Vallée de Mai
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Das Vallee de Mai ist eines der weltkleinsten Nationalparkgebieten. Das abgelegene Tal ist das Herz des Praslin National Park und die Heimat der grossen und berühmten Coco de Mer Palmen. Das Tal ist ein Überbleibsel des Prähistorischen Waldes, der existierte, als die Granitfelsen noch ein Teil von Godwananland waren. Durch die millionen Jahre lange Isolation konnten sich einzigartige Pflanzen und Tiere entwickeln. Einige Arten, wie die Coco de Mer, sind nur hier zu finden.
Bis 1930 war das Tal mehr oder weniger ursprünglicher Wald, nicht von Menschenhand verändert. Um die 1930er entschied ein neuer Landbesitzer dieses wunderschöne Tal als Erholungsbebiet und botanischen Garten zu gestalten. So wurden einige Zierpflanzen und Fruchtbäume eingeführt. 1948 erwarb die Regierung das Tal und nutzte es als Hauptwassergewinnung. Seit 1966 ist das Tal ein Nationalpark. 1983 wurde es von der UNESCO als Weltnaturerbe erklärt.
Durch den Park führen mehrere gekennzeichnete Wanderwege, von welchen aus man sehr gut die Pflanzen des Parkes bewundern kann. Es gibt auch die Möglichkeiten von geführten Touren.
Der Park ist täglich von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet und kostet 15 EUR bzw. 15 US$ Eintritt.
Einige endemische Pflanzen im Vallee de Mai
Neben einer großen Anzahl von Coco de Mer Palmen finden sich hier auf engstem Raum auch eine große Anzahl anderer endemischer Pflanzen.
- Latannyen (Lattenpalme)
- Palmisten
- Seychelles Pandanus (=Seychellen-Schraubenpalme)
- many-spined Pandanus
- Bwa Rouz (Rotholz)
- Kapisen
Einige andere Pflanzen, die auch im Tal wachsen, aber nicht endemisch sind:
- Bird's nest farn
- Jackfrucht
- Philodendron
- Vanille
Einige Tierarten im Vallee de Mai
Amphibien und Reptilien
- Baumfrosch
- Bronzegecko
- Grüner Taggecko
- Seychellen-Skink
Säugetiere
- Flughund
- Tenrek
Vögel
- BulBul
- Black Parrot (sehr selten)
- Blue Pigeon
- Nektarvogel
- Salangane
- Turmfalke
- Vasapapagei
wirbellose Tiere
- Große Schnecke
- Praslin Schnecke
- Süßwasserkrabbe
- Weisse Schnecke
