrorgeschichten gelesen.
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Wenn Ihr wirklich immer abends Essen gehen wollt, würde ich einen Abend im Restaurant Belle Vue essen, das ist oben auf dem Berg, der La Digue überragt, da holen die Euch auch mit dem Taxi ab, das ist im Dinnerpreis inbegriffen. Ist nicht ganz billig, aber lohnt sich wirklich, man hat eine tolle Aussicht da oben und das Essen ist lecker.
Danke für den Tipp! Das machen wir bestimmt mal.
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Wegen der Lazio würde ich mir nicht allzuviele Sorgen machen, die Lazio ist so nach Norden ausgerichtet, da sind eher selten Strömungen. Und selbst wenn, dann ist ja da noch das Hainetz, da kannst Du Dich dann dran festhalten, wenns Dich abtreibt. :wink: Ok, das ist eigentlich nicht witzig, sollte Dich auch nur vorwarnen, die Lazio ist nicht so idyllisch, wie man immer meint, ist auch meistens recht voll dort. Die Georgette soll tausendmal schöner sein, ich war da noch nie, ich langweil mich immer schnell an Stränden, an denen ich nicht schwimmen kann. Die Lazio ist toll zum Schwimmen und zum Schnorcheln. Die Anse Source d'Argent wird Euch sowieso umhauen, egal, wie voll es dort sein wird, der Strand ist so wunderschön, ist mein Lieblingsstrand auf den Seychellen, also von allen Inseln, die ich kenne.
Sind die Netze auch in der Nähe der Felsen an der Lazio? Hatte gelesen, dass man da am besten schnorcheln kann.
& ja, bin wirklich sehr gespannt auf die Anse Source d'Argent! Kanns kaum erwarten. :)
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Jetzt hab ich aber mal eine Frage. Wenn Ihr jetzt wie geplant geflogen wärt, wo hättet Ihr eigentlich Euren Test machen lassen? Wärt Ihr über Frankfurt geflogen und hättet Ihr Euch dann bei Centogene testen lassen, oder wo? Welche Möglichkeiten hat man eigentlich überhaupt noch außer bei Centogene? Alle anderen Testzentren an Flughäfen testen doch wohl ausschließlich Rückkehrer. In Berlin finde ich überhaupt nix, wo man einen Test vor Urlaubsreise machen lassen könnte. Ich gucke von meinem Büro aus direkt auf ein Testzentrum, aber wie alle anderen auch ist das nur für Personen, die nachweislich Kontakt mit einem Infizierten hatten oder für medizinisches Personal. Und mit 72 bzw. 48 Stunden-Frist braucht man denen sowieso nicht zu kommen.
Es gibt in Berlin spezielle Arztpraxen, bei denen man sich testen lassen kann. Hier die Liste: https://www.kvberlin.de/30patienten/39c ... index.html
Außerdem kann man sich als Erzieher*in oder Lehrer*in, jeder Zeit, sofern symptomfrei, kostenlos testen lassen. :D Das hätten wir dann wahrscheinlich genutzt.
Weitere Infos zu den Testmöglichkeiten in Berlin gibts hier: https://www.berlin.de/corona/untersuchungsstellen/

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von mr.minolta » 01 Sep 2020 01:36

Fabian.B hat geschrieben:
01 Sep 2020 00:13
Im Naturalpool an der Cocos kann man aber jeder Zeit schwimmen, oder?
Das kann man, nur bei Flut kann es sehr bewegt sein.

mr.minolta hat geschrieben:
26 Nov 2017 00:41
mr.minolta hat geschrieben:Felsenpool Anse Cocos
Da wir den natürlichen Felsenpool der Anse Cocos immer wieder als die sichere Enklave der Ostküste empfehlen, möchte ich auch das mal etwas relativieren. :wink:

Natürlich bleibt es dabei, daß man hier nicht von einer Strömung herausgetragen werden kann. Bei auflaufender Flut sollte man aber trotzdem vorsichtig sein, da sich teilweise gewaltige Wellen an der Stirnseite des Beckens brechen können. Manchmal steigt das Wasser im Pool rasant an und überschwemmt die Umrandung. Es ist dann sehr bewegt und wild darin, man wird ordentlich durchgeschüttelt. Abstand zu den Felsen zu halten, ist ratsam:


Bild
(Video-Screenshot)

Sind die Netze auch in der Nähe der Felsen an der Lazio?
Nein, das Netz liegt vorne im Bereich der überfüllten Strandrestaurants. Und Suse hat das ironisch gemeint. Es hat rein gar keine Funktion, es soll nur psychologisch wirksam sein. Weder schützt es vor Haien, noch vor Strömungen oder Wellen.

mr.minolta hat geschrieben:
22 Nov 2017 14:26
Bild
Wir werden alle sterben.

Nicht an Corona, sondern an der Dummheit der Politik.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 01 Sep 2020 07:35

Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:42
foto-k10 hat geschrieben:
31 Aug 2020 21:11
...
2. Cerf bedeutet, dass Du mitten im Marine-Nationalpark bist. Du willst doch schnorcheln?
3. Cerf hat mehr als nur ein Hotel.
...
Auch wenn einige deiner Argumente einleuchtend sind, ich kann da schon mitfühlen mit manchen Gästen.
Jedes Hotel ist direkt nach der Eröffnung, nach einer Renorierung oder unter neuem Management "in Topform". In der Nähe von salzhaltigen Wasser und bei tropischen Temperaturen verrottet die Bausubstanz schneller als hier in Deutschland. Wenn man Bewertungen liest, fängt man sinnvollerweise mit den aktuellsten an. Man achtet auf den Schreibstil, ob da jemand "über den Klee lobt" oder sich auskotzen will. Aus der Summe dessen, was man gelesen hat, macht man sich ein Bild über die Unterkunft. Als Pauschalurlauber kann man auch seinen Reiseveranstalter befragen. Gerade diejenigen, die sich auf die Seychellen spezialisert haben, kennen die Gästehäuser und Hotels entweder selber oder haben Leute vor Ort.

Ich habe vor etlichen Jahren auch eine Bewertung gelesen, in der sich jemand über das Meeresrauschen beschwert hatte. I)
Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:42
Hat denn schon jemand hier in einem Hotel auf Cerf übernachtet? Irgendwelche Empfehlungen?
und kann man da wirklich so gut schnorcheln? Dann wärs ja wirklich ein interessantes Ziel.
---> Rubrik Reiseberichte und evtl. die Leute anschreiben
Fabian.B hat geschrieben:
31 Aug 2020 19:05
Das mit den Unterströmungen ist mir schon klar. :wink: Die Rede ist ja von gefährlichen Strömungen.
Na dann scheints ja wirklich noch in Ordnung zu sein im März. Hauptsache man kann ins Wasser.
Hauptsache man kommt nicht ums Leben.
Nochmals: Kopf einschalten. Und wenn Du im Wasser bist und es zerrt zu stark an den Unterschenkeln, dann darst Du das Wasser auch wieder verlassen. Oder die Einheimischen fragen - da Du meinen Reisebericht gelesen hast, weißt Du ja auch, dass an der Anse Lazio zwei Leute vom Rettungsdienst mit Schlauchboot Dienst haben. Die wären im Zweifelsfall die perfekten Ansprechpartner.

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Re: Planänderung: Oktober zu März bis April

Beitrag von foto-k10 » 01 Sep 2020 07:43

Fabian.B hat geschrieben:
01 Sep 2020 00:13
Suse hat geschrieben:
31 Aug 2020 23:06
Und selbst wenn, dann ist ja da noch das Hainetz, da kannst Du Dich dann dran festhalten, wenns Dich abtreibt. :wink: Ok, das ist eigentlich nicht witzig, sollte Dich auch nur vorwarnen, die Lazio ist nicht so idyllisch, wie man immer meint, ist auch meistens recht voll dort.
mr.minolta hat geschrieben:
01 Sep 2020 01:36
Nein, das Netz liegt vorne im Bereich der überfüllten Strandrestaurants. Und Suse hat das ironisch gemeint. Es hat rein gar keine Funktion, es soll nur psychologisch wirksam sein. Weder schützt es vor Haien, noch vor Strömungen oder Wellen.
Sind die Netze auch in der Nähe der Felsen an der Lazio? Hatte gelesen, dass man da am besten schnorcheln kann.
Das Netz an der Anse Lazio wurde Anfang 2017 bereits entfernt. Es gibt einen entsprechenden Thread im Forum mit Link zu dem Zeitungsartikel und etlichen Fotos.

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