Tauchspots
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Hier einige Plätze die Taucher ansteuern sollten. Hier sind keine Hinweise für gute Schnorchelspots aufgelistet auch wenn manche an gleicher Stelle liegen.
Viele Tauchbasen fahren auch Tauchspots auf anderen Inseln an!
Mahé
Algemeine Infos (alle Beiträge original von Kolja -Angel Fish divers) : Juni ist sicherlich nicht die beste zeit. nur tauchplaetze auf der windabgewandten seite der inseln sind zu betauchen, da der suedost monsun bereits begonnen hat. auf mahe ist dies die nordkueste zwischen der insel L'Ilot und der nordweest kante (Lighthouse, kap matoupa). was das mitnehmen angeht duerfte es keine probleme geben denn ein tauchschein ist im grunde so etwas wie ein "fuehrerschein fuer unterwasser....". aus eigeninteresse wuerde ich aber beim einchecken in der tauchbasis noochmals ausdruecklich auf den erfahrungsstand und auf die tatsache dass du noch nie im meer tauchen warst hinweisen (nicht nur beim counter personal sondern vor allem auch beim divemaster in charge auf dem boot). es sollte dann ein tauchplatz ausgewaehlt werden der genau diesen grundvoraussetzungen gerecht wird. eine weitere moeglichkeit waere auch einen sogenannten check tauchgang zu buchen - dann hast du die ungeteilte aufmerksamkeit eines divemasters beim ersten abstieg und waehrend des tauchganges. man sollte das meer nicht unterschaetzen und der unterschied zwischen suess- und salzwasser kann schon gewaltig sein.....weniger wegen des geschmacks - mehr bedingt durch wellengang, vorbereitung auf einem boot, stroemung unter wasser u.ae.
der suedostmonsun (weht in der regel von juni bis ende september) ist der "stabilere" der beiden monsunwinde auf den seychellen, d.h. es geht eines tages los und hoert 3-4 monate nicht einen tag auf. tauchen ist im grunde immer moeglich, jedoch nur auf inselseiten, die im windschatten liegen - auf mahe ist dies die gesamte beau vallon bucht von der insel Ilot im nordosten , bis zum tauchplatz lighthouse/cap matoupa an der baie ternay im nordwesten. in praslin sind die plaetze vor der cote d'or zu betauchen. es ist eben schade da sehr viele der absoluten top spots auf den seychellen (mahe - brissaire, lost city, mannes banks, turtle rock, oder eben south marianne) nicht betaucht werden koennen.
auf den seychellen sind delphine eigentlich sehr haeufig - man sieht sie in der regel haeufig bei verschiedenen ausfahrten. es gibt verschiedene plaetze an denen sie regelmaessig vorbeischwimmen. brissaire rock im nordosten von mahe ist so ein platz oder auf der westseite das gebiet zwischen ile seche und turtle rock. mit viel glueck kann man sie auch beim tauchen sehen - dies ist jedoch eher selten, da delphine hier in der regel eher scheu sind.
Brissaire Rocks
Unheimlich viele Fische, sehr schöne Korallen und ... alles ist hier möglich - ca. 40 Bootsminuten Nordost von Mahe. Ein Felsen der aus dem Nichts aus dem Wasser ragt und somit exponierte Lage besitzt. Ein unglaublicher Fischreichtum an Schnappern, Füselieren und Makrelen. Regelmaessig anzutreffen: Weisspitzenriffhaie, Ammenhaie, Napoleons, Adlerrochen, Stachelrochen und saisonal Walhaie. Maximale Tiefe: 20 Meter Besonderheiten: Weisse Gorgonien, beeindruckende Granitblockformatione leider waehrend des suedostmonsuns (zwischen ende mai und ende september - angaben circa) leider wetterbedingt nicht zu betauchen
L´Ilot
Turtle Rock
Mannes Banks
Ennerdale (Wrack)
Der tiefste Punkt liegt bei etwa 30 m. Dort sieht man meist zahlreiche Muränen und Ammenhaie. Große Zackis lassen sich ebenfalls sehen.Das Heck des Tankers mit der gigantischen Schiffsschraube ist recht gut erhalten. Strömung gibt es wie fast Überall auf den Seychellen, aber sie hält sich in Grenzen.
Matupa Point
Sichtung Büffelkopf Papageien-Fische - Delfin vom Boot
Lighthouse
Baie Ternay
Twin Barges (Wrack)
Zwei nebeneinander liegende Schiffswracks, die durch ein Seil verbunden sind. Viele Rotfeuerfische.
Coral Garden
Shark Bank
Relativ weit vor Mahe gelegene Ansammlung von Blöcken auf der Nordseite auf dem Weg nach Silhouette. Viel Schwarmfisch und eine beeindruckende Ansammlung von Adlerrochen. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt gibt es nur vereinzelt Weisspitzenriffhaie. Ferner Napoleon, Stachelrochen, Makrelenschwaerme, viel Riffisch. Maximale Tiefe: 30 Meter Besonderheiten. Die Adlerrochen haben eine beeindruckende Grösse. Anspruchsvoller Tauchplatz mit der Möglichkeit von Grossfischbegegnungen. Während des Nordwestmonsuns nicht zu betauchen.
Dragons Teeth
Aldebaran (Wrack)
Es handelt sich um das größte Wrack in der Bucht Beau Vallon. Zur Zeit noch dünn besiedelt und außer kleinen Muränen und einigen Feuerfischen ,Grouper und den üblichen Schwarmfischen schwimmt dort noch nicht viel herum. Bewuchs ist kaum vorhanden Ich denke in 2 bis 3 jahren ist es ein sehr schöner Tauchspot. Das Wrack liegt im Sand auf 42 Meter Tiefe, wobei die Aufbauten auf ca 32 bis 35 Meter liegen.
Trois Dames
Conception Area
Chuckles
Lost City
Beacon Rocks
Harrison Rocks
Capucin Rocks
North Point
Vista Bay Rocks
Pirates Cove
Trois Banc
sehr schöner tauchplatz ist trois banc, ein of shore place ca. 6 km vor der westküste
Praslin
Bobby Rock
Dort haben wir große Napoleons getroffen und wurden gut 20 Minuten lang von einer Schildkröte begleitet, die uns nur kurz verließ, um Luft zu schnappen. Außerdem entdeckten wir einen am Grund liegenden Weissspitzen-Riffhai, der sich gerade putzen ließ. Der erlaubte mir sogar, mich bis auf ca. 3 Meter anzunähern, um meine Fotos zu schiessen.
Ave Maria
St. Pierre
La Digue
Cocos Island
Sonstige
Marianne
Man trifft hier fast garantiert graue Riffhaie. Aber auch Büffelkopf-Papageienfische und Rochen lassen sich oft beobachten.
tolle felsmassive, großfische wie: haie, kingfische, büffelköpfe, adlerrochen, jackfisch, schildkröten, fischschulen und im februar/märz eine sicht um 30 meter.
Anderer Bericht: Auszug aus meinem logbuch: tauchgang 1.377 am 16.04.1999, 10.20 uhr an der felsigen steilwand der südküste vor marianne island, wassertemperatur 27°c, sichtweite ca 30 meter, max. tauchtiefe 23 meter, tauchzeit 74 minuten, 12 liter flasche, automat scubapro d400, besonderes: 51 haie bestehend aus 2 gruppen gezählt, eine gruppe befand sich in der felsigen wanne zwischen den felsen, zeitgleich die andere gruppe vor dem felsmassiv flach über dem sandigen boden schwimmend, 3 büffelköpfe unmittelbar am ankerseil, mehrere kingfische
Desroches
Die Reviere da sind ganz speziell. Es hat viele Cannyons, Chemines und ist ein einmalig schönes Gebiet. Die Tauchbasis ist nahe beim Resort, zu Fuss zu erreichen. Leider waren die Korallen schon weitgehend durch El Nino zerstört. Trotzdem gibt es jede Menge Fische (Namen immer in Englisch, wie sie im Log stehen): Nurse Shark, White Tip Shark, Grey Reef Shark, Octopus, Stingray, Moray, Lobster, Napoleon, Barracuda, Lion Fish, Turtles. Auf Desroches gibt es auch echte Höhlen. Einer der besten Tauchgänge war: THE CHURCH. Das ist nun wirklich ein einmaliges Erlebnis, allerdings nehmen die Divemaster nur nachgewiesen erfahrene Taucher in die Kirche mit. Wenn jemand Platzangst hat – vergessen. So etwa in 12 bis 15m Tiefe kommt man zu einer Öffnung im Riff. In dieser Öffnung tummeln sich immer jede Menge Fische (Sweetlips, usw.). In diese Öffnung muss man vertikal durch die Fische hindurch abtauchen. Die Fische haben gar keine Angst, man kann sie sogar vorsichtig berühren. Man taucht dann durch den „Turm“ der Kirche runter. Auf dem Weg zum Boden sieht man „Fenster“, Öffnungen im Riff, durch die Licht einfällt. Ab etwa 25m Tiefe weitet sich der Turm zu mehreren Höhlen auf. Da gibt es kaum Licht. Lampen sind eine Notwendigkeit. Der Boden ist mit sehr feinem Sand bedeckt. Man darf sich dort nur noch ganz vorsichtig bewegen. Wer mit den Flossen kickt hat verloren, denn dann sieht man nichts mehr. Man tastet sich also vorsichtig mit den Fingern über den Boden. In den Höhlen hat es Lobster, Skelette von Turtles und den grössten Einsiedlerkrebs, den ich je gesehen habe. Ich wusste gar nicht, dass die Viecher so gross werden können. Die Sicht auf Desroches ist wie auf den anderen Inseln stark Wetterabhängig. So 30m darf man an guten Tagen schon erwarten.
Alphonse
Auf Alphonse gibt es eine kalte Strömung. Diese Strömung hat die Korallen gerettet. Sie sind nahezu 100% lebendig! Beim Tauchen „sieht“ man das kalte Wasser, weil es sich mit dem warmen Wasser mischt und dadurch ein sehr starker Flimmereffekt, wie wenn man über einen Kamin schaut, entsteht. Dieser Effekt findet sich nicht überall, aber es empfiehlt sich einen langen Anzug anzuziehen, sonst kommt man plötzlich ins schlottern. Die Tauchbasis ist relativ weit vom Resort entfernt, aber mit den zur Verfügung stehenden Fahrrädern schnell zu erreichen. Von der Tauchbasis zum Boot führt ein langer, schwimmender Landungssteg. Getaucht wird ausserhalb der Lagune von Alphonse. Es gibt nur einen Ausgang für Boote, sodass man bei hohem Wellengang leider nicht aus der Lagune fahren kann (ist uns am letzten Tag passiert). Das Alphonse Riff ist wunderschön: Lebendige Korallen überall und riesige, rote Gorgonien an den Wänden. Das Riff beginnt so bei 10 – 12m und fällt dann ab auf ca. 40 bis 50m. Wir tauchten oft so auf 18 bis 25m der Wand entlang. Da gibt es Höhlen (nicht tief) mit jeder Menge Fische. Hier der Fischkatalog aus dem Logbuch: Potato Cod, Grouper, Turtle, Napoleon, Stingray, Grey Reef Shark, Treasure Shark (leider selbst nicht gesehen), Barracuda und Giant Grouper. Den Giant Grouper hatte ich schon 2000 in einer Tiefe von ca. 28m etwa 10m tiefer gesehen. Da hatte ich schon fast meine 2. Stufe verschluckt. Der Anblick ist unglaublich! Dieses Mal war er auf unserer Tiefe dominant in einer Einbuchtung des Riffs. Er war gar nicht erfreut uns zu erblicken (wer ist denn hier der Boss?). Immerhin war er etwas grösser als ich (ich bin 1,86m) und ich hatte sofort den grössten Respekt. Dann hat er etwas gemacht, was ich noch nie weder beim Tauchen, noch in irgendeinem Film zuvor gesehen hatte: Er erzeugte mit seinen Kiemen eine richtige Druckwelle, die sich wie eine kleine Explosion anfühlte. Der Schreck sass bei uns allen tief. Nach diesem Manöver räumte der Giant Grouper, begleitet von mehreren Putzerfischen langsam das Feld.
Denis
Auch hier liegt die Tauchbasis bequem nahe beim Resort. Denis ist überhaupt vom Komfort her am optimalsten. Das Tauchboot ist ganz nahe bei der Basis. Vom Boot zur Basis sind es nur wenige Schritte durch den Sand. Leider sind auch auf Denis die meisten Korallen abgestorben. 2005 konnte man jedoch feststellen, dass die Korallen langsam wieder zurückkommen. Etwa 10% neu gewachsene Korallen waren zu sehen. Fische gab’s auf Denis jede Menge. Hier das englische Verzeichnis: White Tip Shark, Moray, Turtle, Napoleon, Lion Fish, Manta, Eagle Ray, Blue Ribbon Ray, Dolphin und Humphead Parrot Fish. Zu den letzten beiden noch einige Zeilen. Für uns war es nach 25 Jahren Taucherfahrung das erste mal, dass wir beim Tauchen Delfine sehen durften. Die 2 Delfine beobachteten uns, hielten aber etwa 20 Meter Abstand. Offenbar waren wir nahezu schwimmuntauglichen (verglichen mit einem Delfin) und blasenproduzierenden Wesen für diese eleganten Tiere nicht interessant genug. Viel zu schnell waren sie wieder ausserhalb unserer Sichtweite. Sehr eindrücklich war die Begegnung mit einem grossen Schwarm Humphead Parrot Fish. Es waren etwa 100 von ihnen. Jeder davon so gross wie ein grosser Napoleon! Die ziehen über das Riff und machen unglaubliche Fressgeräusche. Die (toten) Korallen werden mit der Schnabelähnlichen Schnauze (oder wie sagt man dem bei einem Fisch) zermalmt, geschluckt und der nicht verdauliche Rest ausgeschieden. Hinter dem Schwarm rieselt eine grosse Wolke feiner Sand runter. Offenbar finden sie auch in abgestorbenen Korallen noch genügend Fressbares. Der überall anzutreffende blaue Parrot Fish tut dies ähnlich, aber nie so laut und eindrücklich. Die ganze Szene ist irgendwie unwirklich und auf jeden Fall unvergesslich. Wir wissen jetzt, wo der feine Sand herkommt…
North
Die Unterwasserformation unterscheidet sich in keinster weise von zB mahe - granitbloecke ueberall - tauchplaetze alle so im 20-25 meter bereich. 150 meter erreicht man dort nur mit schwerem geraet (bergbau :) )..... der weg zum dropoff der seychellenplatte ist ziemlich weit.
